Nach dem Ende PDF

Dies ist ein als lesenswert ausgezeichneter Artikel. Die Verringerung, Verschiebung und endgültige Beendigung der Reparationszahlungen war das vorrangige Ziel der nach dem Ende PDF Außenpolitik. Vor allem Gustav Stresemann und Heinrich Brüning brachten Deutschland dem Ziel näher.


Författare: Friedrich Scholz.
So viel hat sich gar nicht verändert in den sechshundert Jahren seit heute. Etwa ein Drittel der Menschheit verkommt heute in den Armutsvierteln der Megastädte. In der Zeit des Romans leben fast alle Menschen so.
Nur sehr wenige sehr reiche, sehr mächtige gibt es, die "Super". Sie haben es mit Jahrhunderte langem Terror geschafft, den Menschen weiszumachen, dass alles immer so war wie jetzt und dass alles immer so bleiben wird, weil es keine Veränderungen gibt. Deshalb gibt es auch nur Zeitungen, die in wenigen Tagen zu Staub zerfallen.
Frank und Aurehl, Betonmenschen aus dem Frankfurter Beton, begegnen Dirk. Dirk hat herausgefunden, dass es Veränderungen gegeben hat, denn er hat ein Archiv alter, nicht zerfallener Zeitungen geerbt und gelesen. Er spannt die beiden in seine Idee ein, allen Menschen ein halbwegs menschenwürdiges Leben wiederzugeben. Zumindest in Aurehl findet er eine eifrige Adeptin, die bereit ist, für Dirks Idee zu streiten und Opfer zu bringen. Die "Super" erkennen schnell die Gefahr, die von Aurehl ausgeht und setzen sie auf ihre Todesliste. Doch Frank, der mit Dirks Idee nichts anfangen kann, aber Aurehl liebt, kämpft nun um Aurehls Leben. So geraten die beiden in eine spannende gefährliche Welt, die Welt der "Super".

Großbritannien unter Premierminister David Lloyd George hatte eine ähnliche Position. Forderungen und plädierte für hartes Durchgreifen. Frankreich wollte auch die Kontrolle über die Industriegebiete im Westen Deutschlands. In Frankreich standen sich Poincaré mit einer kompromisslosen Haltung und Aristide Briand, der sich für eine Verständigung mit Deutschland einsetzte, gegenüber. Bei der Ruhrbesetzung war Frankreich unter Poincaré die treibende Kraft.

Von 1925 bis 1929 arbeitete Briand als Außenminister eng mit Gustav Stresemann zusammen und es entstand der Vertrag von Locarno. Laufe der Jahre 1919, 1920 und bis einschließlich April 1921 in Raten zahlen sollte. Auf der Konferenz von Spa im Juli 1920 durften erstmals Vertreter aus Deutschland teilnehmen. 1921 verlangten die Siegermächte auch, dass die beiden neuen DELAG-Verkehrsluftschiffe LZ 120 und LZ 121 ausgeliefert werden. Teils auf ausdrückliches Verbot der Alliierten hin kam so die deutsche Zeppelin-Luftfahrt vorübergehend zum Stillstand. Januar 1921 forderten die Alliierten in Paris erneut 269 Mrd.

Goldmark in 42 Jahresraten, davon 226 Mrd. April 1921 folgte der Londoner Zahlungsplan. Es kam zu einer schweren Regierungskrise, die am 4. Mai im Rücktritt der Regierung Fehrenbach gipfelte. Fehrenbach hatte den Londoner Zahlungsplan als inakzeptabel abgelehnt und machte den Weg für eine Nachfolgeregierung frei, welche das Abkommen unterzeichnen konnte.

Die Regierung unter Reichskanzler Joseph Wirth sah sich gezwungen die Forderungen einen Tag nach Amtsübernahme am 11. Die Grundsatzentscheidung unter Reichskanzler Joseph Wirth, den Forderungen nachzukommen, um dadurch ihre Unerfüllbarkeit zu zeigen, löste aber nicht die Reparationsfrage. Ende 1921 konnte der deutsche Außenminister Walther Rathenau ein Abkommen mit Frankreich erreichen, so dass Frankreich mehr Sachlieferungen statt finanzieller Leistungen erhielt. Am Rande der Konferenz von Genua schlossen Deutschland und die Russische Sozialistische Föderative Sowjetrepublik am 16. April 1922 den Vertrag von Rapallo.

Die Reparationsfrage war weiterhin ungelöst, und während nach der Meinung der deutschen Regierung die starke Inflation die rechtzeitige Zahlung verhinderte, warfen die Westmächte nicht unbegründet Deutschland vor, es lasse die Inflation bewusst auf hohem Niveau. Die Westmächte waren nur zu einzelnen, kurzen Zahlungsaufschüben bereit, eine längere Aussetzung lehnten sie ab. 1922 wurde die Übergabe deutscher Industrieanteile an die Reparationskommission durch Großbritannien verhindert. Als Deutschland mit den Reparationszahlungen wieder in einen vergleichsweise kleinen Rückstand kam, besetzten französische und belgische Truppen Anfang 1923 das Ruhrgebiet. Das Ende des Kampfes gegen die Besetzung des Ruhrgebiets und der Beginn des Kampfes gegen die Inflation kamen mit dem neuen Reichskanzler Gustav Stresemann im Sommer 1923, der den Widerstand anfangs mitgetragen hatte, aber jetzt Wege zur Beseitigung der Krise vermisste.

Deutschland hatte mehrere Kompromissvorschläge gemacht, Großbritannien war aber nur nach Abbruch des passiven Widerstandes zu einer Neuregelung bereit. Der Namensgeber des Young-Plans Owen D. Insgesamt sollte Deutschland nach diesem Plan 112 Mrd. Die Rechte versuchte den Young-Plan mit einem Volksentscheid zu verhindern. Nach Verabschiedung des Young-Plans versuchte das erste Präsidialkabinett unter Heinrich Brüning, den deutschen Export anzukurbeln, um genug Devisen zur Zahlung der Reparationen zu bekommen. Das Ende der Reparationen kam von einer ganz anderen Seite, mit der Brüning gar nicht gerechnet hatte. In dieser Situation erkannten die ausländischen Privatgläubiger, allen voran die Amerikaner und die Briten, dass die einzige Chance, ihre nach Deutschland geliehenen Milliarden je wiederzusehen, die Streichung der Reparationen war.

Denn selbst wenn die deutsche Wirtschaft sich wieder erholte, würden nach Ablauf des Hoover-Moratoriums nicht genug Devisen vorhanden sein, um Reparationen und private Schulden zahlen zu können. In zwei Gutachten vom Herbst 1931, dem Layton-Bericht und dem Beneduce-Bericht, wurde die Zahlungsunfähigkeit Deutschlands nach dem Ende des Hoover-Moratoriums von internationalen Finanzexperten bescheinigt. Kanzler Brüning, der auf die vollständige Streichung der Reparationen gesetzt hatte, um damit seine innenpolitische Stellung zu verbessern, war zu diesem Zeitpunkt schon durch Franz von Papen abgelöst worden. Der Vertrag von Lausanne wurde von den beteiligten Staaten nie ratifiziert, weswegen die deutschen Schuldverschreibungen 1948 in Basel feierlich verbrannt wurden. In der älteren Literatur findet man oft die These, dass das Ende der Reparationen auf Brünings Deflationspolitik zurückzuführen, ja deren eigentlicher Zweck gewesen sei. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde im Londoner Schuldenabkommen die Rückzahlung der privaten deutschen Auslandsverschuldung geregelt.

Dazu gehörte auch ein Teil der Reparationen, die 1930 auf Anleihenbasis vorfinanziert und damit in Privatschulden umgewandelt worden waren. Bis etwa 1983 zahlte die Bundesrepublik 14 Mrd. Die Gesamtsumme der durch das Deutsche Reich erfolgten Zahlungen beträgt nach deutschen Angaben 67,7 Milliarden Goldmark, nach den alliierten Berechnungen aber nur 21,8 Milliarden Goldmark. Die Differenz erklärt sich durch eine unterschiedliche Bewertung zahlreicher Leistungspositionen.