Media-Contents und Katastrophen PDF

Dieser Artikel behandelt die Kultur der Bandkeramik im engeren Sinn. Media-Contents und Katastrophen PDF östlichen Bandkeramik in Ungarn siehe Alföld-Linearkeramik. Diachrone Verbreitungskarte der regional jeweils frühesten Kultur mit Töpferware, ca. Die Ausbreitung der LBK begann wahrscheinlich ungefähr 5700 v.


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Am 11. März 2011 verursachte die Große Ostjapanische Erdbebenkatastrophe beispiellose Schäden. Die Folgen von Erdbeben, Tsunamis und dem Unfall im Atomkraftwerk in Fukushima sind bis heute nicht bewältigt. Die medialen Darstellungen ließen die Stimmen der Betroffenen kaum zu Gehör kommen. Die Rezeption und Interpretation dieser Medien konstruierten Wirklichkeiten, gegen die sich die Opfer nicht wehren konnten. Der Re- und Dekonstruktion der medialen Wahrnehmung widmete sich im November 2012 ein internationales Symposium in Bonn. Welche Medien waren im Spiel? Welchen Einfluss üben sie aus? Wie verlaufen die Informationsströme? Spielen soziale und kulturelle Hintergründe bei der Berichterstattung eine signifikante Rolle? In diesem Band versuchen sieben Wissenschaftler aus Deutschland und Japan eine Antwort auf diese Leitfragen zu finden.

Mit dem Ende der LBK wird in einer synthetischen Chronologie für Mitteleuropa der Übergang vom Frühneolithikum zum Mittelneolithikum angesetzt. Zeitraum von 6200 bis 5600 v. Aber auch die Starčevo-Kultur wird als eine Vorläuferkultur angesehen. So will die ungarische Prähistorikerin Eszter Bánffy die LBK allein aus der Starčevo-Kultur herleiten. Aufgrund von DNA-Analysen in den letzten Jahren wird zurzeit die Immigrations-Theorie favorisiert. Die Bandkeramik erreichte die nördlichen Lössgrenzen in Mitteleuropa ab 5600 bis 5500 v.

Nach einigen gängigen Lehrmeinungen ging sie aus dem Starčevo-Körös-Kulturkomplex hervor. Nach dieser Immigrationshypothese besteht keine anthropologische Kontinuität von Europäern des späten Mesolithikums zu den Bandkeramikern. Bandkeramikern um eine autochthone Entwicklung im europäischen Neolithikum handeln könne. Einheitlichkeit der Kultur in ihrem Verbreitungsgebiet. Diese Einheitlichkeit legt einen horizontalen Kulturtransfer durch Transmigration nahe, d. Rekonstruktion des Temperaturverlaufs der Erde am Ende der letzten Kaltzeit und in den darauffolgenden 12. Die Blütezeit der bandkeramischen Kultur lag zwischen 5500 und 4500 v.

Für die Zeit der linearbandkeramischen Kultur wird für Mitteleuropa ein warmes, maritimes Klima mit relativ hohen Niederschlagsmengen angenommen. In Europa zeigte das Atlantikum regionale zeitliche Unterschiede, es kaum auch zu kurzzeitigen Unterbrechungen. Mit der Ausprägung einer feucht-warmen Periode und einem Anstieg der Durchschnittstemperaturen breiteten sich dichte Eichen-Mischwälder aus. Die Pollenanalyse von Bodenproben zeigt die mit der Bandkeramik verbundenen Veränderungen des Anteils der verschiedenen Gehölze im nördlichen Mitteleuropa. Die Eichen-Urwälder boten den Bandkeramikern günstige Voraussetzungen zur Siedlung und Waldweide. Multiple Analysen reliktischer Böden sowie der in diesen enthaltenen Sedimente ergeben Aussagen über paläoökologische Verhältnisse. Solche Untersuchungen zeigten, dass in vielen Fällen der neolithischen bzw.

Während dieses allgemeinen Klimawandels wurden durch neolithische Kulturen zunächst die tief liegenden Lössflächen besiedelt. Diese Präferenzen lassen sich auch gut mit den klimatischen Veränderungen während der Siedlungsgeschichte der Bandkeramiker in Zusammenhang bringen: In großen Teilen ihres Siedlungsraumes traten mikroklimatische Umschwünge von eher trocken-warmen zu feuchteren Verhältnissen auf. Typischerweise fanden sich auf den fruchtbaren Lössstandorten auch differenziertere Vegetationsgesellschaften wie etwa der Winterlinden-Eichen-Hainbuchen-Wald und der Waldmeister-Buchenwald. Die Fauna enthielt waldtypische Großsäuger wie Reh und Rothirsch. Bromo lapsanetum praehistoricum bezeichnete Grasart, waren typische Begleiter von Emmer und Einkorn.

Lein-Anbau auf die Spezies Linum usitatissimum. Erst als sich beide Strömungen später im Main-Neckar-Rhein-Raum trafen, erreichte der Mohnanbau die Linearkeramiker. Lüning die Verwendung des Pfluges vermutet. Sonnenstand, Mondphasen, Aufgang oder Stand bestimmter Sterne u. Bereits in den Siedlungen der bäuerlichen, bandkeramischen Kulturen Mitteleuropas gab es Hunde, die in Gräbern und Siedlungen, wie zum Beispiel im schwäbischen Vaihingen an der Enz, gefunden wurden.

Domestikation oder Züchtung aus dem mitteleuropäischen Wildvorrat geschaffen, sondern mitgebracht wurden. Allerdings ist bislang ungewiss, ob das heutige Verbreitungsmuster der Hausrinder in Europa bis in die frühneolithische Epoche zurückreicht. Es besteht nachweislich ein Genfluss zwischen den nahöstlich-anatolischen Populationen in der Frühphase des europäischen Neolithikums, doch ist dieser auf die Zeit nach 5000 v. Dies wird als Hinweis auf weiträumigen Handel gedeutet. Ferner ist belegt, dass Bandkeramiker ihre Stiere oftmals kastrierten. Ochsen sind weniger aggressiv und lenkbarer als Stiere, auch weniger muskulös als jene, aber muskulöser als Kühe.

Die Bandkeramiker nutzten anscheinend die verkäste Milch ihrer Rinder. So tauchten an Fundplätzen kleine, trichterförmige Gefäße mit durchlochten Wandungen auf, die neuzeitlichen Geräten zur Käseherstellung stark ähneln. Der Unterwuchs der zeitgenössischen Eichen-Mischwälder bot Hausrindern eher spärliche Nahrung, so dass größere Waldflächen erforderlich waren, wenn die Tiere ihren laufenden Energiebedarf durch Beweidung deckten. Für Fragen der Hygiene erscheint bedeutsam, dass die Nutztierhaltung das Spektrum möglicher Krankheitserreger erweiterte. Die bandkeramische Produktion basierte auf Ackerbau und Viehzucht. Das legte nahe, Siedlungen dort zu errichten, wo Wasser einfach zugänglich sowie Landschaft und Bodenverhältnisse geeignet waren.

Neuerungen in einer mesolithischen Umgebung waren die Sesshaftigkeit und die unbeweglichen Besitztümer. Das Territorialgebiet eines Weilers umfasste ungefähr 700 ha. Zu jedem Langhaus gehörte eine Schwendbau-Ackerfläche von ungefähr 2,5 ha. Gelegentlich umgaben Gräben und Erdwälle die Weiler. Solche in den ältesten bandkeramischen Siedlungen nachgewiesenen Anlagen waren bis auf wenige Durchgänge geschlossen und stellten ein Annäherungshindernis für sowohl Tiere als auch andere Menschen dar. Langhäuser eines Weilers lagen etwa zwanzig Meter voneinander entfernt. Auf der Fläche zwischen ihnen finden sich Vorratsgruben, Schlitzgruben und Gruben mit Einbauten wie Grubenöfen.

Dieses weist einem Langhaus alle Gruben zu, die in einem willkürlichen Radius von 25 m um seinen Grundriss liegen. Gegenüberstellung verschiedener Haustypen der älteren und der jüngeren Bandkeramik. 8 m breiten und bis zu 40 m langen Bauten enthielten drei innere Pfostenreihen, die den Raum zwischen den Längswänden in vier Schiffe teilte. Parallel zur kurzen Wand bildeten die Pfosten ebenfalls Reihen, die den Raum in drei Module gliederten. Die Längsachse eines Langhauses lag in der Regel in Nord-Süd- bis Nordwest-Südost-Richtung. Pariser Becken wurde eine solche Grube sogar als Brunnen gedeutet.

Zur Nutzung des Langhauses lassen sich nur Spekulationen anstellen. Die Bohlenwand im nördlichen Modul könnte einer stärkeren Einwirkung der Witterung auf diese Hauswand geschuldet sein. Auch könnte das nördliche Modul der Schlafplatz gewesen sein. Für das zentrale Modul lassen zusätzliche Funde und der Nachweis von Feuerstätten an einen Wohn- und Arbeitsbereich denken. Zweikörniger Einkorn dominiert in der Landwirtschaft. Dieser Einkorn zeichnet sich durch seine Resistenz gegen starke Regenfälle aus.