Individuum und soziale Norm PDF

An erster Stelle steht das ärztliche Gespräch, das mit Zuhören begonnen hat. Die drei wichtigsten spezifischen Psychotherapiemethoden der Depression im Überblick. Die Information und Unterstützung von Angehörigen ist ein regelmäßiger Bestandteil der Depressionsbehandlung, nicht nur um das Verständnis für die Krankheit zu verbessern, auch individuum und soziale Norm PDF Überforderungen der Angehörigen durch die Erkrankung entgegen zu wirken.


Författare: Brita Götz-Mohr.

Der Herausarbeitung des Individuums mit den kleinsten Besonderheiten seiner Physiognomie im autonomen Bildnis des 15. Jahrhunderts folgt um die Wende zum Cinquecento die Entwicklung zahlreicher Porträttypen. Es entstehen Bildschemata, die mit einem modifizierten Interesse an der Schilderung individueller Ähnlichkeiten den Dargestellten als einen durch gesellschaftliche Konventionen bestimmten Menschen zeigen. Anhand einer Gruppe von italienischen Frauenbildnissen des frühen 16. Jahrhunderts, den sogenannten Kurtisanenporträts, wird die Zurücknahme des Ähnlichkeitsanspruchs gegenüber Idealisierungs- und Verallgemeinerungstendenzen verfolgt.

Bei typisch phasenhaftem Auftreten ohne klare Auslöser steht die Behandlung mit Antidepressiva im Vordergrund. Die diesbezügliche Unterscheidung ist schwierig und teilweise künstlich. Dies war zu recht ein Grund für die Änderung der Klassifikationen. Nortriptyline and Interpersonal Psychotherapy as Maintenance Therapies for Recurrent Major Depression: A Randomized Controlled Trial in Patients Older Than 59 Years Charles F. Prevention of Relapse in Residual Depression by Cognitive Therapy: A Controlled Trial Eugene S. Children With Prepubertal-Onset Major Depressive Disorder and Anxiety Grown Up,Myrna M. Machen Depressive sich stressige „life events“ oder passieren sie per Zufall: Harkness KL, Monroe SM, Simons AD, Thase M.

The generation of life events in recurrent and non-recurrent depression. Generation of stress in the course of unipolar depression. Does depression generate negative life events? Medikamentöse und psychotherapeutische Behandlungen schließen sich aber weder bei schweren noch bei leichteren Depressionen aus. Zur Standardtherapie bei depressiv Kranken gehören zum einen biologisch-psychopharmakologische Methoden, zum anderen psychotherapeutische sowie psychosozial- sozialtherapeutische Ansätze. Bei den biologischen Behandlungsansätzen spielen die Antidepressiva die größte Rolle. Jedes depressive Syndrom kann mit Antidepressiva behandelt werden.

Je schwerer das depressive Syndrom, desto eher muss an erster Stelle eine Pharmakotherapie erfolgen. Zu Therapiebeginn sind häufige, mindestens zweimal wöchentliche Kontakte erforderlich. Vor und während der Therapie sind verschiedene klinische, technische und Laboruntersuchungen  zum Ausschluss von Kontraindikationen und zur Aufdeckung von unerwünschten Wirkungen erforderlich. Rat: Wenn dann das neue Medikament auf den Markt kommt, sollten Sie sich nicht bemühen der oder die erste „Versuchsperson“ zu sein. In der zweiten Reihe lebt es sich bei Neueinführungen von Medikamenten sicherer und besser. Nebenwirkungen sind oft anders als theoretisch oder vom Tierversuch her erwartet. Bei länger anhaltenden, schweren Depressionen bedarf es eindeutig einer Behandlung mit Antidepressiva, gelegentlich am Anfang zusätzlich mit Tranquilizern oder anderen spedierenden Medikamenten, bis die Antidepressiva greifen.

In schweren Krisen kann eine stationäre Behandlung unerlässlich sein. Zu Anfang sind depressive Symptome die »salonfähigsten« unter den psychischen Erkrankungen. Ein vollständiger Schlafentzug in einer Nacht führt bei ca. Patienten zu einer deutlichen Besserung der Stimmung am darauf folgenden Tag 1. Die Mehrzahl der Patienten erleidet jedoch einen Rückfall nach der nächsten geschlafenen Nacht, weswegen die klinische Brauchbarkeit der Schlafentzugs-Behandlung deutlich eingeschränkt ist. Je nach Schwere einer Depression werden in der Regel Medikamente und Psychotherapie kombiniert.

Auch dann, bedarf es in manchen Fällen mehrerer Versuche bis eine Depression auf Behandlung anspricht. Das fehlende Ansprechen auf die Behandlung wird als Therapieresistenz bezeichnet. Als Augmentation bezeichnet man die Hinzugabe anderer Substanzen zum unzureichend wirkenden Antidepressivum um dessen Wirksamkeit zu verbessern. Bei vorhandenem Alkoholismus bessert sich die begleitende Depression oft mit der Abstinenz, dies gilt auch bei anderen Substanzabhängigkeiten. Fehlende Unterstützung bei der Verarbeitung der körperlichen Erkrankung, oft schwierige Akzeptanz, dass zusätzlich eine psychische Störung vorliegt. Körperliche Erkrankung führt nicht selten zu ähnlichen Symptomen, wie die einer Depression. Die pharmakologische Behandlung ist durch Wechselwirkungen der verschiedenen Medikamente erschwert.

Dies gilt neben den Substanzabhängigkeiten auch für schwere Persönlichkeitsstörungen. Nicht ganz selten kann auch eine Fehldiagnose einer Depression für den Misserfolg verantwortlich sein. Genetische Faktoren spielen eine Rolle beim Ansprechen auf eine psychopharmakologische Behandlung, Beispiel: Genetische Polymorphismen bei den Serotonin Transporter Proteinen. Veränderter Abbau der Medikamente durch anlagebedingte schnelle oder langsame Verstoffwechselung der Medikamente. Primär unzureichende Dosis verordnet, nicht erhöht bei fehlendem Ansprechen, unzuverlässige Einnahme oder gar fehlende Einnahme ohne Wissen des Behandlers, unzureichende Behandlungsdauer mit Absetzen vor eine Wirkung eintreten kann oder bereits direkt nach eingetretener Besserung.