In Pharaos Staat PDF

Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Pharao war ein seit dem Neuen Reich verwendeter Titel für den König von In Pharaos Staat PDF- und Unterägypten.


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Aus dem Inhalt:
M. Schade-Busch, Rolf Gundlachs Wirken für das Fach Ägyptologie in Mainz
D. Bröckelmann, Zwei Wesire namens Antefoqer? Nochmals zur Inhaberfrage des thebanischen Grabes Nr. 60
G. Dresbach, Zu einem Siegelabdruck mit dem Namen des Qa‘a
E. Hirsch, Des Gottes neue Kleider. Zur Ikonographie eines besonderen Schurzes
A. Klug, Darstellungen von Königsstelen
S. Köthen-Welpot, Überlegungen zu den Harimsverschwörungen
K. Konrad, Der persönliche Kosmos des Sennefer. Zum Sistrophor Berlin 21595
P. Pamminger, Ein Amulett-Anhänger im Goldnetz
Chr. Raedler, Die kosmische Dimension pharaonischer Gunst
Chr. Reiche, „Eine Welt aus Stein, Bild und Wort“. Bild und Text als Medien des monumentalen Diskurses im Alten Ägypten
S. Roth, Der Herrscher im Fest. Zur rituellen Herrschaftslegitimation des ägyptischen Königs und ihrer Außendarstellung im Rahmen von Festen
H.C. Schmidt, Gewogen und zu leicht befunden
D. Stockfisch, Mittani in den Fremdvölkerlisten
C. Vogel, Hieb- und stichfest? Überlegungen zur Typologie des Sichelschwertes im Neuen Reich

Abgesehen von der kompletten fünfteiligen Königstitulatur führen die altägyptischen Texte auch weitere Benennungen beziehungsweise sogenannte Beinamen des Königs auf. Eindeutiger Beleg dafür, dass ein Herrscher sich selbst als Pharao sah, ist oft, dass er seinen Namen in eine Kartusche schrieb, die nur königlichen Namen vorbehalten war. Allerdings haben auch Namen von Königinnen und sogar Prinzessinnen seit dem Ende der 12. Dynastie vereinzelt, später dann regelmäßig, Kartuschen. Dritten Zwischenzeit können zu recht als Pharaonen bezeichnet werden, da sie alle eine meist volle königliche Titulatur trugen. Die Ägyptologie verwarf zwischenzeitlich das bis weit über die Mitte des 20.

Jahrhunderts vertretene Konzept, das den König mit einer Gottheit gleichsetzte, und definierte aufgrund der Quellenlage die Rolle des Königs in Übereinstimmung mit der altägyptischen Mythologie neu. Sohnschaft mit dem Vorgang als wiedergeborener Reichsgott in der Gestalt des Königs zum Ausdruck gebracht werden sollte. Königsamtes versetzte den König in die Rolle des irdischen Repräsentanten der Götter. Re hat den König eingesetzt auf der Erde der Lebenden für immer und ewig.

Rechtsprechen den Menschen, beim Zufriedenstellen der Götter, beim Entstehenlassen der Wahrheit und der Vernichtung der Sünde. Er gibt den Göttern Opferspeisen, Totenopfer den Verklärten. Derartige Tabus sind in der Ägyptologie für die alte ägyptische Religion nur sekundär und teilweise untersucht. Die Kartusche, auch als Königsring bezeichnet, ist ursprünglich wohl aus dem sogenannten Schen-Ring entstanden. Aus besonders detaillierten Darstellungen wird deutlich, dass die Kartuschenlinie eigentlich aus einer doppelten Schnur besteht, die als Seilschleife um den Königsnamen gelegt und am Ende mit einem Knoten versehen ist.

Kartuschenlängsachse platzierter Balken, der in seiner Länge etwa der Kartuschenbreite entspricht. Innerhalb der Kartuschen folgt die Namensschreibweise in der Regel den allgemeinen Gesetzmäßigkeiten der Hieroglyphenschreibung. So wird beispielsweise das Zeichen einer im Namen oder Namensteil enthaltenen ägyptischen Gottheit aus Respekt gegenüber dieser dem gesamten Namen beziehungsweise dem entsprechenden Namensteil stets vorangestellt. Horus-, Thron- und Eigenname erscheinen häufig auf den Denkmälern eines Königs. Horusname der wichtigste Name, während später der Thronname gebräuchlicher wird. Der Horusname ist der älteste bezeugte Titel des Königs und kommt schon kurz vor der 1.

Geschrieben wird der Name in einem sogenannten Serech, ein Rechteck, auf dem ein Falke thront. Als fünfter Titel ist oft der Goldname beziehungsweise Goldhorusname bekannt. König als weltlichen Herrscher verwiesen wird. Titel und zusätzlich eine später entstandene Bezeichnung.