Ensdorf PDF

Die seit Ende ensdorf PDF 1980er-Jahre eingesetzten verschiedenen Klassen von Minenabwehrfahrzeugen der Deutschen Marine beruhen auf einem einheitlichen Schiffsentwurf. Die Türkei beschaffte ebenfalls Boote dieses Schiffstyps.


Författare: Hans Zitzelsberger.

Dieser Artikel beschreibt die verschiedenen Varianten. Zu den Ersten Aufgaben der Bundesmarine gehörte es, die Hinterlassenschaften von Minen aus dem Zweiten Weltkrieg in den Deutschen Gewässern zu beseitigen. Dazu wurden von den Alliierten aus ihrer Kriegsbeute 24 Räumboote der Capella- und Aldebaran-Klasse an Deutschland zurückgegeben. Im Bündnis oblagen der Bundesmarine während des Ost-West-Konflikts gleichermaßen die Aufgaben von Mineneinsatz und Minenabwehr.

Bald schon stellte sich die Idee einer solchen Landung als unrealistisch heraus, und neue Konzepte sahen vor, die Flotten des Warschauer Pakts in der Ostsee einzuschließen. Das Verlegen dieser Sperren wurde zur Hauptaufgabe für große Teile der Minenabwehrkräfte. In den 1980er-Jahren war es notwendig, die meisten deutschen Minenabwehrfahrzeuge aufgrund ihres Alters zu ersetzen. Es war aus finanziellen Gründen ausgeschlossen, alle 60 Fahrzeuge durch Neubauten abzulösen.

Aus technisch-logistischen Gründen sollte zudem die Typenvielfalt reduziert werden. Es wurde beschlossen, einen Einheitsrumpf zu entwickeln, der in verschiedenen Varianten ausgebaut werden sollte. Da zu diesem Zeitpunkt das Minenlegen die wichtigste Aufgabe war, ging es vorrangig darum, die bestehende Minenlegekapazität zu erhalten. In einem ersten Schritt sollten die 21 Schnellen Minensuchboote der Schütze-Klasse durch zehn neue Boote mit doppelter Minenzuladung ersetzt werden. Minenabwehrfahrzeuge müssen so konstruiert sein, dass sie möglichst gut gegen Minen geschützt sind.

Deshalb ist auf einen geringen Tiefgang, Geräuscharmut und ein reduziertes Eigenmagnetfeld zu achten. Um die magnetischen Signaturen zu verringern, waren in der Vergangenheit die meisten Minensuchboote aus Holz gebaut. Als erste Boote des Einheitstyps wurden die zehn Boote der Hameln-Klasse gebaut. Ihre Hauptaufgabe war das Minenlegen unter Bedrohung. Deshalb war die ursprüngliche Bezeichnung Minenkampfboote, später wurden sie als Schnelle Minensuchboote klassifiziert. Als erstes Boot wurde die Hameln 1989 in Dienst gestellt.