Die Russen in Zentralasien PDF

Dieser Artikel behandelt die Angehörigen der ethnischen Gruppe der Russen, für weitere Bedeutungen siehe Die Russen in Zentralasien PDF. Namen auch Großrussen, Reußen, Moskowiter etc.


Författare: Friedrich Hellwald.
Die Russen in Zentralasien – Eine Studie über die neueste Geographie und Geschichte Zentralasiens ist ein unveränderter, hochwertiger Nachdruck der Originalausgabe aus dem Jahr 1873.
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Petersburger Winter zur Zarenzeit am Anfang des 20. Im Deutschen wird die Bezeichnung Russen nicht nur für ethnische Russen verwendet, sondern kann auch alle Staatsbürger der Russischen Föderation unabhängig der ethnischen Zugehörigkeit bezeichnen. Im Russischen dagegen meint russkij primär ethnische Russen. Die Vorfahren der Russen waren ostslawische Stämme, die Gebiete des heutigen Westens von Russland, Weißrussland sowie der Ukraine bewohnten.

Die Bevölkerung der Kiewer Rus wies einen beträchtlichen Anteil finnisch- und baltischsprachiger Stämme auf und einen kleinen Anteil von Turksprachigen, dazu in der Frühzeit von skandinavischen Warägern. Zur Zeit der Sowjetunion entstanden russische Minderheiten in beinahe allen Teilrepubliken. Des Weiteren gilt Russisch aufgrund seiner 130 Millionen Muttersprachler und 110 Millionen Zweitsprachler als Weltsprache. Die russische Literatur wird weithin als Teil des Weltkulturerbes angesehen. Ihre Anfänge reichen bis in die Epoche der Kiewer Rus zurück, wobei aber vor allem das 19. Die Formierung moderner russischer Nachnamen fand zwischen dem 16. Die typischen Endungen waren dabei die Genitivendungen -ow, -ew und -in, die heute ca.

Meistens bildete man dabei den Genitiv zu Vornamen, Tiernamen oder Berufen. Da der Genitiv im Russischen je nach Genus dekliniert wird, erhalten weibliche Nachnamen bei den Endungen -ow, -ew und -in jeweils ein zusätzliches a angehängt. Die Adjektivendung -ski ändert sich zu -skaja. Alle anderen Nachnamen werden nicht dekliniert.

Die Russen sind traditionell orthodoxe Christen. In Deutschland leben derzeit an die 190. 000 getaufte russisch-orthodoxe Christen, die in 60 Kirchengemeinden organisiert sind. Auch andere Glaubensgemeinschaften haben die Russen erreicht, so sind 85. An neuer Popularität erfreut sich auch das slawische Heidentum, eine vorchristliche Religion. Tempel und Heilige Haine gibt es vor allem im elb- und ostseeslawischen Raum. Die an der Küste des Weißen Meeres lebenden Russen heißen seit je her Pomoren, sie sind die Nachfahren der alten Nowgoroder und besitzen eigene kulturelle Züge in Tracht, Folklore und Aussprache.