Alexander der letzte Markgraf PDF

Seine Eltern waren Markgraf Karl Wilhelm Friedrich von Brandenburg-Ansbach und Friederike Alexander der letzte Markgraf PDF von Preußen, die Tochter von König Friedrich Wilhelm I. Nach dem plötzlichen Tod seines älteren Bruders Karl Friedrich August am 9.


Författare: Gerd Scherm.
Am 5. Januar 1806 starb auf Schloss Benham in der englischen Grafschaft Berkshire kurz vor seinem 70. Geburtstag der letzte Markgraf von Brandenburg-Ansbach und Bayreuth, Christian Friedrich Carl Alexander. Kurz vor seinem Tod besucht der Hofnarr Peter Prosch Alexander auf seinem Landsitz. Es geht um eine Abrechnung, aber auch um die Lebensbilanz der beiden, ein letztes Treffen von Fürst und Narr, um zu sehen, was war und was davon wohl bleiben könnte. Beide durchleben noch einmal das Leben am Ansbacher Hofe, die politischen Kämpfe und Alexanders Frauengeschichten. Viel Zeit haben die beiden nicht, denn schließlich stirbt der letzte Markgraf. Und als die Glocken in London zur Totenfeier des Markgrafen läuten, marschiert der französische Marschall Bernadotte, der spätere Schwedenkönig, mit seinen Truppen in Ansbach ein – das Markgrafentum war zu Ende. Eine packende Geschichte, die der Autor Gerd Scherm neu entdeckt und für die Bühne bearbeitet hat.

Mai 1737 rückte er zum Erbprinzen des Fürstentums auf. Von 1748 bis 1759 studierte er in Utrecht. August 1757 wurde er Markgraf von Brandenburg-Ansbach. Zwar befand sich die Residenz des Fürstentums in Ansbach, aber Alexander hielt sich vorzugsweise auf seinem Jagd- und Landsitz Triesdorf auf. 1758 gründete er die Porzellanfabrik in Ansbach und setzte durch den Import von Schafen Impulse in der Landwirtschaft. Einnahmen erzielte er unter anderem dadurch, dass er dem britischen König Hilfstruppen für dessen Kolonien in Amerika vermietete. Nominell war Karl Alexander Chef des fränkischen Kreis-Dragonerregiments mit dem Kommando über die 1644 Mann starke vermietete fränkische Armee, von der 1783 1183 Mann in die Heimat zurückkamen.

1769 fiel auch das Fürstentum Bayreuth gemäß den hohenzollernschen Haus- und Reichsgesetzen an Alexander. Karl Alexander war Ehrenmitglied der Königlichen Akademie der Wissenschaften. Nachdem Alexanders erste Ehefrau Caroline Friederike am 18. Februar 1791 in Unterschwaningen verstorben war, wo sie nach der vom Markgrafen vollzogenen Trennung gelebt hatte, verließ er am 19. Mai des gleichen Jahres Triesdorf in Richtung Großbritannien. Die Abdankung des Markgrafen Friedrich Carl Alexanders von Ansbach-Bayreuth im Jahr 1791 vor dem Hintergrund des rechtlichen Statuswandels der öffentlichen zur Privatperson.