Zerspantechnik Fachbildung PDF

Begriff aus der Zerspantechnik, einem Teilgebiet der Fertigungstechnik. Man unterscheidet zwischen dem Eilgangverfahren und der zerspantechnik Fachbildung PDF die Bearbeitung notwendigen Vorschubbewegung. In der CNC-Technik erteilt man der Maschine über eine bestimmte Programmiersprache z.


Författare: Thomas Gresens.
Unterrichtsstoff des Ausbildungsberufs Zerspanungsmechaniker vom 2. bis 4. Ausbildungsjahr

Es setzen sich viele Faktoren zusammen, die für die Vorschubgeschwindigkeitswahl beim Drehen eine Rolle spielen. Die Vorschubgeschwindigkeit verhält sich bei konstanter Drehzahl proportional zu der Umdrehungsfrequenz n. Quer-Plandrehen, steigt die Umdrehungsfrequenz, je kleiner der Durchmesser wird, und im Gegensatz nimmt diese bei immer größer werdendem Durchmesser ab. Sie ist der Weg in Vorschubrichtung des Werkstücks oder Werkzeugs, der pro Umdrehung oder Hub zurückgelegt wird.

Der Vorschub wird nach der Belastbarkeit der Schneiden, dem Werkstoff und beim Schlichten nach der gewünschten Oberflächenrauheit gewählt. Beim Drehen wird der Vorschub in Millimeter pro Umdrehung des Werkstücks angegeben, da sich so bei unterschiedlichen Werkstückdurchmessern immer ein gleich dicker Span bildet. Beim Schleifen kann der Vorschub stark variieren. Beim Längsschleifen ist es allerdings wichtig, dass der Vorschub je Schleifscheibenumdrehung die Breite der Scheibe nicht übersteigt, da sonst unbearbeitete Flächen übrig bleiben.

Keinen Vorschub gibt es beim Räumen, denn hier ist der Vorschub in die Räumnadel integriert, es wird nur mit der Schnittgeschwindigkeit gerechnet. Diese Seite wurde zuletzt am 1. März 2018 um 22:17 Uhr bearbeitet. Regelfall durch Anklicken dieser abgerufen werden. Möglicherweise unterliegen die Inhalte jeweils zusätzlichen Bedingungen. Dies ist ein als lesenswert ausgezeichneter Artikel. Das Drehen ist gemeinsam mit dem Bohren, Fräsen und Schleifen eines der wichtigsten Fertigungsverfahren der Zerspantechnik.

Da bei den Drehmeißeln sämtliche Winkel und Radien der Schneide bekannt sind, zählt das Drehen zur Gruppe Spanen mit geometrisch bestimmter Schneide, zu der auch das Bohren und Fräsen zählen. Das Drehen ist seit dem Altertum bekannt und war während der industriellen Revolution von Bedeutung zur Herstellung von überwiegend runden Teilen wie Schrauben und Spindeln für die Textilindustrie. Die erreichbaren Genauigkeiten bezüglich Abmessungen, Formen und Oberflächenrauheit sind wie bei den meisten zerspanenden Verfahren vergleichsweise gut. Die Werkstücke sind nach dem Drehen entweder einbaufertig oder müssen nur noch durch Schleifen fertigbearbeitet werden. Das Drehen wird in zahlreiche Verfahrensvarianten eingeteilt.

Die allgemeinen Grundlagen der Zerspantechnik betreffen die zerspanenden Fertigungsverfahren gleichermaßen, sodass das Drehen hinsichtlich Drehmeißelverschleiß, Standzeiten, Energieumwandlung und Wärme keine Besonderheiten aufweist. Wälzdrehen und Schäldrehen sind im Unterschied zu dieser Definition Sondervarianten, bei denen sich die Werkzeuge drehen. Schnittbewegung und beliebiger Vorschubbewegung in einer zur Schnittrichtung senkrechten Ebene. Die Drehachse der Schnittbewegung behält ihre Lage zum Werkstück unabhängig von der Vorschubbewegung bei. Diese Definition findet sich auch häufig in der Fachliteratur. Sie ist meist mit dem Hinweis verbunden, dass in der industriellen Praxis fast immer das Werkstück die Schnittbewegung vollführt.

Das Innendrehen wird als boring bezeichnet. Bohren, da auf einer Drehmaschine ohne Zusatzeinrichtungen auch gebohrt werden kann. Das Drehen ist ein sehr altes Fertigungsverfahren, das aus der Bronzezeit stammt. Im Mittelalter gab es eine Reihe von Verbesserungen an den Drehmaschinen, die die Produktivität erhöhten. Jahrhundert wurde das Drehen im Kunsthandwerk beliebt, und im 17.