Wer zweimal stirbt, dem glaubt man nicht PDF

Pferd, Jagd und Wild — Dichtung und Wahrheit Immer mehr Reiter finden Gefallen daran, in der freien Natur zu reiten. Und immer mehr Wer zweimal stirbt, dem glaubt man nicht PDF bevölkern den Wald.


Författare: Karin Köster.
Rentnerin und Hobby-Detektivin Martha Millers steckt in Schwierigkeiten: Kurz vor der Beerdigung verschwindet eine Leiche aus dem Bestattungsinstitut. Martha muss sie so schnell wie möglich zurückbringen, bevor jemand von dem Vorfall erfährt. Als ob sie damit nicht schon genug um die Ohren hätte, geschieht im Seniorenheim ein mysteriöser Todesfall. Niemand außer Martha glaubt an einen Mord. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis Martha ins Visier des Mörders gerät, denn sie ist die Einzige, die ihn entlarven kann.
Martha Millers läuft zu Höchstform auf – und bringt dabei nicht nur die Polizeiarbeit durcheinander.

Die Jäger fühlen sich gestört und wehren sich. Es ist an der Zeit, die Märchen, die die Jäger über ihr blutiges Hobby verbreiten, zu überprüfen. Jagd: ein Geschäft mit dem Töten Jagen ist ein Freizeitvergnügen. Von den rund 380 000 deutschen Jägern betreiben nur etwa eintausend das Jagen als Beruf. Nicht nur Waffen und sonstige Ausrüstung sind teuer. Da es sechsmal so viele Jäger wie Reviere gibt, gehen die Jagdpachtpreise in die Höhe.

In Spitzenlagen werden um 150 Euro pro Hektar gezahlt, und ein Jagdrevier muss mindestens 75 ha groß sein. Für Land- und Forstwirte mit eigenem Revier eine attraktive, zum großen Teil unversteuerte Nebeneinnahme. Geld einbringen kann, wie das ganze Revier gekostet hat. Man kann eine unbegrenzte Anzahl von zahlenden Jagdgästen einladen. Man kann einen Hochsitz für eine Nacht vermieten. Besonders geschäftstüchtige Jäger pachten gleich mehrere Reviere bis zur gesetzlich erlaubten Höchstgrenze von zusammen 1000 ha und über Strohmänner noch darüber hinaus.

Damit das Geschäft so richtig blühen kann, gibt es in Niedersachsen keine Grenzen mehr, wie viele zahlende Jäger sich in einem Revier tummeln dürfen. Diese kommen aus den Großstädten und sogar aus dem Ausland über Hunderte von Kilometern angereist und haben vor Ort einen Jagdaufseher, ohne den sie das Wild nicht finden würden. Es sind Sonntagsjäger im reinsten Wortsinn. Zu viel Wild, weil zu viele Jäger Die Jäger berufen sich gern auf ihren gesetzlichen Auftrag. Der besteht einerseits darin, die Wildbestände so zu begrenzen, dass die Schäden, die das Wild im Wald und auf Äckern und Wiesen anrichtet, gering bleiben.

Merkwürdig ist nur, dass sie für ihren Dienst kein Geld einfordern, sondern im Gegenteil dafür noch draufzahlen. Da wird das Wild — oft ganzjährig — mit Kartoffeln, Mais, Rüben, Äpfeln, Brot, Kuchen, Bahlsen-Keksen und Küchenabfällen gefüttert und so zum Jagdvieh gemacht. Da werden künstlich hergestellte Futterpellets, angereichert mit Vitaminen, Mineralien und Medikamenten, ausgestreut. An den Begriff der Notzeit sind strenge Maßstäbe zu legen. Jagdbehörden dulden die gegenteilige Praxis weitgehend, weil sie selbst nur mit Jägern besetzt sind.