Von der Dirac-Gleichung zur Quantenelektrodynamik PDF

Dirac wurde in Bristol, Von der Dirac-Gleichung zur Quantenelektrodynamik PDF, England geboren. Bristol an Diracs Schule das Fach Französisch.


Författare: Carsten Kleppel.

Carsten Kleppel liefert eine verständliche Motivation und Diskussion der Dirac-Gleichung, von der aus mit Hilfe der Feldquantisierung und Störungstheorie die Grundzüge der Quantenelektrodynamik erschlossen werden. Die nach P. A. M. Dirac benannte Gleichung ist eine der größten Errungenschaften der theoretischen Physik des 20. Jahrhunderts und bildete eine wichtige Grundlage der Entwicklung der Quantenelektrodynamik.

Dirac studierte zunächst 1921 Elektrotechnik in Bristol, wechselte dann zur Mathematik und bekam 1923 ein Stipendium für die Universität Cambridge, wo er bei Ralph Howard Fowler studierte. Von 1932 bis 1969 war Dirac Professor des Lucasischen Lehrstuhls für Mathematik an der Universität Cambridge. Es machte ihm nichts aus, in Gesellschaft zu schweigen und auf Fragen nur sehr wortkarge, einer strikten Wahrheitsliebe verpflichtete Antworten zu geben, wovon zahlreiche Anekdoten verbreitet waren. Wenn ich Dirac richtig verstehe, meint er Folgendes: Es gibt keinen Gott und Dirac ist sein Prophet.

1925 fand Paul Dirac in seiner Dissertation die klassische Entsprechung der neuen quantenmechanischen Kommutatoren von Heisenberg, Born und Jordan mit den Poisson-Klammern der klassischen Mechanik. Das oben genannte Lehrbuch blieb bis heute ein Standardwerk und war in Diracs Augen so perfekt, dass er in seinen Vorlesungen einfach daraus vorlas. Dirac schuf den Begriff des Bosons in Anerkennung der Verdienste von Satyendra Nath Bose um die Quantenstatistik. 1931 postulierte er als erster die Existenz eines magnetischen Monopols, also eines Teilchens mit magnetischer Ladung, ähnlich der elektrischen Ladung z. Die Existenz eines solchen Teilchens, das bisher nicht beobachtet wurde, würde die Quantisierung der elektrischen Ladung erklären. Zusammenhang zwischen der Größe der Fundamentalkonstanten und der gegenwärtigen Ausdehnung des Universums zu geben. Ladung und Masse zum Verschwinden gebracht werden, lehnte er aber zeitlebens ab.

Dirac ist auch der Erfinder vieler weiterer Formalismen der theoretischen Physik. Zugang zur Quantisierung der Gravitation zu finden. Diese Arbeiten gingen später in der BRST-Formulierung auf. Seine Untersuchung ausgedehnter Systeme in der Quantenfeldtheorie 1962 ist ein Vorläufer der p-branes und bag-Modelle späterer Jahre. Nach Paul Dirac ist auch ein Asteroid benannt. Er liegt in Tallahassee begraben, es erinnert aber seit November 1995 ein Stein im Fußboden der Westminster Abbey nahe Newtons Grab an ihn, auf dem auch die Dirac-Gleichung eingemeißelt ist. Der Dean von Westminster Abbey Michael Mayne hatte sich dem lange widersetzt, da Dirac bekennender Atheist war.