U-Boote am Feind PDF

Dies ist u-Boote am Feind PDF als lesenswert ausgezeichneter Artikel. Dieser Artikel behandelt unter Wasser einsetzbare Boote. Boot, das für die Unterwasserfahrt gebaut wurde.


Författare: Werner Langsdorff.

Dieses Buch aus dem Jahr 1937 erzählt den U-Boot-Krieg im Atlantik aus der Sicht von 45 deutschen U-Boot-Fahrern. Entstanden ist so ein packendes, dabei für die Zeit erstaunlich unprätentiöses Buch, das die Faszination der Technik ebenso kolportiert wie den Schrecken des U-Boot-Krieges.

Moderne große U-Boote, die eine Masse von bis zu 26. 000 Tonnen haben können, werden auch U-Schiffe genannt. Der Ausdruck U-Boot bezeichnet speziell ein militärisch verwendetes Unterwasserboot. Zivile U-Boote, ob kommerziell oder für die Forschung, werden meist als Tauchboot bezeichnet.

Der Wunsch des Menschen, länger und tiefer zu tauchen als es seine Lungenkapazität zulässt, ist etwa ebenso alt wie der Wunsch zu fliegen. Deswegen beschäftigten sich schon immer Menschen damit, entsprechende Vorrichtungen oder Instrumente zu entwickeln, die dies ermöglichen sollten. Eine frühe technische Zeichnung eines U-Bootes stammt von Guido da Vigevano, der Ende des 13. Jahrhunderts geboren wurde, sodass diese aus dem frühen 14.

Die Geschichte des technisch geprägten Tauchens bzw. Entwicklung eines Tauchboots begann mit dem 15. So entwarf beispielsweise 1405 der Nürnberger Kriegsbaumeister Konrad Kyeser in seinem Werk Bellifortis einen ersten Tauchanzug. Diese Ideen wurden weiter vorangetrieben und 1604 beschrieb Magnus Pegel erstmals in einem Buch die Grundgedanken und Voraussetzungen für den Bau eines Tauchbootes. Das Rotterdammer Schiff war das erste für den militärischen Einsatz konzipierte Tauchboot der Geschichte. Es wurde im Jahre 1653 vom Franzosen De Son im südholländischen Rotterdam konstruiert. Die Erfindung von Akkumulator und Elektromotor ermöglichte einen Unterwasserantrieb, der von Muskelkraft unabhängig ist.

Auch die industrielle Produktion von Stahl leistete einen wichtigen Beitrag zum Fortschritt des U-Boot-Baus, indem sie einen enorm haltbaren Baustoff an Stelle des leichten und gegenüber Verfall und Parasiten anfälligen Holzes setzte. Insgesamt ermöglichte somit der technische Fortschritt der Industrialisierung den Wandel des U-Bootes zu einem auch für die Marinen kleiner Staaten interessanten und brauchbaren Fahrzeug. Der US-Amerikaner Robert Fulton entwarf 1801 das U-Boot Nautilus. Es besaß einen Handkurbelantrieb für eine Schraube, neu allerdings waren nun Ruder zur Seiten- und Tiefensteuerung sowie ein Druckluftsystem zur Versorgung der vierköpfigen Besatzung mit Atemluft. Kasimir Gawrilowitsch Tschernowski entwarf 1829 ein stromlinienförmiges Ganzmetall-U-Boot mit Unterwasserruderantrieb und Sauerstofftanks.

Dezember 1850 ließ der bayerische Artillerie-Unteroffizier Wilhelm Bauer in Kiel das erste in Deutschland gebaute U-Boot, den sogenannten Brandtaucher, zu Wasser. Da der Entwurf unter enormem Kostendruck gebaut wurde, war auf den Einbau von Tauchzellen verzichtet worden. Während des Sezessionskrieges wurden mehrere handgetriebene U-Boote gebaut, unter anderem die CSS H. 1863 stellte die französische Marine mit der Plongeur eines der weltweit ersten im getauchten Zustand nicht mit Muskelkraft betriebenen U-Boote in Dienst. Oktober 1864 wurde von Narcís Monturiol mit der Ictíneo II eines der ersten U-Boote mit einem maschinellen Antrieb zu Wasser gelassen.

Das Boot bestand aus mit Kupferzargen verstärktem Holz und war komplett mit etwa zwei Millimeter dicken Kupferplatten beschlagen. Als erstes funktionsfähiges U-Boot der Welt gilt die Sub Marine Explorer, da es das erste Boot war, das aus eigener Kraft wieder auftauchen konnte. Das Boot wurde 1865 von dem Deutsch-US-Amerikaner Julius Kröhl in New York hergestellt. Jahrhunderts begannen sich die Marinen verschiedener Staaten für U-Boote zu interessieren. Wettbewerbe für U-Boote aus und ließen sich Erfindungen und Entwicklungen vorführen. Ebenfalls 1886 stellte die spanische Marine ein von einem Marineoffizier namens Isaac Peral entworfenes elektrisch betriebenes U-Boot namens Peral in Dienst, konnte jedoch die primitive Akkumulatortechnik nicht weiterentwickeln.

Ab 1888 wurden in Frankreich U-Boote gebaut und in den Dienst der Marine gestellt. In den USA verrichtete der emigrierte Ire John Philip Holland Pionierarbeit. Zunächst konstruierte er ab 1879 vier U-Boote für die Fenian United Brotherhood, die mit dieser neuartigen Unterwasserwaffe die Royal Navy bezwingen und Irland zur Unabhängigkeit verhelfen wollte. Mit dem Einsatz der Hunley 1864 begann auch ein wachsendes Interesse an der Nutzung von U-Booten zu Kriegszwecken.

Im deutschen Kaiserreich blieb man zunächst zurückhaltend. Das Versuchs-U-Boot wurde 1897 von Howaldt in Kiel noch auf eigene Rechnung gebaut und als Fehlschlag bereits um 1902 verschrottet. Im Jahre 1902 wurde in Deutschland ein Prototyp eines 200 Tonnen schweren Experimental-U-Bootes namens Forelle gebaut und intensiv getestet. Das kleine U-Boot stellte sich als durchaus interessant und kriegstauglich heraus und es wurden drei weitere Boote der gleichen Klasse für den Export nach Russland angefertigt. Die U-Boote griffen fast immer aufgetaucht an und versenkten Handelsschiffe meistens mit der Bordkanone. Die Kaiserliche Marine schätzte die U-Boote zu Beginn des Krieges nur wenig und setzte stärker auf die großen Schlachtschiffe. Das änderte sich, als SM U 9 am 21.