Sportethik PDF

Zur Navigation springen Zur Suche springen Die theologische Ethik, auch christliche Ethik genannt, ist eine der Grunddisziplinen der Theologie. Ob und wie in die methodische Durchführung Voraussetzungen göttlicher Offenbarung Eingang finden, wird ebenso wie viele andere Fragen der Feinbestimmung von Methode und Gegenstand von verschiedenen Fachvertretern unterschiedlich beurteilt. Im Anschluss an seit sportethik PDF 1960er Jahren geführte Kontroversen unterscheidet man glaubensethische und autonome Ansätze der Begründung des Sittlichen.


Författare: Frank Martin Brunn.
Sport gehört zum Leben vieler Menschen weltweit. Sport wirft ethische Fragen und Probleme auf, die in den Massenmedien, an Stammtischen und auch in der Wissenschaft diskutiert werden. Wenn es um Doping, Sexismus, Umweltzerstörung, politische Ideologisierung und ähnliches geht, stehen im Hintergrund solcher Diskussionen auch Fragen nach einem dem gesellschaftlichen Zusammenleben und dem Sport angemessenen Menschenbild.
In Auseinandersetzung mit leibphänomenologischen Konzepten der zeitgenössischen philosophischen Anthropologie und die Leiblichkeit des Menschen betreffenden Aussagen der theologischen Anthropologie wird in dieser Sportethik das christliche Menschenbild beschrieben. Das Phänomen Sport wird vom Spielgedanken her in den Blick genommen. Als ethisches Leitbild dient die allen Menschen gleiche Würde. Sie wird in Auseinandersetzung mit zeitgenössischen philosophischen und theologischen Entwürfen von der Lehre der Gottebenbildlichkeit des Menschen her beschrieben und für ethische Fragen im Sport fruchtbar gemacht. Exemplarisch werden die Themen Doping, Geschlechterverhältnis, Tier- und Umweltschutz, Politisierung, Kommerzialisierung und die Möglichkeit ethischer Bildung im Sport erörtert. ng im Sport erörtert.

Horizont christlichen Selbst- und Weltverständnisses ein Vollbegriff von Vernunft und vom Guten möglich sei. Als erste Vertreter einer dezidiert autonomen Moralbegründung gelten unter anderem Franz Böckle und Alfons Auer. Religiöse Kontexte haben hier den Status eines erweiternden Motivations- und Sinnhorizonts, sind aber nicht argumentative Voraussetzung der moralischen Urteilsfindung. Entsprechend dem weiten Feld moderner Ansätze zur Begründung des moralischen Richtigen werden auch in der heutigen theologischen Ethik divergierende Forschungsprogramme verfolgt. In diesem Artikel oder Abschnitt fehlen noch wichtige Informationen. Hilf der Wikipedia, indem du sie recherchierst und einfügst. Sowohl nach frühesten jüdischen wie christlichen Auffassungen besteht zwischen Glauben und Sittlichkeit ein Zusammenhang, der es erlaubt, für eine Religion spezifische sittliche Vorstellungen zu unterscheiden.

Die Feinerbestimmung wird aber unterschiedlich verstanden. Viele antike christliche Theologen legen ihren ethischen Stellungnahmen eine Tugendlehre zugrunde, welche antike philosophische Ideen integriert. Augustinus subsumiert die antike Tugendethik der caritas und definiert Tugend als alles einschließend, was zu tun ist. Bereits im Zuge der Herausbildung einer eigenständigen Wissenschaftsdisziplin der Theologie unterscheiden einige eine Moraltheologie als eigenständiges Gebiet. Beispiel zwischen theologia rationalis vel moralis.

Viele antike und mittelalterliche christliche Theologen vertreten eine Tugendethik und Tugendlehre, welches gutes menschliches Handeln geprägt sieht durch habituelle Vermögen. Schon Petrus Abaelardus verbindet platonische und aristotelische Tugendbegriffe. Voraussetzung der Tugenden ist eine demütige Geisteshaltung im Gehorsam gegenüber Gott, welche der Klugheit als Mitte der Tugenden entspricht. Dabei tritt eine Eigenständigkeit der Moralphilosophie auch gegenüber der Gotteslehre und Metaphysik hervor. Thomas von Aquin integriert ebenfalls aristotelische Ideen, etwa was den Gerechtigkeitsbegriff betrifft, der er als medium rei der Tugenden reinterpretiert. Bei Bonaventura ist die Theozentrik der Tugendlehre besonders deutlich: Exemplarursache der Tugenden ist Gott, und ohne rechten Glauben sind sie nutzlos. Entsprechungen bereits in hochmittelalterlichen Texten verwendet.

Eine wissenschaftliche Vertiefung ist im 18. Jahrhunderts hat sich dagegen das Spektrum methodischer Forschungsprogramme, wie in obiger Darstellung angedeutet, stark pluralisiert. Geschichte des Faches Christofer Frey: Die Ethik des Protestantismus von der Reformation bis zur Gegenwart. Bernhard Häring: Ursprung der römisch-katholischen Moraltheologie. Moraltheologie für die Praxis des christlichen Lebens, Bd. Ernst Hirschbrich: Die Entwicklung der Moraltheologie im deutschen Sprachgebiet seit der Jahrhundertwende. Michael Müller: Ethik und Recht in der Lehre von der Verantwortlichkeit.