Sakralkunst am Hof zu Dresden PDF

Die Aachener Domschatzkammer präsentiert den Kirchenschatz des Aachener Doms, eine der bedeutendsten Sammlungen kirchlicher Kulturschätze der Welt. Herta Lepie war von 1978 bis 1986 Leiterin der Domschatzkammer und von sakralkunst am Hof zu Dresden PDF bis zu ihrer Pensionierung 2003 Direktorin der Abteilung Goldschmiedekunst am Aachener Dom. Von 1994 bis zu seinem Tod im März 2016 übernahm Georg Minkenberg die Leitung der Domschatzkammer. Aufbewahrung des Schatzes der Aachener Marienkirche im Mittelalter ist heute nichts mehr bekannt.


Författare: Esther Meier.
Sakrale Kunstwerke werden häufig für einen bestimmten Ort und einen konkreten Handlungszusammenhang geschaffen. Doch die Bildwerke von Sebastiano Ricci, Anton Raphael Mengs oder Lucas Cranach d.J. in Dresden waren an wechselnden Orten zu sehen. Esther Meier untersucht den Kontextwandel am Hof zu Dresden und die unterschiedliche Rezeption, die dadurch entsteht. Die Kurfürsten schlossen sich zunächst der Reformation und später vorübergehend dem Calvinismus an, doch schließlich konvertierte August der Starke zum Katholizismus. Diese konfessionellen Wechsel gaben Anlass, den ursprünglichen Kontext der Bildwerke immer wieder zu verändern, sie in anderen Sakralräumen zu nutzen oder in der Gemäldegalerie zu präsentieren.

Zu Ende des Ersten Weltkrieges hatte der damalige Dombaumeister Joseph Buchkremer als sicheren Bergungsort für den Schatz die Allerseelenkapelle ausgewählt. Das Bundesministerium für Raumordnung, Bauwesen und Städtebau wählte 1975 wegen der Signifikanz des Domschatzes Aachen aus, um einen Erprobungsbunker für Sachschutz zu errichten. Im Laufe der Zeit stellten sich jedoch technische Mängel ein, die eine Gefährdung für den Kunstschatz mit sich brachten. Neben den fünf unten näher behandelten Themenkomplexen zu den unterschiedlichen historischen, religiösen wie auch kulturellen Funktionen und Bedeutungen der Aachener Marienkirche stellt auch der überaus reiche Textilschatz einen bedeutenden Bestandteil der gegenwärtigen Ausstellung dar. Anders als bei den früheren Ausstellungskonzepten endet die zeitliche Präsentation mit dem Ende Aachens als Krönungsort im 16. Die einzelnen Themenkreise werden nachfolgend vorgestellt. Der Schwerpunkt der Ausstellung richtet sich auf die Dokumentation des heutigen Doms als ehemalige Pfalzkirche Karls des Großen.

Orient, der lange Zeit als dessen Jagdhorn angesehen wurde. Der Quadrigastoff, ein byzantinisches purpurnes Samitgewebe aus der Zeit zwischen dem sechsten und dem Ende des achten Jahrhunderts mit einer Höhe von 76 und einer Breite von 75 cm, war vermutlich Bestandteil der Leichentücher, mit denen Karl am 28. Kunstwerke, die anlässlich der Königskrönungen zwischen 936 und 1531 nach Aachen gelangten, bilden einen weiteren thematischen Schwerpunkt. Hierzu gehört zuerst das von Otto III. Im großen Gewölberaum des Untergeschosses ist rund um den Krönungsmantel, die sog. Textilien umfassende Textilschatz des Domes zu sehen.

Reliquienschrein in der Ausstellung Verlorene Schätze. September 2014 war in der Sonderausstellung Verlorene Schätze ein Teil derjenigen Kunstwerke in der Domschatzkammer ausgestellt, die einst zum Aachener Bestand gehört hatten und später verkauft, geraubt oder verschenkt worden waren, teilweise jedoch nur in Kopien. Franz Bock: Karls des Grossen Pfalzkapelle und ihre Kunstschätze. Kunstgeschichtliche Beschreibung des karolingischen Octogons zu Aachen, etc. Die Verehrung Karls des Großen, dargestellt anhand von Aachener Reliquienbehältern und anderen Werken der Goldschmiedekunst. Katalog zur Ausstellung Große Kunst aus Tausend Jahren.

Kirchenschätze aus dem Bistum Aachen im Krönungssaal des Aachener Rathauses vom 15. Mit einer Einführung von Erich Stephany. Langewiesche, Königstein im Taunus 1976, ISBN 3-7845-0123-0. Herta Lepie: Die Domschatzkammer zu Aachen. Herta Lepie, Georg Minkenberg: Die Schatzkammer des Aachener Domes. Ernst Günther Grimme: Der goldene Dom der Ottonen. Herta Lepie, Georg Minkenberg: Der Domschatz zu Aachen.

Walter Maas, Pit Siebigs: Der Aachener Dom. Steiner, Regensburg 2013, ISBN 978-3-7954-2445-9, S. In: Walter Maas, Pit Siebigs: Der Aachener Dom. Herta Lepie: Der Domschatz zu Aachen.

Schatzkunst in Rheinischen Kirchen und Museen. Steiner, Regensburg 2013, ISBN 978-3-7954-2827-3, S. Ehemalige Schatzstücke aus dem Aachener Domschatz. Leiterin der Domschatzkammer wechselt nach Aachen. Jagdhorn Karls des Großen im Bildindex der Kunst und Architektur.