Politische Gewalt im antiken Griechenland PDF

Und darüber hin schwanken wirkungslos die Träume, politische Gewalt im antiken Griechenland PDF immer Träume bleiben werden: Gerechtigkeit, Glück und Friede. USA: Bereits die Gründerväter Amerikas haben ihre Nation nach dem Vorbild der römischen Republik modelliert, haben die zu Mythen gewordenen exempla virtutis der Römer für ihre Zwecke usurpiert.


Författare: Alexander Dotter.

Im Rahmen meiner Arbeit untersuche ich den Herrschaftsraum Polis am Beispiel Athens, Argos und Korkyras, wo sich im Laufe des 6. und 5. Jhs. v. Chr. oligarchische und demokratische Umstürze ereigneten. Bei diesen Konflikten stand die Demokratie als politische Ordnung zur Disposition und konnte sich erst durch einen endgültigen Sturz der usurpierten Herrschaft sowie eine darauf folgende Konfliktbeilegung – die eine friedliche Koexistenz gewährleistete – wieder etablieren. In der Konsequenz hatte sich die Oligarchie als staatliche Ordnung diskreditiert. Die Polis steht als Interaktionsraum verschiedener gesellschaftlicher Akteure im Fokus der Arbeit. Folgende Fragestellungen werden diskutiert: Welchen Einfluss hatten Aktiv,- und Splittergruppen und warum war es notwendig, die politischen Gegner teilweise zu vernichten um die Macht zu erlangen? Welche Formen politischer bzw. institutioneller Gewalt wurden eingesetzt? Wie entwickelten sich konkurrierende politische Räume und/ oder neu entstandene Machträume im Kontext der Staseis und wie wirkte sich diese Entwicklung auf die sozialen Strukturen der Polis aus? Wie wurden die politischen und räumlichen Diskrepanzen überwunden bzw. die innerstaatlichen Konflikte beigelegt? Die Bedeutung der politischen Krise im antiken Hellas sowie deren Relevanz für das innerstaatliche Gefüge der Poleis stehen somit im Mittelpunkt der Analyse.

So stilisierte sich Präsident George Washington als ein zweiter Cincinnatus. Wie dieser als vom Pflug abberufener Diktator und Feldherr im Jahre 458 v. Das Werk beschreibt die Geschichte Roms von Kaiser Trajan bis zur Eroberung Konstantinopels durch die Türken im Jahre 1453. Die darin etablierte Auffassung von der Geschichte Roms als Niedergangsphänomen schuf eine Art historiographischen Archetypus, der bis in unsere Tage fruchtbar geblieben ist. Dichotomie, die es bereits in der Antike gab: Als Erfolgsgeschichte aufgefasst hat sie der Grieche Polybios in seinem Hauptwerk der historiai: Voller Bewunderung stellt er die Ausgewogenheit der römischen Staatsverfassung und die daraus resultierende Stärke Roms heraus. Als Niedergangsgeschichte dagegen fasst sie zu Cäsars Zeiten der Geschichtsschreiber Sallust auf – in der sog. Unter beiden gegensätzlichen Perspektiven wird gegenwärtig die Rolle der Großmacht USA verhandelt: Ist Amerika eine Macht im Aufstieg, oder sind die USA bereits im Niedergang begriffen?

Bei dieser Frage handelt es sich vorwiegend um eine inneramerikanische Debatte, die sich in zwei Lager teilen lässt: in die sog. Parallelen zwischen dem Imperium Romanum und den USA 1. Rom absorbierte wie die USA Menschen verschiedener Nationen und Glaubensrichtungen und verlieh ihnen das Bürgerrecht. Das seit 1782 bestehende Staatssiegel der USA trägt die programmatische lateinische Inschrift E pluribus unum, eine Formel, die auch auf alle amerikanischen Münzen geprägt ist. Dieser Prozess der zunehmenden Verarmung weiter Schichten zugunsten der Bereicherung einer kleinen Elite an der Spitze der Gesellschaft ist typisch auch für Amerika in den letzten Jahrzehnten geworden. Im Zeitraum von 1970-2000 durchliefen die Vereinigten Staaten einen Prozeß der gesellschaftlichen Polarisierung ähnlich dem in Rom. Rom wie die USA haben in ihren jeweiligen Einflussbereichen einheitliche Maßstäbe in verwaltungstechnischer, ökonomischer und kultureller Hinsicht geschaffen.

Dabei lassen sich die von den Römern geschaffenen Infrastrukturen wie das weitverzweigte Straßennetz und das in seiner Schnelligkeit bis zum Aufkommen der Eisenbahn unerreichte Postsystem des cursus publicus mit der weltumspannenden Computertechnik amerikanischer Provenienz wie Microsoft, Apple, Google etc. Wie die Amerikaner heute hatten die Römer die besttrainierte Armee ihrer Zeit, den größten Militärhaushalt und die beste Ausrüstung. Die amerikanischen Militärausgaben machen ein Drittel der Militärausgaben weltweit aus. Die Gladiatorenspiele des Kolosseums hatten neben ihrer systemaffirmierenden Funktion der Unterhaltung und Ablenkung breiter Massen auch die Aufgabe, nach innen und außen die Kampfbereitschaft, Härte und Unbezwingbarkeit der Römer zu kommunizieren.

Eine vergleichbare Funktion scheinen die Fernsehreportagen über US-Militäroperationen und martialische Heldenfilme Hollywoods zu übernehmen, die nicht selten vom Pentagon, dem amerikanischen Verteidigungsministerium, unterstützt werden. Die Straßen waren für Rom zunächst aus militärischen Gründen wichtig. Schnell konnte man Truppen in alle Gebiete des Reichs schicken. Allmählich wurden die Straßen zu wichtigen Handelsrouten. Was ursprünglich eine militärische Innovation war, wurde bald zu ökonomischen Zwecken genutzt.