Mumien, Sphingen und Uschebti PDF

Nefertiti ist eine Weiterleitung auf diesen Artikel. Kindheit Nofretetes und über ihre Mumien, Sphingen und Uschebti PDF können keine sicheren Aussagen getroffen werden. Archäologisch ist das bisher nicht belegt. Familienszene im Grab des Huja mit den vier ältesten Töchtern.


Författare: Renate Germer.
Obwohl man im hohen Norden Deutschlands kaum altägyptische Objekte erwartet, haben Ägyptenbegeisterte entsprechende Stücke erworben oder von Reisen ins Niltal mitgebracht. Recherchen in Museen Schleswig-Holsteins und Mecklenburg-Vorpommerns ergaben zwar keine spektakulären Aegyptiaca, aber spannende Geschichten über Ägyptenreisen[de]. Durch Aufzeichnungen und Souvenirs erfährt der Leser von Staatsbesuchen des Hochadels, Karawanenzügen von Naturforschern und ersten organisierten Kilkreuzfahrten interessierter Bürger und Kaufleute. Seit dem 17. Jh. lassen sich in Norddeutschland vor allem Mumien[teile] nachweisen, wobei manches heute verloren und nur noch archivalisch rekonstruierbar ist. Beispiele sind Funde in der Kunstkammer Gottorf, Mumien im St. Annenmuseum Lübeck und Provinzialmuseum Stralsund, Sphingen von Schloß Schlieffenberg bei Güstrow, Krokodilmumien aus Maabdeh, Reisedokumente des Großherzogs Friedrich Franz II. von Mecklenburg-Schwerin sowie von der Deutschen Orient-Gesellschaft an die Universitäten Rostock und Greifswald sowie die Museen in Lübeck, Stralsund und Haderslev weitergegebene Funde.
Although one would hardly expect Ancient Egyptian objects in the very north of Germany, enthusiasts have acquired relevant pieces or brought them from journeys to the Nile Valley. Admittedly, research in collections in Schleswig-Holstein and Mecklenburg-Vorpommern did not reveal any spectacular aegyptiaca, but thrilling stories of travelling and travellers in Egypt. From written documents and souvenirs, the reader learns about state visits of the high nobility, caravan journeys of natural scientists, and first organised Nile cruises of interested townspeople and tradesmen. Since the 17th century, mainly [parts of] mummies are attested in Northern Germany, some of which are lost today, but can be inferred from archive material. Examples are pieces in the Kunstkammer Gottorf, mummies in St. Annenmuseum Lübeck and Provinzialmuseum Stralsund, sphinges from Schlieffenberg Castle near Güstrow, crocodile mummies from Maabdeh, travel documents of grand duke Frederic Francis II of Mecklenburg-Schwerin as well as finds passed on by the Deutsche Orient-Gesellschaft to the universities of Rostock and Greifswald and to museums in Lübeck, Stralsund, and Haderslev.

Ob die Heirat mit Amenophis IV. Thronbesteigung stattfand, ist nicht eindeutig feststellbar. In den ersten Regierungsjahren werden die beiden ältesten Töchter Meritaton und Maketaton geboren. Nofretete vor Strahlenaton auf einem Talatat-Block aus Karnak. In dem umfassenden Bauprogramm, das Amenophis IV. Karnak startete, wird Nofretete bereits in fast allen Reliefs zusammen mit dem König dargestellt.

Nach dem vierten Regierungsjahr kommt es zum Bruch mit der alten Amun-Religion. Persönlichkeit damit hinter den neuen Aton-Kult. Zeitgleich wird der Umzug in die neue Regierungsstadt Achet-Aton vollzogen. In der nun beginnenden Amarna-Epoche spielte sie sowohl im religiösen als auch politischen Leben eine bedeutende Rolle. Die generell starke Position der Frau im Alten Ägypten wurde unter Echnaton für Nofretete besonders gesteigert. Altarbild der königlichen Familie, das sich im Ägyptischen Museum Berlin befindet, deutet vielleicht sogar darauf hin, dass die Regierungsgeschäfte in der Hand von Nofretete lagen, während Echnaton sich dagegen verstärkt um die religiösen und kultischen Belange kümmerte.

Ihre gleichwertige Position zum König wird noch durch viele weitere Darstellungen gestützt. So wird ihr Name in Doppelkartuschen eingesetzt, wie es sonst nur bei Königen der Fall ist. Wie Echnaton und Aton trägt sie den Uräus, der als Herrschaftssymbol gilt, und es gibt Statuengruppen, die sie wie sonst nur männliche Könige in Schrittstellung zeigt. In den Felsengräbern von Amarna wurde sie zusammen mit Echnaton mehrfach in einer Art abgebildet, dass heute Forscher sogar eine Art dominierende Mitregentschaft von Nofretete, als Semenchkare, in den späten Regierungsjahren von Echnaton annehmen. Eine Theorie ist, dass sie Echnaton entgegen allen bisherigen Annahmen überlebt hat und nach ihm den Thron bestieg. Darstellung als Schutzgöttin ihres verstorbenen Gatten an den Ecken des in Fragmenten erhaltenen und rekonstruierten Steinsarkophags von Echnaton interpretiert eine zunehmende Anzahl von Forschern dahingehend, dass sie nach dem Tode Echnatons sogar eine kurze Zeit Ägypten allein regiert hat.

Sowohl der Grund für Nofretetes Tod als auch Ort und Zeit sind unbekannt. Bisherige Vermutungen datierten das Todesjahr auf 1338 v. Andere Quellen vermuteten ihren Tod im 12. Marc Gabolde nahm an, dass Nofretete mindestens bis kurz vor Echnatons Tod gelebt hatte. Es wurde auch spekuliert, ob sie eventuell ermordet oder verstoßen worden sei. Ein Tod aufgrund einer plötzlichen Erkrankung wurde ebenfalls erwogen. Jahresbeginn in einem Steinbruch nahe Achet-Aton eine Inschrift entdeckt hatten, die sowohl Nofretete als auch Echnaton in dessen 16.