Mein Vater, der Krieg und ich PDF

In diesem Artikel oder Abschnitt fehlen noch folgende wichtige Informationen: Rezeption im mein Vater, der Krieg und ich PDF. Hilf der Wikipedia, indem du sie recherchierst und einfügst. Johann Strauss schuf dieses Werk in einer für ihn ungewöhnlich langen, zweijährigen Arbeit. Neben der Fledermaus und Eine Nacht in Venedig wurde es zum größten Bühnenerfolg und wird noch heute oft gespielt.


Författare: Michael Rasch.
Der Vater fühlte sich berufen, in der Wehrmacht und später in der Bundeswehr als Offizier zu dienen. Für was und gegen wen wurde nicht hinterfragt, weil als gegeben akzeptiert. Befehl und Gehorsam boten und bieten gesicherten Lebensrahmen. Michael Rasch setzt sich anhand der Tagebücher seines Vaters Harro mit der Vergangenheit auseinander. Die Dienstjahre in der Kriegsmarine und die unsteten Verhältnisse der Jahre 1946 bis 1949 gibt Harro Rasch, ehemaliger Kapitänleutnant der Kriegsmarine, in eigenen Worten wieder. Die Kommentierung des Sohnes Michael, der selbst lange Jahre zur See fuhr, thematisieren das unharmonische Verhältnis zum Vater, der in seinen politischen und menschlichen Ansichten konträr war. Nach Harros Tod beginnt Michael, inzwischen 65 Jahre alt geworden, sich endgültig mit seinem Vater und dessen Leben zu befassen: kritisch, ehrlich und sehr persönlich. Beispielhaft und Lehrreich.

Vor lauter Hin- und Her-Balanciren ist der Waag‘ schon ganz schlecht. Jetzt bin ich nur neugierig, auf welcher Seite wir durchfallen werden. Die ungarischen Grenzlande in Siebenbürgen sind vom Krieg verwüstet. Der türkische Statthalter, der Pascha von Temesvár, musste fliehen und seine kleine Tochter Saffi zurücklassen, die, von der alten Zigeunerin Czipra behütet, als Zigeunerin aufwächst.

Die wohlhabende Familie Barinkay, mit dem türkischen Pascha befreundet, musste ins Exil gehen. 25 Jahre später kehrt der junge Sándor Barinkay, geleitet vom königlichen Kommissar Conte Carnero, in die Heimat zurück, wo der Schweinezüchter Zsupán inzwischen die elterlichen Güter besetzt hat und sich als rechtmäßiger Eigentümer empfindet. In dem halb verfallenen Schloss der Barinkays leben nun Zigeuner. Ottokar, den Sohn ihrer Erzieherin, liebt. Arsena und ihrem Vater nur auf Spott. Saffi träumt in der Brautnacht von einem Schatz, der unter den Schlossmauern vergraben sei. Barinkay, zunächst ungläubig, gibt dem Drängen der Zigeunerin nach, gräbt und findet tatsächlich den Schatz, den sein Vater dort verbarg.