Mein lieber Papst … PDF

Kraftfahrzeuge bezeichnet, die der Papst bei seinen öffentlichen Auftritten benutzt. Erstmals wurde der Begriff bei Johannes Paul II. Pontifikat von einer verstärkten Wahrnehmung der repräsentativen Aspekte mein lieber Papst … PDF Amtes geprägt war.


Författare: Karl Fritsche.

Der Papst, die Präsidenten der Vereinigten Staaten, Russlands, der Europäischen Kommission, ein britischer Wissenschaftler, der ORF und zahlreiche österreichische Politiker haben eines gemeinsam: Stets hält ein 66-jähriger kleiner Bergbauer aus Vorarlberg, so unterzeichnet der Autor seine Briefe, den Großen unserer Welt einen Spiegel vor und prangert unter anderem das Zurückbleiben der Kirche, die Unfähigkeit der Politik und die Irrwege des Finanzwesens an. Leider hatte niemand der Adressaten den Mut, dem Autor persönlich zu antworten. Sie werden wohl wissen, warum.

Stuhl, auf dem Papst Johannes Paul II. Der Begriff wurde aber auch für die Kraftfahrzeuge seines Nachfolgers Benedikt XVI. Menge gefahren wäre, um mehr Gläubigen nahe zu sein. Bei Auslandsreisen werden mehrere Fahrzeuge mitgeführt. Meist sitzen im Fahrzeug der Ortsbischof und der päpstliche Privatsekretär.

Die Papamobile sind eine Neuerung unter dem Pontifikat von Johannes Paul II. Seine Amtsvorgänger hatten weit weniger Kontakt zur Öffentlichkeit und unternahmen auch kaum weltweite Reisen. Die bei den 104 offiziellen Auslandsreisen des Papstes Johannes Paul II. Papamobile verblieben meistens im Reisezielland und wurden bei einem erneuten Besuch wieder benutzt. Das erste verwendete Papamobil wurde für die Reise nach Polen zwischen dem 2.

Die Firma Mercedes-Benz hat eine Beziehung mit langer Tradition mit dem Vatikan. Bereits im Jahre 1930 bekam Papst Pius XI. Limousine des Typs Nürburg 460 geschenkt. Papst Franziskus setzt erstmals auf einfachere Wagen.

Während seiner Reise in Brasilien 2013 nutzte er einen Fiat Idea in Grundausstattung und fuhr mit diesem auch bei der Begrüßungszeremonie der Präsidentin vor. Eine weitere Besonderheit stellen die Kennzeichen der Kraftfahrzeuge des Vatikans dar. Alle staatlich genutzten Fahrzeuge des Vatikans tragen Kennzeichen, die mit SCV beginnen. Die zivilen Wagen führen lediglich ein CV. Meist wird das Kennzeichen SCV 1 für das vom Papst benutzte Fahrzeug verwendet. Nummern zugeteilt, ein durchgehendes System ist jedoch nicht zu erkennen. Generalaudienzen, sondern häufiger für Fahrten innerhalb der Vatikanstadt und innerhalb der Stadt Rom eingesetzt.

1999 hatte Cadillac für den Mexiko-Besuch von Papst Johannes Paul II. 1982 fuhr der Papst bei seinem Englandbesuch in einem umgebauten Range Rover. Seit 1930 baut Mercedes-Benz für den Vatikan verschiedene umgebaute Limousinen, Landaulets und Geländewagen in Sonderausführung als Fahrzeuge des Papstes. Die Basis des Papstautomobil für Papst Pius XI. 1928 vorgestellte Mercedes-Benz Typ Nürburg 460.

Die Limousine der Baureihe W08 war mit einem Reihenachtzylindermotor von 4622 Kubikzentimeter Hubraum ausgestattet. Umso gründlicher erfolgte allerdings der Umbau im Innern der Pullman-Limousine. Der Typ Nürburg wurde im Werk Mannheim produziert und im Werk Sindelfingen umgebaut. Für die Fenster wurde splitterfreies Glas der Kölner Firma Kinon mit einer Tönung gegen Sonneneinstrahlung verwendet.

Form der Verbundglasscheibe, bestehend aus zwei Glasflächen mit einer dazwischen eingefügten Folie. Nach einer Laufleistung von rund 40. 000 Kilometern wurde der Mercedes-Benz Nürburg aus dem aktiven Dienst des Fuhrparks genommen und zusammen mit anderen Fahrzeugen der Päpste im Museum des Vatikanstaates gezeigt. Der Mercedes-Benz der Baureihe W 189 für Papst Johannes XXIII. Im Gegensatz zur Limousine von 1930 war dieser zweite Mercedes-Benz des Vatikans als Landaulet ausgeführt. Der Wagen hatte ein 3-Gang-Automatikgetriebe und den serienmäßigen Reihensechszylinder mit drei Litern Hubraum und 160 PS.

Meist wurde das Fahrzeug aber in gemäßigtem Tempo bei offiziellen Anlässen eingesetzt. Der Sitz des Papstes hatte eine elektrische Längsverstellung, eine ebensolche Verstellmöglichkeit der Sitzlehne und war mit Bedienelementen für Klimaanlage, Sprechfunk und weiteren Funktionen versehen. Stabile Griffe an der Zwischenwand des 300 d gaben dem Papst Halt, wenn er während der Fahrt stehend den Segen erteilte. Die Sonderanfertigung des Mercedes-Benz 600 Pullman-Landaulet war in Zusammenarbeit von Versuchsabteilung und Produktion in Sindelfingen entstanden. Der Wagen für Papst Paul VI. Bereits ein Jahr nach der Übergabe des Mercedes-Benz 600 an den Heiligen Stuhl wurde ein weiteres Landaulet-Fahrzeug geliefert. Basis des Wagens war diesmal die Baureihe W109.