Lass mich kommen! Erotischer Roman PDF

Dies ist ein als lesenswert ausgezeichneter Artikel. Bondage bezeichnet innerhalb der BDSM-Szene Praktiken zur Fesselung oder Einschränkung der Bewegungsfreiheit. Die Bezeichnung stammt aus dem Englischen und steht dort lass mich kommen! Erotischer Roman PDF anderem für Unfreiheit oder Knechtschaft. Bondage wird mit allen seinen Varianten im mehrschichtigen Akronym BDSM durch den Buchstaben B repräsentiert.


Författare: Julia Hope.
Ihr Freund
Ihre Schülerin
Ihre Dauergeilheit …
Ihre Schülerin führt sie an den Rand des Orgasmus.
Ihr Freund verbietet ihn ihr.
Aber sie kann nicht anders, als alle bizarren Einfälle ihrer Schülerin und ihres Freundes auszuführen und so ständig geil zu sein.
Und sie will endlich kommen …

Wie in allen anderen Bereichen des BDSM wird während der eigentlichen Handlung, hier der Fesselung, die Gleichberechtigung der Partner aufgehoben. Bondage ist außerhalb der Subkultur eine der bekanntesten Praktiken aus dem Spektrum der BDSM-Spielarten und wird vielfach mit anderen Praktiken kombiniert. Dabei reichen die angewandten Techniken von der spielerischen Verwendung innerhalb der nicht BDSM-bezogenen Sexualität, dem sogenannten Vanillasex, bis hin zur professionellen Anwendung und Vorführung durch japanische Bondagekünstler. Wie bei vielen Studien über menschliches Sexualverhalten und sexuelle Phantasien sind nicht alle verfügbaren Untersuchungen zuverlässig wissenschaftlich fundiert, beispielsweise stammen sie aus Newsgroups oder basieren auf Umfragen in Szenemagazinen, teilweise sind die Untersuchungen veraltet. 1995 wurde in Schweden eine Analyse der Psychologen Ernulf und Innala veröffentlicht, die das Verhalten der Mitglieder der bondagebezogenen Newsgroup alt. Die Gründe, warum Menschen sich fesseln lassen, sind vielfältig.

Die Gründe für den aktiven Menschen, seinen Partner zu fesseln, liegen meist im Vergnügen an der erotischen Unterordnung seines Partners und dem dabei subjektiv empfundenen Machtgefälle und dessen Visualisierung. Für den Sadomasochisten ist Bondage häufig Mittel zum Zweck, beispielsweise um die gefesselte Person für darauf folgende sadomasochistische Praktiken wehrlos und fixiert zu wissen. Um Gesundheitsschäden auszuschließen, sollten bei allen Bondage-Aktionen Vorsichtsmaßnahmen getroffen werden. BDSM-Ratgeber empfehlen, die persönlichen Grenzen abzusprechen und ein Codewort oder Codezeichen für Notfälle zu vereinbaren, in denen das Spiel sofort abgebrochen werden muss. Eine wesentliche Bedingung für eine gelungene und für Aktive und Passive zufriedenstellende Fesselung ist das volle Vertrauen aller Beteiligten zueinander. Da die passive, gefesselte Person dem aktiven Partner gegebenenfalls hilflos ausgeliefert ist, muss sie sich uneingeschränkt auf die vereinbarten Grenzen und auf die Gültigkeit des Safewords verlassen können.

Grundsätzlich können Unfälle und dauerhafte gesundheitliche Schäden durch die Anwendung einfacher Sicherheitsmaßnahmen und ein Mindestmaß anatomischer Kenntnisse vermieden werden. Viele in Bondagefotos und -videos dargestellte, besonders eindrucksvolle Szenen wurden von Experten, die man als Rigger bezeichnet, inszeniert und sollten nicht ohne genaue Kenntnis der Technik, grundlegendes anatomisches und physikalisches Wissen sowie eine entsprechende Erfahrung nachgeahmt werden. Als besonders risikoreiche Sonderform des Bondage gilt die Selbstfesselung. Self-Bondage, der übliche Begriff, ist eine Art des Bondage, bei der eine Person sich selbst fesselt, um daraus sexuelle Befriedigung zu erhalten. Zweckbondage gehört zu den außerhalb des BDSM bekanntesten Varianten und bezeichnet die Fesselung zur Fixierung des Partners, beispielsweise, um ihn für ein nachfolgendes Spanking bewegungsunfähig zu machen. Ist das Bondage reiner Selbstzweck, um den Bottom beispielsweise in einer unangenehmen Position verharren zu lassen, handelt es sich nicht um Zweckbondage. Folterbondage Hat das Ziel, den Bottom in eine unangenehme oder schmerzhafte Lage zu bringen, möglicherweise als Strafe oder als eigenständiges Element des sexuellen Spiels.

Jede Fesselung kann, sofern sie über einen längeren Zeitraum angewandt wird, den Charakter einer Folterbondage annehmen. Meditative Form ist eine seltene Form im europäischen Bondage. Im Shibari ein wichtiger, möglicherweise aus der mönchischen Tradition heraus entstandener Ansatz, bei dem nicht der körperliche, sondern der geistige Zustand des Bottom im Mittelpunkt des Interesses steht. Bondage-Techniken unterteilen sich in sechs Hauptkategorien.

Einpacken beziehungsweise Einwickeln einzelner Körperteile oder des ganzen Körpers beispielsweise mit Stoff, Klebeband oder Frischhaltefolie. Die Verwendung eines Fesselsacks oder Vakuumbetts gehört ebenfalls zu dieser Kategorie. Eine weitere Einteilungsmöglichkeit für die Bondagetechniken mit Seilen ist über deren Verwendung in der Fesselung. Wickelbondage entsteht durch das Umwickeln von Körper oder Körperteilen.

Seile werden einfach um den Körper oder Körperteile gewickelt. Technik, bei der das Seil meist in zwei Schritten angelegt wird, erst werden die Seile in Zickzack-Form auf dem Körper angebracht und anschließend mit einem zweiten Seil durchwoben. Doppelseiltechnik ist eine Möglichkeit, mit einem doppelt gelegten Seil recht zügig viele, oft dekorative Windungen zu bilden. Einseiltechnik ist eine weniger riskante Technik, vor allem für zweckorientierte Fesselungen, die mit nur einem Seil durchgeführt wird. Innerhalb des amerikanisch-europäischen Bondage haben sich für bestimmte Fesselungen feststehende Begriffe entwickelt. Das japanische Bondage oder Shibari ist die wichtigste Sonderform. Rigger, die ein hohes künstlerisches Niveau und Ausprägung anstreben, versuchen zwischen der Haltung des gefesselten Menschen und dem Seilmuster eine Übereinstimmung zu finden, die eine emotionale Aussage transportiert.

Herkunft und Entwicklung des japanischen beziehungsweise asiatischen Bondage gibt es verschiedene Theorien. Eine geht davon aus, dass es sich um eine Weiterentwicklung des Hojōjutsu handelt, die als Strafe für Verbrechen und zur Folter von Kriegsgegnern entwickelt wurde. Zum Beispiel wird beim Fadenbondage ausschließlich leicht reißender Faden verwendet. Zweck der Fesselung ist das Einhalten einer bestimmten Position durch die Konzentration und den Willen des Gefesselten und nicht die tatsächliche Bewegungseinschränkung. Verwendet werden kann jedes beliebige Material, mit dem sich jemand fixieren oder in seiner Bewegung einschränken lässt.

Je nach Vorliebe und Nähe der Spielpartner zur BDSM-Szene kommen dabei Alltagsgegenstände oder spezielles Bondageequipment zur Verwendung. Im Bereich des weniger von sadomasochistischen Praktiken geprägten Bondage und im Vanillasex finden oft alltägliche Materialien Verwendung, beispielsweise Seidentücher, Schals, Strumpfhosen, Krawatten und Gürtel. Diese weichen Materialien werden auch als Augenbinden genutzt, darüber hinaus gibt es für diesen Zweck speziell hergestellte Augenmasken, zum Beispiel Schlafmasken. Neben Ketten sind Seile im Bereich BDSM als Mittel der physischen Fesselung weit verbreitet. In der westlichen Bondage kommen fast alle Seilarten zum Einsatz, darunter solche aus Baumwolle, Kunstfasern oder anderen Materialien.