Kurzlehrbuch Pathologie PDF

Verkleinerung eines Kurzlehrbuch Pathologie PDF, eines Organs oder einer einzelnen Zelle. Damit geht auch eine Minderung der Funktion einher. Grundsätzliche Formen der Atrophie: A: Normalzustand.


Författare: Matthias Krams.

Das Gegenteil einer Atrophie ist eine Hypertrophie bzw. Zellen an Volumen ab, was insbesondere im Gehirn und Herz sehr ausgeprägt sein kann. Bei gleichzeitigem Vorhandensein von Lipofuszin spricht man wegen der bräunlicheren Farbe der Organe von der braunen Atrophie. Involutionsatrophie: Bestimmte Organe werden in bestimmten Lebensabschnitten nicht mehr oder nicht mehr so stark benötigt und bilden sich deswegen zurück. Der Thymus beispielsweise bildert sich beim Erwachsenen fast vollständig zurück.

Inaktivitätsatrophie: Sie tritt bei fehlender Beanspruchung eines Organes auf, zum Beispiel bei einem eingegipsten Bein. Atrophie: Gelangen durch die Blutgefäße nicht genügend Sauerstoff und Nährstoffe zu den Zellen, können diese atrophieren. Druckatrophie: Drücken beispielsweise Tumoren auf umgebendes Gewebe können benachbarte Zellen atrophieren und dem wachsenden Tumor Platz machen. Nahrungsmangel: Es kommt zu einer generalisierten Atrophie besonders des Fettgewebes und der Muskulatur. Im Falle von Mangelernährung nennt man die Erkrankung Marasmus, im Falle einer konsumierenden Erkrankung Kachexie. Atrophie: Wegen endokiner Signale kommt es zur Atrophie, zum Beispiel bei Cortison-Therapie. Wird das zurückgebildete Gewebe durch Fettgewebe ersetzt, spricht man von Vakatfettwucherung.

Diese tritt insbesondere im Thymus des Erwachsenen auf. Johannes Sobotta, Ulrich Welsch: Lehrbuch Histologie. Elsevier, Urban und Fischer, München 2006, ISBN 3-437-42421-1. Georg Thieme Verlag, Stuttgart 2013, ISBN 978-3-13-143252-0, S. Springer Verlag, Berlin – Heidelberg, 2017, ISBN 978-3-662-48725-9, S. Er dient nicht der Selbstdiagnose und ersetzt keine Arztdiagnose. Bitte hierzu den Hinweis zu Gesundheitsthemen beachten!

Diese Seite wurde zuletzt am 13. Oktober 2018 um 16:31 Uhr bearbeitet. Regelfall durch Anklicken dieser abgerufen werden. Möglicherweise unterliegen die Inhalte jeweils zusätzlichen Bedingungen. Biologie und Medizin das Absterben bzw. Tod von einzelnen oder mehreren Zellen verstanden. Vorgang ist krankhaft und wird durch schädigende Einflüsse auf die Zelle ausgelöst: Nährstoff- und Sauerstoffmangel, Gifte, Radioaktivität und andere.

Absterben einzelner Zellen, im Sinne des gesamten Organismus. Nekrosen werden nicht nur beim Menschen und bei Tieren, sondern ebenso bei Pflanzen beobachtet. Diese Form der Nekrose tritt beim Absterben von proteinreichen Geweben, wie der Muskulatur, auf. Paradebeispiel ist die Herzmuskulatur nach einem Herzinfarkt.

Zuerst schwellen die Zellen an und übersäuern. Proteine und zur gesteigerten Eosinophilie des Zytoplasmas. Aus den zerstörten Zellen werden entzündungsfördernde Stoffe frei, so dass Granulozyten angelockt werden. Diese wandern in das Gewebe ein und führen über die Freisetzung von Proteasen zur Auflösung des nekrotischen Gewebes. Zell- und Gewebsreste werden von Makrophagen phagozytiert. Sie ist typisch für Gewebe mit hohem Fettanteil und geringem Eiweißanteil, zum Beispiel im Gehirn bei Sauerstoffminderversorgung, oder für Gewebe mit hohem Proteasen-Anteil wie die Bauchspeicheldrüse.