Jesus – ein Freund des Lebens PDF

Hilfen für Anfänger“ auch eine ausführliche, tiefergehende Katechese anzubieten, möchten wir Dir hier wesentliche Bezugspunkte zur Beichte und zur Sündenvergebung nahe bringen. Durch die Taufe wird nun das, was Christus am Kreuz erworben hat, vom Jesus – ein Freund des Lebens PDF angenommen.


Författare: Diether Kunerth.
In dem Buch „Jesus – ein Freund des Lebens“ begeben
sich der Ottobeurer Künstler Diether Kunerth
und der Rothenburger Pfarrer Helmut Ballis gemeinsam
auf eine Reise durch das Leben Jesu. Jeder der
beiden Buchautoren spürt ihm dabei auf seine eigene
Weise nach: Der Künstler mit großformatigen, farbintensiven
Bildern, der Theologe mit einfühlsamen,
nachdenklich machenden Worten.
Dass sie dabei den Bogen von der Geburt Jesu im
Stall bis zur Erscheinung des Auferstandenen bei
seinen Jüngern schlagen, ist kein Zufall. Denn der
christliche Glaube weiß, dass Jesus nicht nur Gottes
Sohn, sondern auch der Menschen Bruder ist. Und
damit bildet sein Leben das Leben der Menschen im
allgemeinen über weite Strecken ab. Dazu drei Beispiele
aus dem Buch: Als „Flüchtlingskind“, so eine
der Überschriften, war Jesus ebenso entwurzelt wie
es heutzutage unzählige Menschen in den Krisengebieten
der Welt sind. Das Kapitel „Selig sind die
Weinenden“ macht uns nicht nur deutlich, dass Tränen
zu Jesu Leben ebenso gehören wie zu unserem
– es zeigt uns auch, dass bei Gott unsere Tränen gut
aufgehoben sind, denn im Lukas-Evangelium preist
Jesus die Weinenden als selig. „Ein Herz für Kinder“
beweist Jesus gegenüber seinen Jüngern. Er erhebt die
Kleinen sogar zum Maßstab für die Großen und zeigt
damit, dass Gott uns ohne Vorbedingung die Liebe
schenkt, die jede und jeder von uns so dringend benötigt.
All das zeigt: Jesus teilt unser Leben in allen seinen
Höhen und Tiefen. Das ist nicht nur bei der Lektüre
des Neuen Testaments zu erfahren. Das machen Diether
Kunerth und Helmut Ballis in ihren Bildern und
Texten, die sie in diesem Buch versammelt haben,
ebenso deutlich. Jesus ist ein Freund des Lebens – ein
Freund unseres Lebens.

Während das Kreuzesopfer Jesu ein Angebot der Erlösung an jeden einzelnen Menschen ist, werden wir wirklich erst wie Christus – wir sterben mit ihm und gewinnen ein neues Leben – durch die Taufe. Was Jesus am Kreuz getan hat, nehmen wir an, indem wir uns taufen lassen. Das in der Taufe geschenkte Leben wird erhalten durch die Eucharistie – dort werden wir immer wieder durch den Empfang des Leibes Christi selbst zu Leib Christi. Das ist nichts anderes als Sündenvergebung und damit Kern und Zentrum unseres Glaubens.

Seite aber auch durch bewusste Abkehr von Gott und Rückkehr zu einem gottlosen Leben – so, als wenn es die Taufe nicht gegeben hätte. Die liebevolle Beziehung, die Gott in der Taufe zu uns geknüpft hat, wird verletzt oder aufgegeben. Dabei ist es nicht Gott, der einen Rückzieher macht – sondern der Mensch. Er verkrümmt sich wieder in sich selbst. Um sich wieder ganz auf Gott einzulassen, bedarf er der erneuten Hilfe Gottes – und Gott ist so großzügig, uns diese Hilfe in der Form eines Sakramentes zu gewähren: Die Beichte.

Die Beichte ist somit im eigentlichen Sinne eine „Tauferneuerung“ – oder, wie Papst Benedikt es formulierte, wie eine „Zweite Taufe. Wer sich in einer Beziehung – zum Beispiel einer Liebesbeziehung – versündigt, d. Geliebten zuliebe auf etwas verzichtet – zum Beispiel auf das Fußballendspiel mit den Kollegen und stattdessen mit zum Geburtstag der Schwiegermutter fährt. Gott: Wenn ich mich Gott gegenüber leichtsinnig, gedankenlos oder absichtlich lieblos und desinteressiert verhalten habe, kann ich beten, Taten der Liebe verrichten, Opfer bringen, um Verzeihung bitten, Fasten und Verzichten oder andächtig und demütig die Kommunion empfangen. Wenn ich mich meinem Ehepartner gegenüber allerdings so schwer versündigt habe, dass ich das, was ich getan habe, gar nicht wieder gut machen kann, bin ich auf die großherzige Verzeihung meines Geliebten angewiesen. Wer zum Beispiel fremdgegangen ist, kann das durch demütiges Schuheputzen nicht wettmachen.