Hochsensible in der Partnerschaft PDF

Betroffene nehmen Sinnesreize viel eingehender hochsensible in der Partnerschaft PDF, verarbeiten diese tiefer und reagieren auch dementsprechend stärker darauf als der Bevölkerungsdurchschnitt. Bisher gibt es jedoch keine eindeutige und allgemein anerkannte neurowissenschaftliche Definition des Phänomens Hochsensibilität. Zwar existiert zurzeit ein reicher subjektiver Erfahrungsschatz zum Phänomen an sich, jedoch noch keine anerkannte neurophysiologische Theorie, welche die Ursache der Hochsensibilität objektiv beschreibt.


Författare: Brigitte Schorr.
Auf Paare, wo einer von beiden hochsensibel ist, kommen Herausforderungen zu. Brigitte Schorr erklärt, was Hochsensibilität bedeutet und wie sie die Beziehung beeinflusst. Die Autorin gibt praxiserprobte Tipps, wie beide Partner einen guten Umgang lernen können.

Als wahrscheinlich werden erbliche und auch entwicklungspsychologische Faktoren für die Ausbildung dieser speziellen neuronalen Konstitution diskutiert. Erklärt wird diese von Aron sensory processing sensitivity genannte höhere Empfindlichkeit mit einer besonderen Konstitution der Reize verarbeitenden neuronalen Systeme. Intensität des Empfindens von Stimmungen der Mitmenschen berichtet. Reize werden tiefer, intensiver und detaillierter wahrgenommen und gespeichert. Oft wird diese Eigenschaft mit bloßer Nervosität und Empfindlichkeit verwechselt, jedoch ist die Ähnlichkeit rein äußerlicher Natur. Wahrnehmung vieler Details einer Situation bei hoher Verarbeitungs- und Verknüpfungstiefe kann u.

Instabilitäten wie bei Borderline, bipolaren Störungen, Psychosen o. Durch die verstärkte Reizaufnahme und ihre tiefere Verarbeitung tritt Hochsensibilität häufiger in Verbindung mit Charaktereigenschaften wie Introversion auf, oft in Verbindung mit Unsicherheiten hinsichtlich der eigenen Wahrnehmungen und Schlussfolgerungen in der Kommunikation mit anderen und intensivem Erleben zwischenmenschlicher Beziehungen. Viele hochsensible Menschen sind Mischtypen, bei denen eine erhöhte Sensibilität in mehr als einem Bereich auftritt. Sensorisch hochsensible Menschen besitzen eine besonders feine Sinneswahrnehmung, nehmen Sinneseindrücke außerordentlich intensiv und detailliert wahr und verarbeiten diese eingehender. Emotional hochsensible Menschen reagieren besonders auf Feinheiten im zwischenmenschlichen Bereich und verfügen über große Empathie.

Sie sind mitfühlend, hilfsbereit und oft besonders gute und genaue Zuhörer mit großer zwischenmenschlicher Intuition. Nachteile sind oft, dass sie leicht Stimmungen und Probleme ihrer Mitmenschen in sich aufnehmen und mitempfinden und von der Last ihrer Wahrnehmungen überfordert werden. Sie denken häufig in sehr komplexen Zusammenhängen und sind auch zu lateralem und multiperspektivischem Denken fähig. Elaine Aron hat einen Hochsensibilitäts-Test ausgearbeitet, der heute in der Psychologie zur empirischen Erfassung der Hochsensibilität Verwendung findet. Die erste ist charakterisiert durch schnelles Überfordertsein von inneren und äußeren Anforderungen. Die zweite Komponente beschreibt Sensitivität gegenüber ästhetischen Reizen.