Gewalt und Mobbing an Schulen PDF

Bitte wenden Sie sich bei Gewalt und Mobbing an Schulen PDF, die einzelne Fächer, Schularten oder Fachportale betreffen, an die jeweilige Fachredaktion. Kaum ein Teenager, der kein Smartphone besitzt, mit dem der Gang ins Internet auch unterwegs jederzeit möglich ist. Wenngleich das Thema immer präsenter wird, mangelt es noch vielfach an einer ausreichenden Aufklärung sowohl von Kindern als auch von Eltern, um der Problematik präventiv zu begegnen.


Författare: Wilfried Schubarth.
"Gewalt an Schulen" ist ein emotional besetztes Thema in der öffentlichen Diskussion. Umso notwendiger ist eine sachliche und empirisch fundierte Auseinandersetzung. Das Buch gibt einen Überblick über Ausmaß, Erscheinungsformen und Ursachen von Gewalt und Mobbing an Schulen sowie über Möglichkeiten der Prävention bzw. Intervention. Es verbindet systematisch die Analyse der schulischen Gewaltphänomene mit Ansätzen der Gewaltprävention bzw. -intervention. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf den schulischen Präventions- und Interventionsprogrammen, die einer kritischen Bewertung unterzogen werden. Der interdisziplinär angelegte Band, der Erkenntnisse der Erziehungswissenschaft, Psychologie und Soziologie integriert, verknüpft Ergebnisse der Gewaltforschung mit Anforderungen an eine moderne Präventionsarbeit im Kontext einer Schul- und Bildungsreform. Die systematische und kompakte Darstellung mit Übersichten und Wiederholungsfragen macht den Band zu einer unverzichtbaren Orientierungs- und Arbeitshilfe.

Dieser Ratgeber leistet einen Beitrag, um über das Phänomen Cybermobbing zu informieren und Tipps für betroffene Opfer sowie zu den Tätern zu geben. Am Ende des Textes finden sich Adressen zum Weiterlesen sowie Kontaktstellen, die direkt Hilfe anbieten. Flaming: kurzlebige, meist von vulgärer Sprache geprägte Auseinandersetzung im Chat. Aussagen über eine Person an andere innerhalb eines meist begrenzten Öffentlichkeitsraumes. Impersonation: Identitätsraub, dem Aktionen folgen, die der Zielperson schaden. Trickery: öffentliches Posten von Kommentaren, Bildern und Videos, die dem Ruf schaden.

Trickery bezeichnet dabei das Entlocken von persönlichen Informationen durch falsche Angaben über den wahren Empfängerkreis einer Nachricht. Exclusion: Ausschluss aus den Kommunikationskanälen anderer. Happy Slapping: begann ursprünglich als Freizeitspaß unter britischen Jugendlichen, muss nicht zwangsläufig mit Cybermobbing einhergehen, findet jedoch vielfach gemeinsam Anwendung. Heute sind als Happy Slapping körperliche Angriffe gegen unbekannte Passanten oder Mitschüler, seltener auch Lehrer, zusammengefasst, die gefilmt und öffentlich in Internetportalen zugänglich gemacht werden. Anbahnung sexueller Kontakte mit Minderjährigen über das Internet, meist durch ältere Männer, die sich in Chats gegenüber Minderjährigen als gleichaltrig ausgeben.

Cyberstalking: wie Harassment, aber bedrohlich wirkend für die Zielperson, die durch systemaische Drohungen in Angst versetzt wird. Cyberthreads: Drohung, sich oder anderen physisch zu schaden. Die Bedingung für Mobbingattacken ist ein vorherrschendes Kräfteungleichgewicht, was sowohl psychisch wie auch körperlich bedingt sein kann. Ausschlaggebend ist nicht zwangsläufig ein individueller Konflikt zwischen Täter und Opfer, sondern die Auseinandersetzung kann auch ganze Gruppen oder Klassen beteiligen. Wiederholung Die Angriffe müssen wiederholt über einen längeren Zeitraum auftreten. Verletzende Absicht Der Täter handelt gezielt, um dem Opfer Schaden zuzufügen.

Kräfteungleichgewicht Zwischen Täter und Opfer besteht ein ungleiches Kräfteverhältnis, wobei es irrelevant ist, ob dieses Kräfteungleichgewicht tatsächlich besteht oder ob das Opfer dieses lediglich als solches wahrnimmt. Hilflosigkeit Das Opfer fühlt sich dem Täter hilflos ausgeliefert, wobei auch hier unerheblich ist, ob diese Hilflosigkeit tatsächlich besteht oder ob das Opfer diese nur als solche wahrnimmt. Teenager ab 14 Jahren besitzen aktuell ein mobiles Telefon, viele davon ein Smartphone. Dies begünstigt sich vor allem durch die geringere Hemmschwelle, welche das vermeintlich anonyme Internet mit sich bringt: Der Augenkontakt mit dem Opfer bleibt ebenso aus wie unmittelbare Reaktionen, womit ein fehlendes Bewusstsein für Ausmaß und Folgen der Taten einhergeht. Das Fehlen von Autoritätspersonen in diesem nicht überwachten Raum ermutigt Menschen, ihren Impulsen nachzugeben.

In der Hand junger Menschen, die noch nicht gelernt haben, ihre Impulse zu kontrollieren, werden digitale Medien unter Umständen zu gefährlichen Waffen. Gasser, Urs : Generation Internet, Die Digital Natives: Wie sie leben – Was sie denken – Wie sie arbeiten. Als besonders problematisch erweist sich bei der virtuellen Form des Mobbings außerdem die pausenlose Verfügbarkeit – die Täter können rund um die Uhr aktiv sein und sich dabei eines großen Publikums bedienen, das weitere Unterstützung leistet. Die Opfer sind ununterbrochen erreichbar, d. Situation kaum entziehen, was sich gegebenenfalls sogar bis weit nach Beendigung des Vorfalls hinzieht, da Inhalte im Internet auch trotz Löschens verfügbar sind. Der Großteil der Opfer ist zwischen elf und 16 Jahren und somit in der Pubertät, in der Kinder und Jugendliche besonders anfällig für Verletzungen sind. Der Mobbingforscher Olweus differenziert zwischen passiven Opfern, welche im Allgemeinen ängstlich bzw.

Attacken nicht wehren werden, sowie provozierenden Opfern, welche durch ihr nervöses Verhalten Ärger provozieren und im Umfeld dadurch negative Reaktionen auslösen. Umgekehrt können sich jedoch auch Opfer aus Rachemotiven heraus in Täter verwandeln und weisen damit gänzlich andere Merkmale – die der potenziellen Opfer – auf. Das Opfer wird dabei vor den Augen der Mitschüler beschimpft, verprügelt oder ausgegrenzt. Nutzer sozialer Netzwerke bereits Erfahrungen mit Mobbing oder sexueller Belästigung gemacht haben. Besonders betroffen sind hier Mädchen und Frauen im Alter von 14 bis 39 Jahren. Schüler und Studenten Lehrpersonen bewerten können.