Generation Globalisierung PDF

Wir können die erste Generation sein, der es gelingt, die Armut zu beseitigen, ebenso wie wir die letzte sein könnten, die die Generation Globalisierung PDF hat, unseren Planeten zu retten. Mit der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung drückt die internationale Staatengemeinschaft ihre Überzeugung aus, dass sich die globalen Herausforderungen nur gemeinsam lösen lassen.


Författare: Ute Gebhardt-Esser.
Die Welt, in der Kinder und Jugendliche heutzutage aufwachsen, ist eine völlig andere als die ihrer Eltern oder Großeltern. Wie jede Generation zuvor hat die „Generation Globalisierung“ ihre eigenen spezifischen Herausforderungen zu meistern. Ute Gebhardt-Eßer, die seit vielen Jahren mit Kindern und Jugendlichen arbeitet, plädiert dafür, ihnen die Diversität und Komplexität des Lebens zuzumuten. Sie regt an, die ureigene Motivation der jungen Menschen aufzugreifen und ihnen bei der aktiven Strukturierung und sinnvollen Fokussierung sowie dem Erwerb umfassender Handlungsfähigkeit zu helfen. »Arbeit« und »Spiel« müssen für eine nachhaltige Pädagogik im Alltag neu begriffen und ausbalanciert werden.Die Autorin stellt in diesem Buch engagierte Jugendliche der Generation Globalisierung vor, die aktiv geworden sind, um nachhaltiger zu leben – aber auch, um ihre Peers wachzurütteln. Die Protagonisten ihrer „Schreibwerkstatt“ kommen dabei selbst zu Wort und geben über ihre Träume, Wünsche und Vorstellungen von der Zukunft Auskunft. Auf diese Weise eröffnen Autorin und Jugendliche gemeinsam eine Perspektive, wie wir die globalisierte Welt vor Ort gestalten können.

Die Agenda schafft die Grundlage dafür, weltweiten wirtschaftlichen Fortschritt im Einklang mit sozialer Gerechtigkeit und im Rahmen der ökologischen Grenzen der Erde zu gestalten. Die Agenda 2030 wurde im September 2015 auf einem Gipfel der Vereinten Nationen von allen Mitgliedsstaaten verabschiedet. Sie wurde mit breiter Beteiligung der Zivilgesellschaft in aller Welt entwickelt und stellt einen Meilenstein in der jüngeren Geschichte der Vereinten Nationen dar. Die Agenda 2030 gilt für alle Staaten dieser Welt. Entwicklungsländer, Schwellenländer und Industriestaaten: Alle müssen ihren Beitrag leisten. Die 17 Ziele sind unteilbar und bedingen einander.

Acht Personen greifen jeweils nach einem Stück einer Torte. Die Agenda 2030 steht für ein neues globales Wohlstandsverständnis, das über die verengte Betrachtung von Pro-Kopf-Einkommen hinausreicht. Es geht um eine Umgestaltung von Volkswirtschaften hin zu nachhaltiger Entwicklung, beispielsweise durch verantwortungsvolle Konsum- und Produktionsmuster und saubere und erschwingliche Energie. Es wird deutlich, dass Klimapolitik, nachhaltige Entwicklung und Armutsbekämpfung untrennbar miteinander verwoben sind. Doch jeder Plan ist nur so gut wie seine Umsetzung. Die Ziele der Agenda 2030 können nur durch eine intensive Zusammenarbeit im Rahmen einer neuen globalen Partnerschaft erreicht werden. Deutschland übernimmt Verantwortung und ist bereit, gemeinsam mit seinen Partnern zum erforderlichen Wandel beizutragen.

Durch eine frühe Berichterstattung an das HLPF hat die Bundesregierung bereits 2016 ein deutliches Zeichen gesetzt. Die Agenda 2030 wurde 2015 verabschiedet. Ihr Ziel: die Transformation hin zu einer Welt, in der jeder ökologisch verträglich, sozial gerecht und wirtschaftlich leistungsfähig handelt. 17 nachhaltigen Entwicklungsziele können Sie hier herunterladen. Wie bin ich geworden, wer ich bin?

Im Jahr 2016 hatten 22,5 Prozent aller Einwohner in Deutschland einen Migrationshintergrund. Dabei gilt: Je jünger die Altersgruppe ist, desto höher ist der Anteil der Personen mit Migrationshintergrund. Gleichzeitig hatten bei den unter 5-Jährigen lediglich 12,3 Prozent eigene Migrationserfahrungen. Von den Personen mit Migrationshintergrund waren 51,8 Prozent Deutsche und 48,2 Prozent Ausländer. Jedoch hat das Alter erheblichen Einfluss darauf, ob ein Migrationshintergrund in der eigenen Generation eine Ausnahme darstellt oder nicht: Bei den im Jahr 2016 85- bis unter 95-Jährigen hatten lediglich 7,1 Prozent aller Personen einen Migrationshintergrund. In der Gruppe der 35- bis unter 45-Jährigen steigt der entsprechende Anteil auf 29,4 Prozent.