Generaloberst Eduard Dietl PDF

Eduard Dietl war der Sohn des Finanzrates Eduard Dietl und dessen Frau Lina, geborene Holzhausen. Generaloberst Eduard Dietl PDF Abitur legte er 1909 am Rosenheimer Gymnasium ab. Dietl besuchte von Oktober 1910 bis August 1911 die Kriegsschule München und wurde am 26. September 1914 mit dem Eisernen Kreuz II.


Författare: Roland Kaltenegger.
Eduard Dietl wurde am 21. Juli 1890 im oberbayerischen Aibling geboren. Nach dem Abitur am Rosenheimer Gymnasium begann seine militärische Karriere am 1. Oktober 1909 beim 5. Königlich Bayerischen Infanterieregiment. Als Zugführer einer Maschinengewehrkompanie nahm er an der Westfront am Ersten Weltkrieg teil.
1919 als Kompanieführer im Freikorps „Franz von Epp“ war er an der Zerschlagung der Münchner Räterepublik beteiligt, trat im selben Jahr – noch vor Hitler selbst – der DAP/NSDAP bei und nahm im November 1923 am Hitler-Ludendorff-Putsch teil.
Bereits 1920 als Kompaniechef im III. Gebirgsjägerbataillon des 19. Infanterieregiments in die Reichswehr übernommen, nahm er – 1938 zum Generalmajor ernannt – als Kommandeur der 3. Gebirgsdivision am Polenfeldzug teil.
Ab 1940 in Norwegen eingesetzt, gelang es Dietl sich mit seinen Truppen gegen die zahlenmäßig weit überlegenen Alliierten durchzusetzen und den Erzhafen Narvik zu verteidigen. Ab diesem Zeitpunkt vollzog sich sein Aufstieg kometenhaft, seine militärische Karriere war atemberaubend. Von der nationalsozialistischen Propagandamaschinerie wurde er fortan als „Held von Narvik“ zum Volkshelden stilisiert.
Als erster Soldat der Wehrmacht mit dem Eichenlaub zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes ausgezeichnet und zum Generaloberst befördert, wurde er 1942 mit dem eigens für ihn zusammengestellten Gebirgskorps Norwegen betraut und übernahm trotz der gescheiterten Schlacht um Murmansk das Oberkommando über die deutsche Lapplandarmee. Hierbei ist ihm zugute zu halten, dass ihm, obwohl er laut Adolf Hitler selbst ein „fanatischer Nationalsozialist“ gewesen ist, immer das Wohl seiner Soldaten am Herzen lag.
Als Dietl im Sommer 1944 bei einem Flugzeugabsturz im steirischen Wechselgebiet ums Leben kam, hielt Hitler sichtlich erschüttert seine letzte öffentliche Rede am 1. Juli 1944 beim Staatsakt auf Schloss Kleßheim bei Salzburg. Das Dietl-Bild der Nachkriegszeit wurde durch den tapferen und kameradschaftlichen Soldaten Eduard Dietl geprägt, der er auch war.
Der vorliegende Teil 1 der Biografie Dietls beleuchtet sein Leben und seinen militärischen Werdegang von seiner Geburt im Jahr 1890 bis zum Jahr 1933.

September 1916 mit dem Eisernen Kreuz I. Im Februar 1919 war Dietl in das 5. Im April 1919 schloss er sich als Kompanieführer dem Freikorps Epp an und nahm im Mai 1919 an der Zerschlagung der Münchner Räterepublik teil. Tatsächlich hatte Hauptmann Karl Mayr vom Gruppenkommando 4 Hitler eingesetzt.

Zumindest führte Hitler in seiner Grabrede auf Dietl am 1. Im September 1920 wurde er Chef der 1. Dietl war an verschiedenen Verschwörungen zum Sturz der Republik und Putschunternehmen beteiligt. Der Putschversuch kam jedoch in München nicht mehr zum Tragen. In die Vorbereitungen des Hitler-Ludendorff-Putsches war Dietl nicht involviert. November 1923 sollte er eine Nachtausbildung von Einheiten der SA, des Bundes Oberland und des Hermannbundes leiten. Zwar billigte er Maßnahmen, die eine Bewaffnung der SA verhindern sollten, weigerte sich aber, seine Reichswehr-Einheit gegen die Putschisten einzusetzen.

Im April 1924 wurde Dietl Inspekteur und Taktiklehrer an der Münchner Infanterieschule. Von Oktober 1924 bis März 1925 und von Oktober 1925 bis März 1926 war er zum Infanterie-Regiment 19 kommandiert. Im Oktober 1928 kam er zum Stab des III. Ab April 1934 gehörte er zum Stab des Infanterie-Regiments 19 und im November 1934 wurde Dietl Kommandeur des Infanterie-Regiments 20 in Regensburg. Januar 1935 wurde Dietl zum Oberst befördert und er übernahm im Oktober 1935 als Kommandeur das Gebirgsjäger-Regiment 99 in Füssen. Als Kommandeur dieser Division nahm er 1939 am Polenfeldzug teil.

April 1940 wurde er zum Generalleutnant befördert. Mai 1940 war Dietl mit dem Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes ausgezeichnet und am 15. Juni zum Kommandierenden General des Gebirgskorps Norwegen ernannt. Beim Überfall auf die Sowjetunion überquerte Dietls Verband die finnisch-sowjetische Grenze am nördlichen Eismeer. Sein Auftrag lautete, die finnischen Nickelgruben bei Petsamo zu sichern und dann weiter nach Osten anzugreifen.

Geburtstag des finnischen Oberbefehlshabers von Mannerheim nach Finnland reiste, beförderte er Dietl zum Generaloberst. Als Goebbels nach der Kapitulation von Stalingrad am 18. Das deutsche Volk gedenkt am 9. November des Tages, an dem der Führer das große Wagnis unternahm, mit einer Handvoll entschlossener Männer die Führung des Reiches an sich zu reißen und damit das deutsche Schicksal entscheidend zum Guten zu wenden.

Der Frontsoldat weiß, daß es sich um den Schicksalskampf des deutschen Volkes handelt, daß sich die Juden der ganzen Welt zusammengeschlossen haben zur Vernichtung Deutschlands und Europas. Der Krieg ist der unerbittliche Läuterer der Vorsehung. Ich erkläre feierlich: Ich glaube an den Führer! Juni 1944 wurde Dietl zu einer Besprechung mit Hitler auf den Berghof befohlen. Auf dem Weg dahin zerschellte sein Flugzeug vom Typ Junkers 52 auf der steirischen Seite des Hochwechsels, in Waldbach-Breitenbrunn.