Familie Grunz auf der Flucht PDF

Die Lebensweise des Großen Tenrek ist relativ gut erforscht. Als Unterschlupf nutzt er selbst gegrabene Familie Grunz auf der Flucht PDF, die mit einem Nest aus Pflanzen ausgestattet sind.


Författare: Philip Ardagh.
Im großen Finale lässt es Familie Grunz noch mal so richtig krachen!
Über die Jahre haben die Grunzens einen Haufen Leute gehörig verärgert. Manche sind sogar hinter Gittern gelandet. Die sind jetzt natürlich tierisch sauer und haben RACHE geschworen. Familie Grunz muss sich schleunigst aus dem Staub machen, denn die Verfolger sind ihnen mit Zähnen und Klauen schon dicht auf den Fersen …

Der Große Tenrek wurde bereits in der Mitte des 18. Jahrhunderts in Europa erwähnt, seine wissenschaftliche Erstbeschreibung als Art datiert in das Jahr 1777. Obwohl die Bezeichnung der Gattung mit Tenrec etwa zwei Jahrzehnte später erfolgte, war der Große Tenrek im Verlauf des 19. Jahrhunderts unter der jüngeren Bezeichnung Centetes bekannt. Jahrhunderts setzte sich der heute gültige Name durch. Der Große Tenrek ist der größte Vertreter der Tenreks.

Ausgewachsene Tiere haben eine Kopf-Rumpf-Länge von 26,5 bis 39 cm und einen 1,0 bis 1,5 cm langen Schwanz. Jungtiere unterscheiden sich deutlich von ausgewachsenen Individuen. Sie haben bis zu einer Körperlänge von 16 cm eine dunkelbraune Rückenfärbung, die von fünf längsgerichteten Streifen aus weißlichen Stacheln unterbrochen wird. Auf der Mittellinie befindet sich ein Stridulationsorgan wie es vergleichbar bei den Streifentenreks vorkommt. Der Schädel ist langgestreckt sowie zylindrisch und mit einem ausgezogenen Rostrum versehen. Der Hirnschädel zeigt dagegen einen kurzen, schmalen und winkligen Bau, hier sind außerdem kräftige Knochenwülste in der Sagittal- und Lambdaregion vorhanden. Das Verhältnis von vorderem zu hinterem Schädelabschnitt beträgt 0,64:0,36.