Ergebnisse der Adriamycin-Therapie PDF

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Bereits 3 Jahre nach dem ersten Adriamycin-symposium und 2 Jahre nach der Veroffentlichung der Referate jener Tagung erschien es angezeigt, Wissenschaftler aus aller Welt erneut zusammenzurufen, um tiber die inzwischen gewonnenen Erfahrungen mit Adriamycin zu berichten. Nachdem in einer ersten Phase die Wirkung dieses Chemotherapeutikums ftir die systemischen Krebserlaankungen erkannt und erforscht war, konnte in vielen kontrollierten Studien an bedeutenden, mit der Krebs­ forschung befassten 1nstituten in aller Welt nachgewiesen werden, dass Adriamycin heute auch in der Bekampfung solider Tmnoren zu einem wich­ tigen, in der Krebs-Therapie wirksamen Pharmakon gezahlt werden muss. Die Vortrage dieses Symposiums unterstreichen die wichtige Rolle die­ ser ftir die moderne cytostatische Therapie bedeutsamen Substanz. Der Sinn dieser Tagung ist, auch ftir die Zukunft neue Anregungen ftir For­ schung und internationa.le Zusammenarbei t beim Kampf gegen den Krebs zum Wohle des Patienten zu gewinnen. D. Schmahl Die Veroffentlichung der Referate des zweiten Adriamycin-Symposiums sollte moglichst rasch erfolgen und in kurzer Zeit dem interessier­ ten und onkologisch tatigen Arzt zur Verftigung stehen. Deshalb haben wir uns entschlossen, auf ein Sachregister und ein ausftihrliches Li­ teraturverzeichnis in diesem Buche zu verzichten, was dankenswerter­ weise unter diesen Voraussetzungen vom Springer Verlag akzeptiert wurde. Allen Vortragenden und allen Beteiligten bei der Durchftihrung des Symposiums mochten wir an dieser Stelle unseren besonderen Dank sagen.

Doxorubicin ist das Hydroxyderivat des Daunorubicin und gehört zur Stoffgruppe der Anthracycline. Doxorubicin wirkt als Interkalans auf planare Verbindungen in DNA und RNA. Die DNA-Synthese wird gestört, Topoisomerase II gehemmt und es erfolgt eine Radikalbildung. Doxorubicin besitzt Fluoreszenzeigenschaften, die dazu genutzt werden können, das Ausschleusen von Doxorubicin aus der Zelle zu untersuchen. Doxorubicin findet als Zytostatikum Anwendung bei der Behandlung von Tumoren wie z. Das Medikament wird in diesen Indikationen intravenös verabreicht.

Die effektivste Methode zur Verhinderung einer Doxorubicin-induzierten Kardiomyopathie, die auch noch Monate nach Verabreichung auftreten kann, ist die Gabe von Dexrazoxan. The Merck Index: An Encyclopedia of Chemicals, Drugs, and Biologicals. Whitehouse Station, NJ, USA, 2006, ISBN 0-911910-00-X, S. Doxorubicin induced nephrotoxicity: protective effect of nicotinamide. In: International journal of cell biology.

Er dient nicht der Selbstdiagnose und ersetzt keine Arztdiagnose. Bitte hierzu den Hinweis zu Gesundheitsthemen beachten! Diese Seite wurde zuletzt am 1. Dezember 2017 um 16:26 Uhr bearbeitet. Regelfall durch Anklicken dieser abgerufen werden. Möglicherweise unterliegen die Inhalte jeweils zusätzlichen Bedingungen. Neubildung entarteter Zellen der Bronchien oder Bronchiolen.

Das Bronchialkarzinom ist eine der häufigsten bösartigen Erkrankungen des Menschen. Das inhalative Tabakrauchen ist der mit Abstand wichtigste Risikofaktor für Lungenkrebs. Das Risiko steigt mit erhöhter Menge und Dauer des Rauchens. Fälle für die Entwicklung eines Bronchialkarzinoms verantwortlich. Die Heilungsrate ist erheblich von der Art des Karzinoms und seiner Ausdehnung abhängig.

Falle des kleinzelligen Bronchialkarzinoms immer noch sehr schlecht und liegt bei einer Fünfjahresüberlebensrate von unter zehn Prozent. An Lungenkrebs sterben mehr Menschen als an Brustkrebs, Prostatakrebs und Dickdarmkrebs zusammen. Deutschland nach dem Prostatakarzinom und dem kolorektalen Karzinom die dritthäufigste. Als Ursache von Krebssterbefällen liegt es bei Männern auf Platz eins, bei Frauen auf Platz zwei. Frauen in Europa wird Lungenkrebs bald die häufigste Krebstodesursache sein, in Großbritannien und Polen ist dies schon der Fall.

Risikofaktor Nummer eins ist nach wie vor der Tabakrauch. Männern, in Abhängigkeit vom jährlichen Pro-Kopf-Zigarettenkonsum in den Vereinigten Staaten. Mit einem zeitlichen Versatz von 20 bis 30 Jahren verlaufen die beiden Kurven parallel verschoben. Die Hauptursache bei der Entstehung des Tumorleidens ist der Tabakrauch. Genetische Untersuchungen von Lungengewebe zeigten, dass die Aktivität von Genen, die für die Reparatur der DNA zuständig sind und die Entwicklung von Lungenkrebs aufhalten sollen, selbst bei ehemaligen Rauchern dauerhaft herabgesetzt ist.

Die zweithäufigste Ursache für ein Bronchialkarzinom ist das radioaktive Gas Radon. In Deutschland gibt es schätzungsweise jährlich 1900 Lungenkrebstodesfälle, die auf die Belastung durch Radon zurückzuführen sind. Seine ebenfalls radioaktiven Radon-Zerfallsprodukte scheiden sich während der Inhalation in den Bronchien ab und reichern sich dort an. Andere Giftstoffe wie Asbest, Uran, Chrom-Verbindungen, Senfgas, polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe und Nickel gelten ebenfalls als karzinogen. Wie Ernährung und Lungenkrebs, also Bronchialkarzinom zusammenhängen könnten, wird im Rahmen der EPIC-Studie seit 1992 protokolliert.

Bei der Studie werden über 500. Die Entstehung der Bronchialkarzinome ist sehr komplex und noch nicht vollständig entschlüsselt. Das Gefährliche an allen Lungentumoren ist, dass sie sich erst spät eindeutig bemerkbar machen. Rauchern sind dies selten auffällige oder neue Befunde. Ein Pleuraerguss und ein paraneoplastisches Syndrom brauchen viele Tumorzellen, um auffällig zu werden. Auch zur Einflussstauung, das ist der Rückstau des venösen Blutes vor dem Herzen, muss ein Tumor mehrere Zentimeter groß sein. Nicht jede Art Lungenkrebs führt zu diesen Symptomen.