Entscheidungstheorie – Studienausgabe PDF

Nida-Entscheidungstheorie – Studienausgabe PDF war Kulturreferent der Landeshauptstadt München und Kulturstaatsminister im ersten Kabinett Schröder. Nida-Rümelin wuchs in München in einer Künstlerfamilie auf.


Författare: Elisabeth Göbel.
A oder B? Die Entscheidungslehre ist ein Kernbereich der allgemeinen Betriebswirtschaftslehre. Dabei geht es nicht um spezifische Entscheidungen in bestimmten Funktionsbereichen, sondern um das Entscheiden an sich.
Elisabeth Göbel führt in die Grundlagen der Entscheidungstheorie ein und stellt die Unterschiede zwischen der normativen und der deskriptiven Entscheidungslehre dar.
Die Autorin verknüpft beide Zweige der Entscheidungslehre: die normative oder präskriptive Entscheidungstheorie, welche vorschreibt, wie ein rationaler Entscheider vorgehen sollte, sowie die deskriptive Entscheidungstheorie. Letztere beschreibt, wie die Menschen tatsächlich Entscheidungen treffen und welche Fehler sie dabei typischer Weise machen bzw. was sie anders und teilweise auch besser machen.
Schließlich wird die Entscheidungslehre in die allgemeine Managementlehre eingebettet und es werden Empfehlungen für eine gute Entscheidungsarchitektur formuliert.
Das Buch ist als einführendes Lehrbuch konzipiert. Es bemüht sich um eine verständliche Sprache und anschauliche Beispiele. Fragen und Aufgaben dienen als zusätzliche Lernhilfe.

1974 legte er sein Abitur am humanistischen Wilhelmsgymnasium in München ab. 02 war Nida-Rümelin als Honorarprofessor an der Georg-August-Universität Göttingen tätig und kehrte dorthin 2003 zurück. Lehrstuhl für Politische Theorie und Philosophie am Geschwister-Scholl-Institut, zu dessen geschäftsführendem Direktor er unmittelbar darauf gewählt wurde. 05 nahm er eine Gastprofessur am California Institute of Technology, Division of the Humanities and Social Sciences, in den USA wahr. Nida-Rümelin ist der Bruder der Philosophin Martine Nida-Rümelin, Sohn des Bildhauers Rolf Nida-Rümelin und Enkel des Bildhauers Wilhelm Nida-Rümelin. Nida-Rümelin war von Juli 1998 bis Januar 2001 Kulturreferent der Stadt München, in diesem Amt folgte ihm Lydia Hartl. Im Januar 2001 ernannte ihn der damalige Bundeskanzler Gerhard Schröder zum Staatsminister im Bundeskanzleramt mit dem Aufgabengebiet Kultur und Medien.

In diesem Amt blieb er bis zum Ende der ersten Amtsperiode der rot-grünen Regierung im Oktober 2002. Landeshauptstadt München Juli 1998 bis Dezember 2000 setzte er sich in besonderem Maße für die Förderung der Kunst im öffentlichen Raum, für die personelle Erneuerung der städtischen Theater und für Volks- und Stadtteilkultur ein. Dies ging nicht immer ohne Konflikte. Während der Jahre 1994 bis 1997 war Nida-Rümelin Präsident der Gesellschaft für Analytische Philosophie. LMU mit über 400 Vorträgen und 2700 Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Zum ersten Mal wurde dabei die Philosophie mit Veranstaltungen in Museen, Kulturzentren und Schulen in die Stadt getragen.

Initiative geehrt, eine gesetzliche Buchpreisbindung nach französischem Muster in Deutschland zu etablieren. Im Juni 2007 erhielt er die Auszeichnung als Scientist in Residence der Universität Duisburg-Essen, zudem war er im selben Jahr Fellow des Kollegs Friedrich Nietzsche. 2014 verlieh ihm die Universität Triest die Ehrendoktorwürde. 2016 erhielt er die Europa-Medaille für besondere Verdienste um Bayern in einem Vereinten Europa von der Bayerischen Staatsministerin für Europaangelegenheiten und regionale Beziehungen.

Kuratorium des 2006 eröffneten Jüdischen Zentrums München. 2010 kandidierte Nida-Rümelin bei der Wahl des Präsidenten der LMU München gegen den Amtsinhaber Bernd Huber, um ein Signal gegen die in seinen Augen misslungene Bolognareform zu geben. Im Auftrag der Zeitschrift Cicero ermittelte eine Studie im September 2008 und 2013, welche Wissenschaftler und Intellektuelle Deutungsmacht beanspruchen können, weil sie am häufigsten in Leitmedien und wissenschaftlichen Publikationen zitiert werden. In beiden Jahren belegt Julian Nida-Rümelin im Bereich Philosophie den 3. Anfang 2019 wurde ihm gemeinsam mit Nathalie Weidenfeld der Hauptpreis des Bruno-Kreisky-Preises für das politische Buch 2018 für Digitaler Humanismus.

Eine Ethik für das Zeitalter der Künstlichen Intelligenz zuerkannt. Julian Nida-Rümelin befasst sich in erster Linie mit der Praktischen Philosophie, die sich in die Bereiche Handlungs- und Rationalitätstheorie sowie Ethik, Sozial-, Staats- und Rechtsphilosophie gliedert. Wichtige darin behandelte Fragen sind: Was heißt rational handeln? Eine Brücke zwischen Philosophie und Politikwissenschaft ist für ihn die sogenannte Collective Choice Theory, ein besonderer Zweig der Entscheidungstheorie, die seit dem bahnbrechenden Werk von Kenneth Arrow 1963 eine Subdisziplin der Entscheidungstheorie geworden ist. In seinem 2006 erschienenen Buch Demokratie und Wahrheit tritt er der Wahrheitsskepsis in Bezug auf das politische Geschehen entgegen und widerspricht damit der Carl Schmitt’schen Schule und dem sogenannten Politischen Dezisionismus. Nida-Rümelins praktische Philosophie gründet auf seiner Theorie der strukturellen Rationalität.

Als eine Alternativkonzeption zum Konsequentialismus leistet diese Theorie die Integration eines komplexen Geflechts von praktischen Gründen. Die strukturelle Rationalität vermeidet eine Dichotomie zwischen moralischer und außermoralischer Rationalität, wie es für kantianische Ansätze typisch ist. Aus der Sicht der strukturellen Rationalität behandelt Nida-Rümelin die Beziehung zwischen Philosophie und Lebenswelt bzw. Seine Position ist durch Wittgensteins Spätphilosophie inspiriert. Im Gegensatz dazu hebt Nida-Rümelin die Einheit der Praxis hervor, d. Einheit der handelnden Person mit ihren gesellschaftlichen Interaktionen. Nida-Rümelins praktische Philosophie ist ein Humanismus, der von der conditio humana, verstanden als die kulturübergreifend invarianten Elemente des Menschseins über die Zeit hinweg, ausgeht.