Die Wehrfreiheit der altpreussischen Mennoniten PDF

Mennoniten sind eine evangelische Freikirche, die auf die Täuferbewegungen der Reformationszeit zurückgeht. Verfolgungen und rechtliche Beschränkungen in Europa führten vor allem zwischen etwa 1715 und 1815 zur Auswanderung von Mennoniten und anderen Täufern nach Osteuropa und Nordamerika. Die Wehrfreiheit der altpreussischen Mennoniten PDF der Verfolgungen hat sich die Freikirche in Mitteleuropa durchgehend halten können. Heute sind die Mennoniten weltweit verbreitet.


Författare: Wilhelm Mannhardt.

Die Wehrfreiheit der altpreussischen Mennoniten ist ein unveränderter, hochwertiger Nachdruck der Originalausgabe aus dem Jahr 1863.
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Der Ausdruck Mennoniten ist erstmals 1544 in einem Schreiben ostfriesischer Behörden schriftlich dokumentiert. Er geht auf den niederländischen Reformator Menno Simons zurück. Simons war katholischer Theologe und konvertierte um das Jahr 1536 zur radikal-reformatorischen Täuferbewegung. Der Begriff wurde zu Beginn vor allem von außen zur Umschreibung jener norddeutsch-niederländischen Täufer verwendet, die sich auf Menno Simons beriefen. Später übernahmen auch Täufer aus anderen Regionen den Namen, so dass noch heute die meisten Täufer als Mennoniten bekannt sind. Die Täuferbewegung selbst besteht heute aus den Mennoniten, den Hutterern und den Amischen.

In den USA werden auch die Schwarzenau Brethren den Täufern zugerechnet. Im konfessionellen Sinne nicht zu den Täufern zu rechnen sind später entstandene Freikirchen wie die Baptisten, die eigene konfessionelle Gruppen bilden. Im deutschsprachigen Raum findet sich auch oft die Umschreibung täuferisch-mennonitisch. Die Geschichte der Mennoniten beginnt mit der Täuferbewegung, die um 1525 in Zürich im Umfeld der Schweizer Reformation entstand. In der Folge breitete sich diese Bewegung aus und auch in Süddeutschland entstanden erste Täufergemeinden. Die Täuferbewegung selbst war schon in ihren ersten Jahren eine pluralistische Bewegung, die aus mehreren Richtungen bestand. Mit Melchior Hofmann verbreiteten sich die Ideen der reformatorischen Täuferbewegung auch in Norddeutschland und in den Niederlanden, wo sie zum Teil das Erbe der vor-reformatorischen Sakramentarier übernahmen.