Die katholischen Geistlichen auf Nordstrand 1654-1999 PDF

Sie wurde durch beim Deichbau beschäftigte niederländische Katholiken aus dem Erzbistum Utrecht gegründet. Alt-katholische Gemeinden finden sich in stärkerer Konzentration in Nordrhein-Westfalen und in Baden-Die katholischen Geistlichen auf Nordstrand 1654-1999 PDF. Im Jahre 2017 betrug die Gesamtmitgliederzahl 15. Im Gegensatz zur römisch-katholischen existiert in der alt-katholischen Kirche Deutschlands nur ein Bistum.


Författare: Peter Schmidt-Eppendorf.
Durch die schwere Sturmflut des Jahres 1634 wurde die große Insel Nordstrand weitgehend zerstört. Um das fruchtbare Land wieder zu gewinnen, rief Herzog Friedrich III. niederländische Deichbauer ins Land. Er gewährte ihnen und ihren Angehörigen, von denen viele katholisch waren, Religionsfreiheit. Sie brachten damals ihre Geistlichen aus den Niederlanden mit – mutige Männer, die bereit waren, sich auf dem zerstörten, unwirtlichen Eiland niederzulassen und den Menschen zu dienen. In jahrzehntelanger Forschungsarbeit ist es nun gelungen, diesen Geistlichen ein Denkmal zu setzen. Dieses Buch schildert ihre Auseinandersetzungen mit dem Jansenismus, der auch auf Nordstrand zur Spaltung der Gemeinde führte, und zeigt ihre Leistungen, aber auch ihre menschlichen Schwächen und ihr Versagen auf.

Dessen Bischof ist somit deren höchster Repräsentant. Diejenigen katholischen Christen, welche die Beschlüsse des Ersten Vatikanischen Konzils nicht annahmen, verfielen der Exkommunikation. Die wesentlichen Konfliktpunkte waren die auf dem Ersten Vatikanischen Konzil formulierten Dogmen von der Unfehlbarkeit sowie dem Jurisdiktionsprimat des Papstes. Die Utrechter Erklärung von 1889 ist das Gründungsdokument der Utrechter Union der Altkatholischen Kirchen.

Als Präsident der Internationalen Bischofskonferenz hat der Erzbischof von Utrecht zugleich den Ehrenprimat unter den altkatholischen Bischöfen inne. NSDAP eine Chance für ihre Kirche zur Profilierung und Mitgliedergewinnung. Auf das von Adolf Thürlings verantwortete Altarbuch von 1888 folgte 1959 ein neues Altarbuch zur Feier der heiligen Eucharistie, herausgegeben von Dozent Kurt Pursch und der Liturgischen Kommission. Schrift wurden auf vier Jahresreihen erweitert und die Zahl der Präfationen auf 19 erhöht. Vatikanischen Konzil war, auf Grund der offiziellen Einladung durch Rom, eine Beobachterdelegation der Utrechter Union der Altkatholischen Kirchen akkreditiert, darunter der deutsche alt-katholische Theologe Werner Küppers. Im September 1973 griff die Deutsche Bischofskonferenz in Fulda auch die Ergebnisse dieses Dialogs auf und formulierte eine Vereinbarung über eine bedingte und begrenzte Gottesdienstgemeinschaft zwischen der katholischen und der alt-katholischen Kirche, diese umfasste folgende Punkte: 1. Gegenseitige Zulassung zu Eucharistie, Buße und Krankensalbung, 3.

Auch die in diesen Jahren tagende Würzburger Synode hatte sich unter Punkt 5. Als Ergänzung zum Eucharistiebuch erschien 1979 eine Sammlung von Eucharistiegebeten und 1983 eine überarbeitete Ordnung für die Eucharistiefeier. Diese Teilrevision der Liturgie stand unter der Leitung von Bischof Sigisbert Kraft, der gleichzeitig Dozent für Liturgiewissenschaft war. Eine vom Rat der Evangelischen Kirche in Deutschland und dem Katholischen Bistum der Alt-Katholiken gebildete Gesprächskommission erarbeitete in den 1980er Jahren eine Vereinbarung über eine gegenseitige Einladung zur Teilnahme an der Feier der Eucharistie, welche schließlich am 29. Von Seiten der Internationalen Altkatholischen Bischofskonferenz war es seit 1982 möglich, eine Frau in das Diakonat zu weihen, in Deutschland geschah dies erstmals 1988.

Im Jahr 1995 hat die Liturgische Kommission und Bischof Joachim Vobbe die erste Ausgabe vom Eucharistiebuch Die Feier der Eucharistie im Katholischen Bistum der Alt-Katholiken in Deutschland herausgegeben. Das Eucharistiebuch enthält unter anderem eine erweiterte Auswahl von Eucharistiegebeten, weiters wurde eine Abstimmung auf die Schrifttexte der Sonn- und Feiertage durchgeführt. Bischof Vobbe weihte 1996 Angela Berlis und Regina Pickel-Bossau zu den ersten Priesterinnen im deutschen Bistum. Karl Kardinal Lehmann und Bischof Joachim Vobbe unterzeichneten 1999 eine Vereinbarung, in der zwischen der Deutschen Katholischen Bischofskonferenz und der Alt-Katholischen Kirche das Procedere festgelegt wird, falls ein Geistlicher von einer Kirche zur anderen übertritt.

Ebenfalls 2004 feierte man auf Nordstrand das 350-jährige Bestehen der alt-katholischen Pfarrgemeinde mit ihrer St. 25 vollzogene Trennung von Rom mit, 1920 erfolgte schließlich die Umgemeindung in das deutsche alt-katholische Bistum. Im Jahr 2006 ist die dritte Ausgabe des Eucharistiebuches erschienen, im Vergleich zur ersten Ausgabe von 1995 wurden insbesondere die Rubriken neu gestaltet. Die Magdeburger Erklärung über die wechselseitige Anerkennung der Taufe zwischen elf Kirchen wurde am 29. April 2007 auch von der alt-katholischen Kirche unterzeichnet.

Seit 2011 ist die Namen-Jesu-Kirche in Bonn die Kathedralkirche des alt-katholischen Bistums. Ebenfalls 2011 wurde anlässlich des 80. Die zum Pfingstfest 2012 veröffentlichte Hände-Reichung. Auf einem ökumenischen Treffen im Februar 2014, an dem auch der Vorsitzende der Ökumenekommission der DBK, der Bischof von Magdeburg Gerhard Feige teilnahm, wurde unter anderem die mittlerweile 15-jährige Geschichte der Vereinbarung über die Übernahme von Geistlichen zwischen der Deutschen Bischofskonferenz und dem Katholischen Bistum der Alt-Katholiken thematisiert. Unter Beteiligung des deutschen alt-katholischen Bischofs wurde die Internationale Altkatholische Bischofskonferenz im Oktober 2014 von Papst Franziskus im Vatikan in Privataudienz empfangen. Der Bericht Kirche und Kirchengemeinschaft ist in Dokumente wachsender Übereinstimmung erschienen und stellt in 89 Absätzen die bisherige Arbeit der bilateralen Kommission dar.