Die Grossen der Welt PDF

Wie kann es einen Gott geben, wenn die Welt so die Grossen der Welt PDF ungerecht, leidvoll und sinnlos ist? Das ist, auf einen Satz reduziert, die Frage der „Theodizee“.


Författare: Georg Popp.
Die Großen der Welt! Sie haben nicht nur ihre eigene Zeit geprägt, sondern den gesamten Verlauf der Geschichte – und damit unser Leben. Ohne sie sähe vieles anders aus. Welche Religion hätten wir heute – ohne Konstantin den Großen? Wie lange wäre die neue Welt noch unentdeckt geblieben – ohne Isabella von Spanien? Gäbe es noch immer den eisernen Vorhang zwischen Ost und West – ohne Michail Gorbatschov?
In lebendig geschriebenen Artikeln werden die wichtigsten Persönlichkeiten der Geschichte und ihr besonderer Einfluss vorgestellt – vom Altertum bis in die Gegenwart. Für den schnellen Überblick steht im Anschluss an jeden Beitrag eine Kurzbiograpie.

Frage ist, aber von ungemein persönlicher Bedeutung. Menschen, die unfassbares Leid erlebten, stehen vor dieser Frage nicht zuerst als philosophisch Interessierte, sondern als ins Herz Getroffene. Eine Antwort auf diese Frage darf das nicht ignorieren: Es geht nicht nur um eine rationale Auflösung eines Widerspruches zwischen dem guten Gott und den verstörenden Ereignissen dieser Welt. Ich hoffe, mit dieser Katechese einem solchen Anspruch einigermaßen gerecht zu werden und bitte jetzt schon um Entschuldigung, falls mir das nicht gelingt.

Auch bitte ich um etwas Geduld: Der erste Teil der Katechese ist nüchtern, sachlich und eher philosophisch. Aber keine Sorge: Ich verliere den Anspruch, neben einer Antwort auch Trost zu finden, nicht aus den Augen. Versuche, sich der Theodizee zu nähern und ein wenig Heilung, zumindest aber Linderung des Schmerzes, den das Leid verursacht, zu schenken. Buch über einen Vater, dessen Kind entführt und ermordet wird und seine Auseinandersetzung mit Gott. Teile habe ich für diese Katechese übernommen – die anderen Teile sind auch lesenswert. Nicht alle, die vom „großen, unlösbaren Problem der Theodizee“ in der Theologie hören, können die Brisanz nachvollziehen. Nun will ich niemandem ein Problem einreden, das er selbst nicht hat.