Die Gottesliebe der Sufis PDF

Sufi ist eine Weiterleitung auf diesen Artikel. Zum persischen Astronomen siehe Abd ar-Rahman die Gottesliebe der Sufis PDF-Sufi. Sammelbezeichnung für Strömungen im Islam, die asketische Tendenzen und eine spirituelle Orientierung aufweisen, die oft mit dem Wort Mystik bezeichnet wird. Korans, eine individuelle Nähe oder Unmittelbarkeit zu Gott, sowie dementsprechende vorbildhafte Koranverse und normative überlieferte Aussprüche und biographische Berichte über Mohammed.


Författare: .
Einleitung
von Marco A. Sorace und Peter Zimmerling
"Ich verlor alle zu findenden Dinge in Ihm"
Mystik in den Geschichten der Sufi-Meister
ausgewählt von Azra Czycholl
Von hinter einem Vorhang
Weiblichkeit in der islamischen Mystik:
Rabi a al-Adawiyya und Muhyiuddin Ibn Arabi
von Hortense Reintjens-Anwari
Geistliche Vaterschaft im Islam und im Christentum
Eine Gegenüberstellung
von Ismat Amiralai und Andreas Müller
Begegnung mit Khidr – dem "Grünen" – in der islamischen Mystik
von Gabriele Lautenschläger
"Wem Gott kein Licht verschafft, für den gibt es kein Licht" (Koran 24,40)
Dimensionen islamischer Mystik
von Ludwig Hagemann

Jahrhundert wurden systematische Handbücher zum spirituellen Weg des Sufi ausgearbeitet, welche die Nähe zum orthodoxen Sunnitentum betonen. Spätestens mit der Organisation in Orden ist eine Identifikation von Mystik und Sufismus problematisch, da sich ersteres meist auf einen spezifischen Typus von Spiritualität bezieht, letzteres nun aber auf Institutionen. Der Sufismus wird manchmal mit dem Gnostizismus in Verbindung gebracht, wobei die Sufis eigentlich unabhängig von einer Religionszugehörigkeit sind und diese Bewegung schon weitaus älter ist als der geschichtliche Islam. Die ersten Sufis soll es nach muslimischer Überlieferung schon zu Lebzeiten des Propheten Mohammed im 7. Sie sollen oft als einzelne Asketen gelebt haben. Als bekanntester unter ihnen gilt Uwais al-Qarani aus dem Jemen, der als Einsiedler in der Wüste lebte. Seine Vorstellung von einem spirituellen Leben waren: wenig Schlaf, sich weder über Hitze noch über Kälte zu beklagen, keinen festen Wohnsitz zu haben und stets zu fasten.

Bistam im heutigen Iran, hielt vor allem die Liebe für das Wichtigste, um die Einheit mit Gott zu erreichen. Darüber hinaus erlangte er nach eigener Aussage als erster den Zustand von absolutem Einssein mit dem Schöpfer durch strenge Selbstkasteiung und Entbehrungen. In den späteren Sufitexten ab dem 11. Bagdad, welches zur damaligen Zeit als ein religiöses und spirituelles Zentrum galt. Er hatte durch seine Lehre einen großen Einfluss auf spätere Sufis, er betonte die Liebe, die Vereinigung und die Übergabe des individuellen Willens an den Willen Gottes. Perser, der einer der ersten war, der seine Ideen zu einem mystischen System ordnete. Dieser größte sunnitische Theologe gliederte das System der gemäßigten Mystik des Sufismus in den orthodoxen Islam ein.

Sufismus über die Grenzen des Islams hinaus verbreitete. Jahrhundert nach al-Ghazalis Tod in der spanischen Stadt Murcia geboren wurde. Jahrhunderte hinweg Einfluss auf Mystiker sowohl östlicher als auch westlicher Herkunft. Attar gilt als eine der wichtigsten Persönlichkeiten des Sufismus. Er warf ein neues Licht auf die Lehre, indem er wie niemand vor ihm den Pfad mit der Kunst eines Geschichtenerzählers beschreibt.