Die gottesdienstliche Gemeinde hat Zukunft PDF

Amt innerhalb der Kirche, den Diakonat. Tradition wird der Diakon entsprechend Die gottesdienstliche Gemeinde hat Zukunft PDF Genfer Kirchenordnung als eines der vier kirchlichen Ämter angesehen. Auslöser dafür waren Klagen der Hellenisten innerhalb der Gemeinde.


Författare: Anton Thaler.
Die christliche Gemeinde im allgemeinen und die gottesdienstliche Gemeinde im besonderen hat eine Zukunft. So lautet die These dieses Buches, die zunächst jedem Augenschein zu widersprechen scheint: Zunehmende Kirchenaustritte, eklatanter Priestermangel, schwindendes Gemeindebewusstsein usw. prägen das gängige Bild. In mehreren Angängen begründet der Autor seine gewagte These:
Soziologisch: Welche Form von Gemeinde ist zukunftsfähig?
Anthropologisch: Welche anthropologischen Grundvoraussetzungen befähigen den Menschen überhaupt zur liturgischen Feier?
Liturgie-theologisch: Welche zukunftsfähigen Aspekte bieten Eucharistie und Wortgottesdienst?
Pastoralliturgisch: Wie kann ein liturgie- und gemeindegerechter Gottesdienst gefeiert werden, dessen Weltbezug und ökumenische Offenheit erfahrbar sind und der über die Befriedigung religöser Bedürfnisse hinaus auch christlich geprägt ist?

Wegen ihrer aus dem Griechischen abgeleiteten Namen kann man wohl davon ausgehen, dass die genannten auch als Sprecher bzw. Leiter des hellenistischen Teils der Jerusalemer Urgemeinde fungierten. Gewissen am Geheimnis des Glaubens festhalten. Auch sie soll man vorher prüfen, und nur wenn sie unbescholten sind, sollen sie ihren Dienst ausüben. Ebenso sollen die Frauen ehrbar sein, nicht verleumderisch, sondern nüchtern und in allem zuverlässig. In der frühen Kirche erscheint der Diakonat als ein dem Bischof zugeordnetes, von Männern ausgeübtes geistliches Amt.

Jahrhunderts entwickelte sich dann das in drei Stufen hierarchisch geordnete geistliche Amt: Diakon, Presbyter und Bischof. In der Alten Kirche gab es bis zum Ende des oströmischen Reiches auch Diakoninnen, die abgesehen vom Altardienst und Assistenz bei der Taufe weiblicher Katechumenen ähnliche Aufgaben hatten wie die Diakone. In der Reformationszeit sah Johannes Calvin das Diakonenamt als eines der vier Ämter in der christlichen Gemeinde an. In der evangelisch-lutherischen Kirche trug bis ins 19. Weitere in der Gemeinde tätige, studierte und ordinierte Theologen trugen den Titel Diaconus bzw. Erneuerung des Diakonenamts im Bereich der reformierten Kirche. Heute gibt es den Diakonat im überwiegenden Teil der Kirchen.

Durch zunehmenden Priestermangel und Zusammenlegung von Pfarreien übernehmen vermehrt Diakone Aufgaben. Seit langem wird diskutiert, ob es nicht sinnvoll wäre, ihnen auch die Vollmacht zur Spendung der Krankensalbung zu erteilen, da sie einen Kranken vor seinem Tod oft viele Jahre seelsorglich begleiten. Feier eigenständig leitet, sondern in aller Regel dem Priester assistiert. Wenn der Diakon die Liturgie leitet, trägt er als Amtszeichen die Diakonenstola über dem Chorgewand oder der Albe.

Schwerpunkt diakonischer Arbeit ist aber der Dienst an den Armen und Benachteiligten der Gesellschaft. Hier liegen den Diakonen besonders die körperlich, seelisch, geistig und sozial Bedürftigen am Herzen. Regel eine vierjährige Ausbildungszeit in einem Bewerber- bzw. In den deutschen Bistümern gab es am 1. Die Einführung des Diakonats für Frauen ist ein umstritten diskutiertes Thema innerhalb der katholischen Weltkirche. Manche nennen den Priestermangel sowie die grundsätzliche Gleichstellung der Frau in anderen Lebensbereichen als Argumente für den Diakonat der Frau. Gegen die Weihe von Frauen zu Diakonen wird unter anderem die fehlende entsprechende kirchliche Tradition angeführt.

Ordinationszertifikat zum Diakon der Church of England, das von Richard Terrick, Bischof von London, an Gideon Bostwick am 24. In den anglikanischen Kirchen arbeiten viele Diakone direkt im Dienst an den Randgruppen inner- und außerhalb der Kirche: den Armen, Kranken, Hungrigen und Gefangenen. Anglikanische Diakone dürfen die Taufe spenden und in einigen Bistümern haben sie die Erlaubnis, Eheschließungen bzw. Trauungen durchzuführen, meist unter der Aufsicht des Gemeindepriesters und des Bischofs. Diakone können Wortgottesdiensten mit Kommunionfeiern vorstehen. Der Diakon trägt die gleichen Chorgewänder wie ein anglikanischer Priester: Soutane bzw.

Die Ausweitung der diakonalen Kompetenzen ist innerhalb der altkatholischen Theologie umstritten. Hauptkritikpunkte sind, dass durch Ausnahmeregelungen die Stellung des Priesters als ordentlichem Spender der Sakramente in Frage gestellt wird, so dass Diakonat und Presbyterat sich immer mehr angleichen. 1982 stellte die Internationale Bischofskonferenz der Utrechter Union fest, dass dem Diakonat der Frau nichts im Wege steht. 1987 wurde daraufhin in der Schweiz die erste Frau zur Diakonin geweiht.