Die Deutschrussin PDF

Geboren wurde Hugo Kraus am 8. Er stammte aus einer traditionellen jüdischen Akademikerfamilie, sein Vater, Julius Kraus, war praktischer Arzt in Czaslau. Studienkollegen Baer drei Bauernhöfe in Feichtenbach die Deutschrussin PDF es erfolgte die Gründung des Sanatoriums Wienerwald. Juli 1904 eröffneten die beiden Pulmologen ihr Sanatorium.


Författare: Dietmar Hundt.
Hermann ist einer von vielen jungen Soldaten, die mit großem Idealismus für Hitler und das Vaterland in den Zweiten Weltkrieg ziehen. Mit dem „Grünen Regiment“ wird er nach Russland geschickt. Als er dort Lisaweta und ihrer Tochter Gruschenka begegnet, bekommt seine ideologische Verblendung jedoch allmählich Risse …
Dietmar Hundt studierte Germanistik, Geschichte und Geographie und lehrte als Professor für Rhetorik, Wirtschafts- und Technikgeschichte an der Hochschule für angewandte Wissenschaften in Rosenheim.

April 1938 beschlagnahmte die SS im Beisein von Gestapo und dem Geschäftsführer des Lebensborn, Guntram Pflaum, das Sanatorium Wienerwald. Es folgen zwei Jahre Studienaufenthalte in Frankreich und der Schweiz. Nach Gründung des Sanatoriums ist Baer der pragmatische Part des Ärzteduos. Nach der Arisierung der Wienerwald wurde Baer sofort nach Wien ins Landesgericht Wien verbracht. Nach tagelangen Gestapo-Verhören unterschrieb Baer schließlich den Verzicht auf alle Habe. 10 wurde der Wintergarten, der das Foyer darstellte, aufgestockt, um Platz für einen modernen Operationssaal zu schaffen. Es gilt als erwiesen, dass Hugo Kraus das Konzept für sein Sanatorium von einer Studienreise aus der Schweiz mitbrachte.

So nobel zurückhaltend und konservativ das Sanatorium Wienerwald auch in seinem äußeren Erscheinungsbild durchgeplant war, so fortschrittlich und modern präsentierte es sich in seinem Inneren. Streng nach aseptischen Kautelen achteten die Sanatoriumsgründer darauf, dass die hygienischen Anforderungen durch den Einsatz modernster Materialien gewährleistet waren. Die Einrichtung der Patientenzimmer bestand aus fugenfrei verarbeiteten weiß lackierten Möbeln, die zum Teil mit Glas- und Marmorplatten belegt waren. Ein großer Wintergarten im Erdgeschoß diente als Foyer, über das man zur Zentralstiege gelangte. OG befanden sich ostseitig über dem Speisesaal jeweils eine Arztwohnung, die über ein separates Stiegenhaus zu betreten war.

Bei seiner Eröffnung entsprach das Haus allen Standards einer modernen Lungenheilanstalt und übertraf diese sogar in manchen Bereichen. Trotzdem waren Kraus und Baer bemüht, die Qualität laufend zu verbessern. Als auf Initiative von Kraus ein Operationssaal gebaut wurde, war dieser zwar klein, aber einer der modernsten seiner Zeit. 16 inmitten des Ersten Weltkrieges gebaute Kriegerheilstätte, ein 25-achsiger, längsgestreckter Bau wurde bereits im Winter 1920 ein Raub der Flammen.

Sie verfügte über ein gemauertes Erdgeschoß und ein hölzernes offenes Obergeschoß, in dem die Liegeflächen untergebracht waren. Das Gebäude bot Platz für etwa sechzig Patienten. Zur Gründung der Kriegerheilstätte kam es auf Initiative Baers, der bereits mit erstem Tag des Ersten Weltkrieges in die Armee der Doppelmonarchie einberufen worden war. Baer wurde jedoch bald darauf unter der Auflage, seine Tätigkeit in den Dienst des Militärs zu stellen, vom aktiven Wehrdienst freigestellt. Man hatte erkannt, dass mit Kriegsbeginn aufgrund der unhygienischen Bedingungen die Zahl der lungenkranken Soldaten explosionsartig angestiegen war.

Der Arzt kam diesem Versprechen auf seine Art nach, indem er den Bau einer Kriegerheilstätte auf Sanatoriumsgrund vorantrieb. Dazu stellten Kraus und Baer das Grundstück, auf dem die Heilstätte entstehen sollte, auf vorerst zehn Jahre kostenfrei zur Verfügung. Finanziert wurde der Bau der Heilstätte vorwiegend aus Geldern der Ärzteschaft, allen voran ist das Engagement Hofrat Hermann Schlesingers zu nennen, der einen nicht unbeträchtlichen Teil seines Privatvermögens stiftete. Juli 1916 durch den Protektor des Österreichischen Roten Kreuzes, Erzherzog Franz Salvator eröffnet, diente das Gebäude vorerst tatsächlich der Behandlung lungenkranker Offiziere der K.

Oktober 1920 brach, vermutlich durch ein defektes Ofenrohr, Feuer im Aufenthaltsraum der Heilstätte aus. C sowohl Wasserleitung, als auch Löschwasserteich zugefroren waren. Obwohl dennoch alles versucht wurde, den Brand zu löschen, konnte nicht verhindert werden, dass das gesamte Bauwerk bis auf die Grundmauern abbrannte. Anschließend an das Haupthaus der Sanatoriumsanlage befand sich eine hölzerne Liegeterrasse, auf der die Patienten, soweit sie körperlich dazu fähig waren, die verordnete Liegekur absolvieren konnten. Das Sanatorium wurde von einem großzügig angelegten Park umgeben, in dem Lungenkranke in besserem Allgemeinzustand eine regelmäßige Terrainkur bewältigen mussten. Es handelt sich dabei um ein bis heute anerkanntes Klimaexpositionsverfahren, bei dem sich der Patient im Gelände bewegt und bei dem sich zusätzlich zu den therapeutischen Klimafaktoren die Bewegung positiv auf den Patienten auswirkt.