Die Adventisten und Hamburg PDF

Freikirche, die weltweit in 215 Ländern Verbreitung findet. Die Siebenten-Tags-Adventisten selbst bezeichnen die Gläubigen in ihrer Gemeinschaft als Gemeindeglieder, Glieder der Gemeinde oder meist kurz als Glieder. 1961 hatte die Kirche nach eigenen Angaben zum ersten Mal mehr als 1 Million Mitglieder, zur Jahrtausendwende verkündete sie eine Mitgliederzahl von 10 Millionen. Die Zahlen die Adventisten und Hamburg PDF sich nur auf getaufte Mitglieder.


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Die Gemeinschaft der Siebenten-Tags-Adventisten erfreute sich zwischen 1889 und 1933 eines ständigen Mitgliederzuwachses. L. R. Conradi hat in dieser Zeit diese Missionsbewegung wesentlich geprägt. Ein ganzheitliches Missionskonzept bewirkte das rasche Anwachsen nicht nur in Deutschland und in Ost- und Südeuropa, sondern auch im Nahen Osten und in Ostafrika. Die vorliegende Studie versucht diese Entwicklung aus historischer und theologischer Sicht zu beleuchten, gibt aber auch zugleich modellhaft einen Einblick in die Entwicklung einer deutschen Freikirche.

Kinder aus adventistischen Familien sind nicht mitgezählt. In den fünf Jahren von 2009 bis 2013 schlossen sich 5,45 Millionen Menschen der Freikirche an. In Österreich gibt es insgesamt 53 Gemeinden mit rund 4200 getauften Mitgliedern, die von ca. In der Schweiz leben rund 4800 erwachsene getaufte Siebenten-Tags-Adventisten, die in 54 Gemeinden organisiert sind und von 44 Pastoren betreut werden.

In weiten Teilen ähnelt die Lehre der Siebenten-Tags-Adventisten der Lehre von anderen protestantischen und insbesondere baptistischen Kirchen. So gilt die Bibel als die einzige religiöse Autorität. Es gibt aber auch einige charakteristische Unterschiede. Die Lehre wird derzeit in 28 Glaubenspunkten offiziell beschrieben. Adventisten sind der Auffassung, dass seit dem 22. Oktober 1844 das Untersuchungsgericht im Himmel stattfindet.

Buch des Lebens eingetragen, welche den Glauben an Jesus Christus bewahrt haben und an die Sündenvergebung. Man wird allein durch den Glauben gerettet. Im himmlischen Heiligtum findet deswegen eine symbolische Reinigung von allen Sünden statt. Adventisten sehen den Samstag als eine Zeit der Ruhe, die Zeit für die Gemeinschaft mit Gott und mit dem Nächsten bietet.

Er ist für sie nicht nur ein Gedenktag der Schöpfung, sondern auch ein wöchentliches Erinnern an die Erlösung in Christus, die Neuschöpfung des gläubig gewordenen Menschen. Es schließt sich dann das Jüngste Gericht an. Dieses endet für die Gottlosen nicht mit einer ewigen Qual in einer feurigen Hölle, sondern mit der endgültigen Vernichtung bzw. Die Siebenten-Tags-Adventisten erwarten die baldige Wiederkunft Christi. Tag, der seit nunmehr rund zweitausend Jahren naherwartet wird, nicht mehr fern sein kann. Jahrhundert gehörten die Siebenten-Tags-Adventisten zu den Vorreitern der Lebensreform-Bewegung.

Insgesamt sollen Adventisten ein Leben führen, das weder ausschweifend noch asketisch ist. Ihre zahlreichen Schriften prägen die Freikirche bis heute. Die Kirche glaubt, dass sie ein fortwirkender, bevollmächtigter Ausdruck der Wahrheit sind und zu Trost, Führung, Unterweisung und Zurechtweisung taugen. Ellen White wies auch selbst darauf hin, dass man ihre Schriften nicht über oder gleichrangig neben die Bibel stellen solle, da ihre Botschaften nichts Neues brächten, sondern nur auf vergessene oder zu wenig berücksichtigte Bibelstellen hinwiesen. Ihre Schriften heben hervor, dass die Bibel der Maßstab ist, an dem alle Lehre und Erfahrung geprüft werden muss.

Die Rolle von Ellen White wurde von Anfang an kontrovers beurteilt und in der Geschichte der Freikirche immer wieder diskutiert. Adventisten zeichnen sich in der Regel durch ein gutes Bibelwissen aus. Eine wichtige Rolle spielt dabei das wöchentliche Bibelgespräch, welches Bestandteil des adventistischen Sabbat-Gottesdienstes ist. Dabei wird quartalsweise anhand eines von der Generalkonferenz herausgegebenen Studienhefts ein biblisches Buch oder Thema in Gruppen besprochen. In der adventistischen Bibelauslegung wird den apokalyptischen Büchern Daniel und Offenbarung besondere Aufmerksamkeit gewidmet. Adventistische Gottesdienste sind länger als der klassische evangelische Gottesdienst.