Der Kosovo-Konflikt: Ursachen und Entwicklung PDF

Wie bin ich geworden, wer ich bin? Sebastian Sons studierte Islamwissenschaften, Neuere Geschichte und Politikwissenschaft in Berlin und Damaskus und absolvierte die Ausbildung der Kosovo-Konflikt: Ursachen und Entwicklung PDF Redakteur an der Berliner Journalisten-Schule.


Författare: Natascha Krisch.

Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Politik – Internationale Politik – Region: Südosteuropa, Balkan, Note: Sehr Gut, Universität Wien (Politikwissenschaften), Veranstaltung: Proseminar, 34 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: "Warum ist das Problem überhaupt entstanden?" Um den Kosovo-Konflikt zu begreifen, der sich um Fragen wie die Souveränität eines Staates, den Anspruch auf das Selbstbestimmungsrecht eines Volkes und die Universalität der Menschenrechte handelt, ist es unumgänglich, die gegensätzlichen Positionen zu verstehen, um den emotional gefärbten Streit zumindest einigermaßen nachvollziehen zu können. In diesem Konflikt stehen sich die Kosovo-Albaner und Serben gegenüber, die beide ein historisches Recht am Kosovo für sich in Anspruch nehmen. Sowohl Serben als auch die Kosovo-Albaner können auf eine lange Verbundenheit ihrer Kultur mit dem Kosovo zurückblicken. Ihre Koexistenz ist nicht immer durchwegs von blutiger Feindschaft durchzogen. Eher wurden im 20. Jahrhundert, um den jeweils eigenen territorialen Herrschaftsanspruch zu begründen, historische Mythen herangezogen, die für beide Völker eine sehr wichtige Rolle spielen.

Center for Applied Research in Partnership with the Orient. Sie forscht seit 2008 im Jemen und hat im Oktober 2015 an der Universität Bielefeld zum modernen Jemen promoviert. Sie berät darüber hinaus Institutionen aus Politik und EZ zum Jemen. Jemen Der Transitionsprozess, der nach den erfolgreichen Protesten des „Arabischen Frühlings“ von 2011 begann, ist gescheitert. Seit 2015 tobt ein Mehrfrontenkrieg, in den Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate interveniert haben.

Eine politische Lösung ist in weite Ferne gerückt. Anfang 2015 hat sich die humanitäre Lage im Jemen weiter dramatisch verschlechtert. Zugang zu Nahrung, 10,3 Millionen Menschen sind akut von Hunger bedroht. Die wichtigsten Akteure des Konflikts sind die Huthis, eine Rebellengruppe aus dem Norden, auf der einen Seite und Präsident Abd Rabbu Mansur Hadi und seine Regierung auf der anderen Seite. Die Huthis sind 2014 eine Allianz mit dem 2011 gestürzten Präsidenten Ali Abdallah Salih eingegangen. Die Allianz kontrolliert seit September 2014 die Hauptstadt Sanaa.

Unterstützung kommt hauptsächlich von den VAE, die seit 2015 den Aufbau von Sicherheitsstrukturen im Süden unterstützen. Im Norden will die von Saudi-Arabien geführte Koalition insbesondere die Kontrolle der Huthis über Sanaa und deren Angriffe auf saudisches Territorium beenden. Die sich verschlechternde wirtschaftliche Lage im Jemen, die Belagerungspolitik der Koalition, vor allem des wichtigen Hafens al-Hudayda, und die Nichtzahlung von Gehältern im öffentlichen Sektor seit mehr als einem Jahr hat zu einer dramatischen humanitären Lage im Land geführt, die durch den Ausbruch der Cholera noch verschlimmert wurde. International bereitgestellte Gelder zur Bekämpfung der Hungerkrise flossen deshalb in den Kampf gegen die Cholera. Im November 2011 erklärte sich der damalige Präsident Salih, gegen dessen Regime sich die Proteste hauptsächlich richteten, bereit zurückzutreten. Die Entwicklung lief auf die Fortsetzung der Herrschaft der alten Eliten hinaus.

Ex-Präsident Salih blieb Vorsitzender des AVK, war aber ansonsten vom Transitionsprozess ausgeschlossen. Salih-Allianz die Hauptstadt Sanaa ein und zwang die Übergangsregierung zum Rücktritt. Eine neue Konsens-Regierung aus Technokraten unter Premierminister Khaled Bahah wurde eingesetzt, trat dann jedoch im Januar 2015 aus Protest gegen die fortgesetzte Einmischung der Huthis in die Regierungsarbeit zurück. Der nördliche Nachbar Saudi-Arabien betrachtet das Vordringen der Huthi-Rebellen mit Sorge. Nachdem König Abdullah im Januar 2015 verstarb, unter dessen Herrschaft eine militärische Intervention vermieden worden war, entschied sein Nachfolger Salman, im März 2015 eine Militäroperation im Jemen zu beginnen. Riad will auch Stärke gegenüber dem traditionellen Verbündeten USA demonstrieren.