Denn das Dunkel ist heilig PDF

Nicht erst seit dem „katholischen Jahr 2005″ fühlen sich immer wieder Menschen von der denn das Dunkel ist heilig PDF Kirche, vor allem aber von der katholischen Liturgie angezogen. Heimkehrer“, die oft über Jahre nur stille „finanzielle Teilhaber“ der Kirche gewesen sind, stehen diese nun dem katholischen Zeichen- und Feier-Reichtum fasziniert, aber in der Mitfeier oft hilflos gegenüber. Als ich vor einiger Zeit von einer Studentin gebeten wurde, sie in die Geheimnisse der katholischen Kirche einzuführen – nachdem sie zeit ihres Lebens mit dem „katholischen Kram“ nichts am Hut hatte – , war ich erstaunt über ihr in wenigen Wochen erworbenes Wissen.


Författare: Maja Reemda Svilar.
Untersucht wird die psychische Reaktion des Menschen auf die Welt des Dunkels und der «dunkeln Mächte» am Beispiel einer Periode, in der sich das Denken und Fühlen zur Hauptsache in Mythen und Ritualen auszudrücken pflegte: in der griechischen Archaik. Die diesbezüglichen Analysen ergeben das Bild eines Griechenlands, das überwiegend auf das Erdgebundene, Dunkle und Unterirdische ausgerichtet ist, wobei das Dunkle nicht mit dem negativen schlechthin identifiziert wird. Es zeigen sich auch deutliche Unterschiede zum moralischen Empfinden christlicher Prägung. Das damalige Bedürfnis, alles Unerklärliche zu personifizieren, einer Götterhierarchie einzuverleiben und dadurch weitgehend unter Kontrolle zu bringen, entspricht unbewusst einer Methode zur Wahrung des psychischen Gleichgewichts.

Das World Wide Web ist tatsächlich für viele zur ersten Informationsquelle geworden, in der man sich vor allem dann, wenn man sich noch nicht öffentlich zum Glauben bekennen möchte, anonym und gezielt informieren kann. Daher diese Einführung in das größte der katholischen Mysterien: Die Heilige Messe. Diese Seite kann aber nicht die Mitfeier selbst ersetzen – und vor allem nicht das persönliche Gespräch mit einem glaubenden und praktizierenden Katholiken, den man sich bei ernsterem Interesse als „Pate“ erwählen sollte. Katechesen in besonders schmucker Form, farbig, mit vielen Bildern und ansprechendem Design herausbringt. Ein wenig im Text redigiert sind so sehr schöne – und immer noch preiswerte – Hefte entstanden, die sich auch als Geschenkehefte eignen.

84 „Heilige Messe für Anfänger“ und Nr. Papierstärke und ist damit ein rundum gelungenes Büchlein, das ebenfalls beim Katholikentag vorgestellt wurden. Bevor wir die Kirche betreten, ist ein Blick auf das Äußere der Kirche sinnvoll. Eingangstür und Turm deuten an, dass wir nun einen besonderen Bereich dieser Welt betreten – der oft erhebende Eindruck, den eine Kirche hinterlässt, ist gewünscht.

Man betritt eine Kirche anders als ein Museum oder ein Kaufhaus – vor allem ist die innere Haltung eine andere. In barocken Kirchen haben die Baukünstler versucht, den Eindruck zu erzeugen, dass Du mit dem Betreten der Kirche eine Art „Vor-Himmel“ erlebst. Und das ist schon ganz richtig: Himmel ist immer dort, wo Menschen und Gott zusammenfinden. Katholische Kirchen sind nicht nur Versammlungsräume, sondern Orte der Gegenwart Gottes.

Menschen, die darauf achten, dass die Besucher der Kirche eine entsprechende Kleidung tragen. In der römischen Kirche „Santa Maria Maggiore“ kommentierte ein Mann, dessen Frau gebeten wurde, ein Tuch über ihre unbekleideten Schultern zu legen, diesen Wunsch mit „Die wollen, dass Gott Deinen Körper nicht sieht – dabei ist der doch so schön! Dieser Mann hat zum Teil recht: Gott kennt Deinen Körper – und er findet ihn mit Sicherheit auch sehenswert und schön. Aber das gilt nicht unbedingt für die anderen Kirchenbesucher. Körper auf dumme Gedanken bringen lassen. Gott in der Form des Brotes anwesend ist. Der Apostel Paulus hat sich schon 50 Jahre nach Christi Geburt über die geärgert, die diese besondere Speise nicht von alltäglichem Essen und Trinken unterscheiden konnten oder wollten.

Es macht nicht viel Sinn, sein Handy stattdessen auf Vibration zu stellen. Den dann ankommenden Anruf kann man sowieso erst entgegen nehmen, wenn die Kirchentür hinter Dir ins Schloss gefallen ist. Dafür quer durch die Kirche zu rennen ist genauso unangemessen wie eine SMS zu schreiben. Außerdem: Gott benutzt selten das Handy, schalte also lieber Dein Herz auf Empfang. Da ist die Übertragungsqualität auch besser. In der Kirche sollte man sich, wenn möglich, gar nicht unterhalten. Wenn es sich nicht vermeiden lässt, sprich höchstens im Flüsterton!

Betende Menschen in der Kirche sind Dir dafür sehr dankbar. Das soll uns an die Taufe erinnern. Wir tauchen zwei oder mehr Finger kurz in das Wasser und bekreuzigen uns damit. Zweit oder zu Dritt in die Kirche kommt, die mit Weihwasser befeuchteten Finger auch den anderen Eintretenden zu reichen, bevor man selber das Kreuzzeichen macht. Das deutet an, dass wir einander zur „Quelle lebendigen Wassers“ werden, wenn wir getauft sind. Die Bekreuzigung mit Weihwasser ist normalerweise noch nicht mit einer Kniebeuge verbunden.

Das tut man erst, wenn man einen direkten Blickkontakt zum „Tabernakel“ hat. Dieses meist besonders hervorgehobene Schränkchen beinhaltet die gewandelten Hostien, von denen wir Katholiken glauben, dass sie Gott selbst sind. Nicht immer fällt der Tabernakel sofort in den Blick. Tabernakel manchmal auch in einer Seitenkapelle. Katholiken nennen dieses Licht auch das „Ewige Licht“, weil es ununterbrochen, auch nachts, brennt. Lediglich an Karfreitag wird der Tabernakel geräumt und das Licht gelöscht.

Um beim Gottesdienst die angegebenen Lieder mitsingen zu können, sollte man stolzer Besitzer eines eigenen Liederbuches sein – das im katholischen Bereich „Gotteslob“ heißt. Wer sich kein „Gotteslob“ kaufen möchte, findet oft in der Nähe der Eingänge eine Anzahl dieser Gesangs- und Gebetbücher als kostenlosen „Leihservice“. Aber nicht vergessen – nach dem Gottesdienst wieder zurücklegen! In allen Diözesen Deutschlands und den angrenzenden deutschsprachigen Gebieten gibt es das Gotteslob als einheitliches Gesangbuch. Um aber auch den unterschiedlichen Traditionen in den Teilen Deutschlands gerecht zu werden, findet sich ab der Nummer 700 ein in jedem Bistum verschieden gestalteter Anhang.