Das EU-Recht der Ratingagenturen PDF

Bitte den Hinweis zur geltenden Gesetzesfassung beachten. Rechtsverordnung des Bundesministeriums das EU-Recht der Ratingagenturen PDF Finanzen vom 14. Eine gleichnamige Verordnung mit vergleichbarem Regelungszweck besteht auch im österreichischen Aufsichtsrecht.


Författare: Matthias Gröderer.

Spätestens seit Beginn der weltweiten Finanzkrise im Jahr 2008 ist der Begriff des "Bonitätsratings" zum festen Bestandteil medialer Berichterstattungen und zum Schreckgespenst aller Finanz- und Kapitalmarktteilnehmer geworden. Auf Ebene der Europäischen Union entschied man sich schließlich durch die Etablierung regulatorischer Vorgaben den Schaffern von Ratings, nämlich den Ratingagenturen, einen umfangreichen gesetzlichen Rahmen aufzuerlegen. Dabei geht es primär um die Regulierung jener Ratings, die für die Zwecke der Finanz- und Kapitalmarktaufsicht herangezogen werden. Ein anderer Regulierungsbereich stellt auf die (darüber hinausgehenden) tatsächlichen Effekte im Wege von Investitionsentscheidungen an den Finanzmärkten ab. Schließlich stellen sich aus regulatorischer Perspektive im Zusammenhang mit Bonitätsratings auch Fragen der zivilrechtlichen Haftung.

Mit der Neugestaltung der bankaufsichtlichen Regelungen im Rahmen des sogenannten CRD-IV-Pakets sind die in der SolvV enthaltenen Vorgaben zur angemessenen Eigenmittelausstattung von Instituten, Institutsgruppen, Finanzholding-Gruppen und gemischten Finanzholding-Gruppen durch die seit 1. Zur Umsetzung dieser Bestimmungen regelt die zum 1. Beck, Samm, Kokemoor: Gesetz über das Kreditwesen. KWG Kommentar mit Materialien und ergänzenden Vorschriften. Meilenstein im Bankenaufsichtsrecht Website des Bundesministeriums der Finanzen, Monatsbericht, 21.

Deutsche Bundesbank: Die Umsetzung von Basel III in europäisches und nationales Recht Monatsbericht Juni 2013, S. 2013 des Europäischen Parlaments und des Rates durch technische Regulierungsstandards bezüglich der Erheblichkeitsschwelle für überfällige Verbindlichkeiten ABL. Referentenentwurf der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht: Entwurf für eine zweite Verordnung zur Änderung der Solvabilitätsverordnung, Stand: 20. Bitte den Hinweis zu Rechtsthemen beachten! Diese Seite wurde zuletzt am 28.

November 2018 um 01:32 Uhr bearbeitet. Regelfall durch Anklicken dieser abgerufen werden. Möglicherweise unterliegen die Inhalte jeweils zusätzlichen Bedingungen. Dieser Artikel erläutert das Rating im Bankwesen. Das Rating hat seinen Ursprung in den USA, wo die landesweite Verbreitung der Eisenbahn einen hohen Finanzierungsbedarf auslöste. Vergleich zu der nächsten besseren oder schlechteren Ratingklasse.

Die infinitesimale Veränderung von einer Ratingklasse zur nächsten beträgt einen notch. Vergleich zum zeitlich vorhergegangenen Rating für dasselbe Ratingobjekt. Ratingmigration ist die Veränderung der Bonitätsnote im Zeitablauf durch Herauf- oder Herabstufung. Die Agenturen veröffentlichen turnusmäßig Tabellen mit den vergangenen Herauf- und Herabstufungen, aus denen sich die Wahrscheinlichkeit einer Herauf- oder Herabstufung je Bonitätsklasse als Matrix von Übergangswahrscheinlichkeiten ermitteln lässt. Grundsatz, dass ein Schuldner in einem Staat kein besseres Rating aufweisen darf als der Staat, in welchem der Schuldner seinen Sitz hat. Grund hierfür ist, dass das Länderrisiko dieses Staates einen limitierenden Faktor bei der Kreditbedienung durch den Schuldner darstellen kann.

Agenturen sind bestrebt, im Rahmen dieser Philosophie Unternehmensratings unabhängig von konjunkturellen Einflüssen und damit weitgehend konstant zu halten. Temporäre, zyklische Bonitätsveränderungen haben deshalb oft keine Auswirkung auf das Rating. Emittenten, deren Bonitätseinschätzung sich durch plötzliche und unerwartet eingetretene Risikoverschlechterung bis in den spekulativen Bereich verschlechtert hat. Sie sind ein Indiz dafür, dass den Agenturen die maßgebliche Risikoverschlechterung verborgen geblieben ist oder wider besseres Wissen noch nicht berücksichtigt wurde. Mapping ist der Vergleich eines internen Ratings mit einem externen Rating für dasselbe Ratingobjekt. Er soll zeigen, ob und inwieweit diese Ratings voneinander abweichen.

Das Mapping muss eine Abweichungsanalyse beinhalten. Stellungnahme zur wahrscheinlichen Richtung, in der sich ein Rating kurzfristig, mittelfristig oder sowohl kurzfristig als auch mittelfristig entwickeln wird. Je nachdem, wer ein Rating durchführt, unterscheidet man interne und externe Ratings. Beurteilung der Zinszahlungs- und Rückzahlungsfähigkeit eines Emittenten wegen seiner erstrangigen Verpflichtungen allgemein oder für Derivate und damit Maß für das Insolvenzrisiko. Beim internen Bankrating wie auch dem von den Agenturen angebotenen externen Rating werden mittels mathematisch-statistischer Verfahren Ausfallwahrscheinlichkeiten anhand von Ausfallsmerkmalen errechnet und in Ratingstufen eingeteilt, die mit Ratingcodes abgekürzt werden. Die Kosten des Ratings werden in der Regel vom auftraggebenden Unternehmen getragen, können grundsätzlich aber auch vom Investor getragen werden. Investoren sind bei einem solchen Ereignis verpflichtet, die im Bestand gehaltenen Titel zu veräußern.