Auf den Spuren der Reformation in Rheinland-Pfalz PDF

Ihr Browser unterstützt offensichtlich keine Frames. Auch so können Sie auf den Spuren der Reformation in Rheinland-Pfalz PDF bei uns informieren! Wie bin ich geworden, wer ich bin? Frank Decker lehrt und forscht am Institut für Politische Wissenschaft und Soziologie der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn.


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Wer durch Rheinland-Pfalz reist, trifft auf viele Orte und Sehenswürdigkeiten, die für die Reformation historische Bedeutung erlangt haben. Der kleine Kulturführer lädt dazu ein, Rheinland-Pfalz auf den Spuren der Reformation zu erkunden und zu entdecken, wie die von Martin Luther und seinen Gesinnungsgenossen ausgehende Reformation auch die im heutigen Bundes­land Rheinland-Pfalz geeinten damaligen Herrschaften und Städte prägte. Der Kulturführer erzählt die Geschichte der ­jeweiligen Orte, weist auf Sehenswürdigkeiten hin und führt jene eindrucksvollen Überreste vor Augen, an denen die Nachwirkung der Reformation anschaulich wird.

Seine Forschungsschwerpunkte sind unter anderem Parteien, westliche Regierungssysteme und Rechtspopulismus im internationalen Vergleich. Wahlergebnisse und Wählerschaft der LINKEN In den neuen Ländern und Ost-Berlin ist DIE LINKE bei Wahlen überdurchschnittlich erfolgreich. Seit der Fusion der beiden Ursprungs-Parteien nährte sich die Wählerstruktur nicht mehr dem Bevölkerungsdurchschnitt an, sondern verschob sich zugunsten der Arbeiter und einkommens- wie bildungsschwachen Bevölkerungsteile. Nach Geschlecht und Alter ist die Wählerschaft relativ ausgeglichen. Die Linke konnte sich im deutschen Parteiensystem erst mit ihrer faktischen Westausdehnung sicher etablieren.

Ihre Wähleranteile liegen in den fünf neuen Ländern und Ost-Berlin zwar rund dreimal so hoch wie in den alten. Berücksichtigt man die Bevölkerungsrelationen, haben sich die Gewichte seit der Fusion mit der WASG aber zunehmend in den Westen verschoben. In allen Landtagen der neuen Länder und Berlin seit 1990 ständig vertreten, gelang der Linken 2007 in Bremen erstmals der Sprung in ein westdeutsches Landesparlament. 1994 einen großen Sprung nach vorne. Dabei kam es zu einer Zweiteilung zwischen dem Norden und Süden. Gefährdet wurde die bis dahin stabile Position seit 2013 durch die Konkurrenz der AfD. Konnten der Wahlerfolg und die Übernahme des Ministerpräsidentenamtes in Thüringen die Abwanderung eigener Wähler zur AfD bei den Landtagswahlen in Osten 2014 noch überdecken, erlebte die Partei 2016 in Sachsen-Anhalt und in Mecklenburg-Vorpommern ein Debakel, als die Rechtspopulisten sie aus dem Stand als zweit- bzw.

PDS blieb dabei die bevorzugte Partei der früheren DDR-Eliten. Einstellungen der Linken-Wähler liegen nur wenige Daten vor. Nach diesen halten sich Protest bzw. Enttäuschung und Überzeugung als Wahlmotive in etwa die Waage, wobei in Ostdeutschland die Überzeugungswähler und in Westdeutschland die Protestwähler überwiegen.