Anders sein bei der Polizei – Problem oder Vorteil? PDF

Dies ist ein als lesenswert ausgezeichneter Artikel. Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Für die in Deutschland ursprüngliche Bezeichnung Drehpistole setzte sich bereits im 19. Jahrhundert in Deutschland der anglo-amerikanische Anders sein bei der Polizei – Problem oder Vorteil? PDF Revolver durch.


Författare: Florian Paul.

Essay aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Jura – Strafprozessrecht, Kriminologie, Strafvollzug, Note: 1,7, Ruhr-Universität Bochum (Juristische Fakultät), Veranstaltung: Masterstudiengang Kriminologie und Polizeiwissenschaft, Sprache: Deutsch, Abstract: Der Schutzmann, der für Recht und Ordnung sorgt, ist der klischeehafte Inbegriff des Polizisten. Er ist, wie der Name schon sagt, männlich, ein respektabler Ansprechpartner für den Bürger auf der Straße und er ist Deutscher, wie es bis 1990 auch faktisch der Fall sein musste.
Dieser Essay beschäftigt sich mit den Abweichungen von diesem klischeehaften "Idealbild" des Polizeibeamten: Etwas mehr als ein Drittel der neu eingestellten Beamten sind Schutzfrauen und auch die zunehmende Zahl der Polizeibeamten mit Migrationshintergrund weichen das oben skizzierte Bild des klassischen Schutzmannes auf. Mehr noch: Das Bild des guten Schutzmannes wirkt überholt und wenig beeindruckend beim Anblick einer martialisch auftretenden Beweissicherungs- und Festnahmeeinheit (BFE).
Es war bis in die 1980er Jahre nicht selbstverständlich, dass Frauen Zugang zur Berufssparte Polizei haben und bis in die 1990er Jahre, wie bereits erwähnt, sogar per Gesetz unmöglich, dass Migranten Teil dieser Organisation sein können. Auch waren Sondereinheiten wie die BFE, Inbegriff der Durchsetzung des Gewaltmonopols des Staates, bis 1985 unbekannt. Die Polizei hat sich weiter entwickelt und es gibt mittlerweile viele Arten, den Beruf des "Schutzmannes" auszuüben.

Im Lateinischen bedeutet revolvere zurück- oder umwälzen. Revolver werden im Sport, zur Selbstverteidigung und für die Nachsuche bei der Jagd eingesetzt. Die ersten Revolver weichen noch von der heute gebräuchlichen Definition eines Revolvers ab. Es waren ausnahmslos Vorderlader, bei denen jede Kammer das hintere Ende eines Laufes bildete.

Es drehte sich also nicht nur eine Trommel mit Treibladung und Geschoss, sondern das gesamte Laufbündel. Erste Experimente mit mehrläufigen Luntenschlosswaffen gab es bereits um 1500. Von deutschen Büchsenmachern wurden zwischen 1595 und 1600 in geringer Anzahl die ersten Waffen mit Radschloss gefertigt. Die Tendenz zu mehrschüssigen Waffen kam wahrscheinlich mit dem Einsatz von Pistolen in Kriegen auf. Schoss der Jäger daneben, hatte er nur seine Beute verloren, schoss der Soldat aber daneben, war er wehrlos und verlor eventuell sein Leben.

Aus diesem Grund wurden Pistolen oft paarweise verkauft, so dass man zumindest einen zweiten Schuss hatte. 1837 ließ sich der US-Amerikaner Ethan Allen aus Massachusetts einen Double-Action-Bündelrevolver patentieren. Dabei wirkte der Abzug auf einen Zahnkranz, der die Trommel bewegte. Es handelte sich damals um die Waffe mit der größten Feuergeschwindigkeit weltweit. 1818 wurden von Captain Artemas Wheeler, Elisha Haydon Collier und Cornelius Coolidge verbesserte einläufige Steinschlossrevolver vorgestellt. Neben Revolvern wurden auch Büchsen und Flinten nach diesem System gefertigt. Die Waffen basierten auf einem auf Wheeler lautenden US-Patent vom 10.

Juni 1818, Colliers britischem Patent Nr. Die herausragende Neuerung war, dass bei der Schussauslösung durch eine Feder die Kammeröffnung über das konische Ende des Laufes gedrückt wurde. Dadurch wurde sichergestellt, dass die Achsen von Kammer und Lauf auf einer Linie lagen. Somit konnte sich das Geschoss nicht am hinteren Laufende verkanten und zu einer Störung oder zur Waffensprengung führen. Unglücklicherweise wurde der Revolver in der Übergangszeit zur Perkussionszündung erdacht. Mit Steinschloss, einer von Hand zu drehenden Trommel und relativ hohen Fertigungskosten konnten bis 1827 nur rund 300 Revolver abgesetzt werden. Im Jahr 1835 beantragte der erst 21 Jahre alte US-Amerikaner Samuel Colt in Großbritannien ein Patent für einen Revolver mit Perkussionszündung, der als Colt Paterson bekannt wurde.