Analyse des Issue Erneuerbare Energien PDF

The requested resource is not found. 2017 lagen die Oberflächentemperaturen um ca. Hauptansätze des Klimaschutzes sind zum einen die Verringerung des Ausstoßes von Treibhausgasen, die analyse des Issue Erneuerbare Energien PDF der Energieerzeugung sowie beim Verbrauch der Energie in der industriellen und landwirtschaftlichen Produktion, im Verkehr und in Privathaushalten freigesetzt werden.


Författare: Michael Miess.
Diplomarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Medien / Kommunikation – Printmedien, Presse, Note: 1,7, Universität der Künste Berlin (Gestaltung), Sprache: Deutsch, Abstract: Die vorliegende Arbeit leistet einen Beitrag für das seit 2007 bestehende Promotionskolleg "Mikroenergie-Systeme zur dezentralen nachhaltigen Energieversorgung in strukturschwachen Regionen" an der Technischen Universität Berlin unter der Mitwirkung von Dipl.-Ing. Zoë Hagen. Das von der Hans-Böckler-Stiftung geförderte interdisziplinäre Forschungsvorhaben untersucht u.a. die Potenziale von Biogasanlagen als Mikroenergie-Systeme in Entwicklungs- und Industrieländern. Neben den zu untersuchenden technischen Aspekten wie z.B. die Konzeption und Produktion solcher Biogas-Anlagen werden von Zoë Hagen auch Fragestellungen nachgegangen, die sich mit den damit verbundenen Entscheidungen der involvierten Biogas-Akteure beschäftigen. Eine Frage in diesem Zusammenhang
lautet: Inwiefern beeinflusst die aktuelle mediale Präsenz des Themas Biogas Landwirte, die Biogasanlagen betreiben oder betreiben wollen? In diesem Bereich siedelt sich der Forschungsansatz dieser Arbeit an und untersucht das Thema Biogas aus dem Blickwinkel des Studiums der Gesellschafts- und Wirtschafts-Kommunikation an der Universität der Künste Berlin. Hierbei soll das Biogas auf seine gesellschaftliche Akzeptanz und seine Entwicklung als Thema in den Medien untersucht werden. In diesem Kontext stellt sich die Frage nach der Wirkung der Medien auf die Entscheidung der Landwirte, ob sie das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) nutzen oder nicht. Basierend auf dem agenda setting-Ansatz, der von einem Einfluss der Medien auf Individuen und
Öffentlichkeit ausgeht, lassen sich für dieses Forschungsvorhaben folgende zentrale Fragestellungen ableiten: Wie stellt sich die Biogas-Diskussion in den Medien innerhalb Brandenburgs dar? Findet sich dieses Bild in den Vorstellungswelten der Landwirte wieder? Dabei dienen das Issue-Management im Bereich des strategischen Managements sowie die agenda setting-Theorie aus der Perspektive der Public Relations als nützliche Ansätze, um dieses Forschungsvorhaben einzugrenzen. Der Forschungsprozess soll explorativ erfolgen.
Das Diplom wird in vier Teile gegliedert. Im ersten Teil soll das Thema Biogas vorgestellt werden. Im zweiten Teil wird die Behandlung von Themen aus kommunikationswissenschaftlicher und strategischer Sichtweise mithilfe des agenda setting-Ansatzes und des Issue-Managements erläutert. Im dritten Teil werden die bisherigen explorativen Ergebnisse in das Forschungsdesign einfließen. Im vierten und letzten Teil erfolgt das Fazit.

Die Auswirkungen der Erderwärmung sind aus Sicht vieler Forscher bereits nicht mehr völlig zu stoppen, sondern nur noch abzumildern und zu begrenzen. Aufgrund der langen Verweilzeit von Kohlenstoffdioxid in der Erdatmosphäre erfordert das Aufhalten der globalen Erwärmung, dass die Kohlendioxidemissionen netto praktisch auf Null reduziert werden müssen. Auf technischer Ebene existiert eine Vielzahl von Optionen zur Verminderung der Emission von Treibhausgasen. So ließe sich auch mit heutigen Mitteln ein effektiver Klimaschutz realisieren.

Um gravierende Konsequenzen der globalen Erwärmung zu vermeiden, dürfen die bis 2015 bekannten und förderbaren fossilen Energiereserven nur noch teilweise genutzt werden. Zeitraum 2011 bis 2050 nach Daten des IPCC maximal zwischen 870 und 1. Aus volkswirtschaftlicher Sicht sollte der Emissionspeak spätestens 2020 erreicht sein und es anschließend zu einem schnellen Sinken der Emissionen kommen, da nur so ein kosteneffizienter Klimaschutz erreicht werden kann. Je später der Emissionspeak, desto schneller müssten die Emissionen anschließend sinken, desto teurer würde der Klimaschutz und desto schwieriger wären die gesteckten Ziele zu erreichen. Da Energiesysteme aus langlebiger Infrastruktur bestehen und zudem die Nutzung fossiler Energieträger tief in der Kultur der modernen Gesellschaft verankert ist, ist ein vollständiger Umstieg auf erneuerbare Energiesysteme nicht sofort umsetzbar, sondern ein Prozess, der mehrere Jahrzehnte in Anspruch nehmen wird. Treibhausgasemissionen spätestens im Jahr 2020 ihren Höhepunkt erreichen und von da an pro Jahrzehnt halbiert werden müssen.

Dies bedeutet, dass die Emissionen von 40 Mrd. Tonnen im Jahr 2020 auf 20 Mrd. Tonnen 2030 fallen müssen, auf 10 Mrd. Tonnen 2040 und auf 5 Mrd. Zwischen 2017 und 2020 müssen nach dieser Roadmap grundlegende Entscheidungen getroffen werden, sog. No-brainer, die sich praktisch von selbst ergeben. Zwischen 2020 und 2030 müssen die oben dargestellten Maßnahmen fortgesetzt werden und weiter ergänzt werden.

Zwischen 2030 und 2040 sollten erste Staaten wie Norwegen, Dänemark und Schweden per Sektorkopplung vollständig elektrifiziert und dekarbonisiert sein. Zwischen 2040 und 2050 muss die Welt weitgehend durch erneuerbare Energien versorgt werden. Sporadisch können noch mit fossilem Erdgas betriebene Gaskraftwerke mit CCS-Technik als Backup zum Einsatz kommen, in manchen Staaten evtl. In der Forschung ist umstritten, ob und inwiefern BECCS-Anlagen in der Lage sein werden, große Mengen negativer Emissionen zu realisieren. Mit Stand 2017 ist die Marktreife von Negativ-Emissions-Technologien nicht absehbar, zudem sind sie aller Wahrscheinlichkeit nach mit hohen Kosten und schwer zu berechnenden negativen ökologischen Auswirkungen verbunden.

Ein wichtiger Faktor, um das Zwei-Grad-Ziel zu erreichen, ist die Vermeidung von Pfadabhängigkeiten, die den Umstieg von fossilen auf emissionsneutrale Energiesysteme erschweren. Trägheit, die von einem fossilen Energiesystem ausgeht und die Transformation zu einem klimaneutralen Energiesystem hemmt. Umstieg von Kohlekraftwerken auf emissionsärmere Gaskraftwerke oder der Effizienzsteigerung von Kraftfahrzeugen mit herkömmlichen Verbrennungsmotor der Fall. Windkraftanlagen und Photovoltaiksysteme sind die regenerativen Technologien mit dem größten Potenzial und gelten als große Hoffnungsträger im Klimaschutz. Die Nutzung fossiler Brennstoffe zur Energieerzeugung leistet einen wesentlichen Beitrag zur Anreicherung von CO2 in der Atmosphäre. Daher wird aus Gründen des Klimaschutzes ein Umstieg auf CO2-freie oder -arme Energieträger angestrebt.

Erneuerbare Energien lassen sich sowohl dezentral nutzen als auch zentral. Zu den dezentralen Nutzungen zählt z. Eine vollständig regenerative und damit auch kohlendioxidfreie Energieversorgung weltweit wird theoretisch bis zum Jahr 2050 als technisch realisierbar angesehen. Energy Monitor 2016 laufen die G20-Länder Gefahr, ihre bei der UN-Klimakonferenz in Paris 2015 vereinbarten Klimaziele zu verfehlen.

Laut einem Expertenbericht, der 2014 im Auftrag des UN-Generalsekretärs veröffentlicht wurde, macht der rapide Preisverfall bei Wind- und Solarenergie erneuerbare Energien auch gegenüber Energie aus Kohle in vielen Regionen der Welt konkurrenzfähig. So könnte schon in den nächsten 15 Jahren mehr als die Hälfte der weltweiten Stromerzeugung aus regenerativen Quellen stammen. Erneuerbare Energien werden weltweit stark ausgebaut. Die Ausbauraten finden sich in den Artikeln Windenergie, Photovoltaik und Wasserkraft.

Eine bedeutsamer regenerativer Energieträger ist ebenfalls die Biomasse in Form der Bioenergie. Bei der Nutzung der Biomasse als Energieträger muss allerdings der potentiell problematische Nutzungskonflikt zwischen Nahrungs- und Futtermitteln sowie für die Gewinnung von natürlichen Rohstoffen berücksichtigt werden. Eine andere Möglichkeit liegt in der Erhöhung der Energieeffizienz von bestehenden Kraftwerken, die mit fossilen Brennstoffen betrieben werden, besonders in Ländern mit großen Ineffizienzen wie beispielsweise China. Dort werden Kraftwerke genutzt, deren Effizienz deutlich unter dem Stand der Technik liegt. In den meisten Fällen ist zudem der Umstieg von der Kohleverstromung auf die Erdgasnutzung ein effektives Mittel zur Emissionsreduktion, da Gaskraftwerke im Betrieb weniger Treibhausgase produzieren als Kohlekraftwerke.