Zwangsarbeit im Kreis Höxter PDF

Elsen ist ein westlicher Stadtbezirk von Paderborn im Osten Nordrhein-Westfalens. Bis 1974 war Elsen eine eigenständige Gemeinde im Amt Schloß Neuhaus. Zwangsarbeit im Kreis Höxter PDF Stadtbezirk hat eine Fläche von 20,19 Quadratkilometern. Dabei beträgt die Nord-Süd-Ausdehnung etwa sechs Kilometer und die Ost-West-Ausdehnung etwa fünf Kilometer.


Författare: Ernst Würzburger.
Die Rede von der „Stunde Null“ wurde oft geführt, um die Geschehnisse der Naziherrschaft in Deutschland als „erledigt“ zu betrachten. In seinem Buch über Zwangsarbeit im Kreis Höxter beschäftigt sich Ernst Würzburger nicht nur mit dem Leben der Zwangsarbeiter in den Jahren bis 1945, er thematisiert auch ihr Schicksal als „Displaced Persons“ und „Heimatlose Ausländer“ in der Zeit nach Kriegsende. Es wird deutlich, dass der Zweite Weltkrieg in vielerlei Hinsicht weitreichende Folgen hatte.
Regierungspräsidentin Marianne Thomann-Stahl schreibt in ihrem Geleitwort: „Ernst Würzburger schlüsselt die allgemeinen, großen Begriffe auf: ,Nazi-Diktatur’, ,Drittes Reich’ oder ,Zwangsarbeit’ übersetzt er in kleine, konkrete Dinge. Er verringert die Distanz, die wohl jeder von uns zu den Begriffen aus den Geschichtsbüchern empfindet. Er bringt sie näher an den Leser heran. So nah, dass man sich mit ihnen beschäftigt und begreift: Nicht nur Unrecht, auch das Recht fängt im Kleinen, vor Ort, in der Nachbarschaft an.“

Elsen-Bahnhof im Süden, Gesseln im Westen und Nesthausen im Norden. Jeder der vier Ortsteile feiert ein eigenes Schützenfest. Der Ortskern gruppiert sich um einen kleinen Hügel, auf dessen Kuppe die katholische St. Diese Kuppe bildet den Ortsmittelpunkt, in dem sich auch viele Geschäfte befinden. Das größte Fließgewässer ist die Alme am östlichen Ortschaftsrand.

Der größte See der Ortschaft ist im Norden der Nesthauser See, in dem Kies abgebaut wird. Aufgrund germanischer und römischer Fundstücke aus dem Umkreis von Elsen, die bis ins dritte vorchristliche Jahrtausend zurückreichen, kann man schließen, dass Germanen bereits lange vor Christi Geburt den Elsener Raum in dauernden Besitz nahmen. Aliso ist ein altes Römerlager an der Lippe, über dessen genaue Lage die Wissenschaft bis heute uneins ist. Es gibt nur wenige Zeugnisse über die frühen Jahrhunderte des alten Kirchspiels und Dorfes Elsen.

Die Alt-Enginger Mühle, einer der ältesten erhaltenen Bauten des Paderborner Landes, wird in einer Urkunde aus dem Jahr 1058 erstmals erwähnt, mit der Bischof Imad den Fischteich samt der dabei gelegenen Mühle an das Abdinghofkloster überschrieb. Das Erscheinungsbild Elsens nahm im Laufe des 13. Jahrhunderts Konturen an, feste soziale Schichten bildeten sich heraus und eine Markgenossenschaft wurde gegründet. Jahrhundert war Elsen Teil des absolutistischen Fürstbistums Paderborn. Bei einem großen Dorfbrand in der Fastenwoche des Jahres 1506 brannten 14 Häuser nieder, wohl ein großer Teil der damaligen Bebauung. 1802 verlor das Fürstbistum Paderborn mit der Besetzung durch Preußen seine staatliche Selbständigkeit, fiel aber bereits 1807 für wenige Jahre an das Königreich Westphalen und 1813 nach der napoleonischen Niederlage an Preußen zurück. Der Übergang Elsens von einem fürstbischöflichen Dorf zu einer preußischen Landgemeinde brachte vielfältige und tiefgreifende Veränderungen wie beispielsweise die Markenteilung mit sich, die sich jedoch nicht abrupt vollzogen.