Zur Struktur hermeneutischen Sprechens PDF

Begrifflichkeit ist eine Weiterleitung zur Struktur hermeneutischen Sprechens PDF diesen Artikel. Aspekte siehe auch den Artikel Begriff. Begriffstheorien: Begriffe sind durch notwendige und zusammen hinreichende Bedingungen festgelegt. Theorien: Begriffe haben zwar notwendige Bedingungen, aber keine hinreichenden.


Författare: Volker Schürmann.
In hermeneutischem Sprechen drückt sich ein Sinn aus, der „zwischen den Zeilen“ steht. Einschlägig sind Ironie, Metaphorik, Gedichte sowie Orakelsprüche. Schürmann bestimmt die allgemeine Struktur hermeneutischen Sprechens als vermittelte Unmittelbarkeit. Dieses systematische Anliegen wird mit Interpretationen zu Josef König und Georg Misch verbunden. Entgegen der Auffassung, die Konzeption sei nur eine Variante Diltheyscher Philosophie, stellt Schürmann sie als eine philosophische und nicht bloß methodische Hermeneutik heraus.

Prototypentheorien: typische Eigenschaften, paradigmatische Fälle oder Beispiele legen Begriffe fest. Theorie-Theorien: Begriffe werden durch die funktionale Rolle individuiert, welche sie innerhalb bestimmter Theorien spielen. Theorien: Begriffe sind nicht weiter analysierbar. In der Philosophie, speziell in deren Arbeitsbereich der Logik, hat der Terminus Begriff eine lange Geschichte.

In der Rede können bestimmte Ausdrücke dazu verwendet werden, einen oder mehrere Gegenstände zu bestimmen. Es stellt sich deshalb schon früh die Frage, ob sie die unveränderlichen Merkmale, Vorstellungen im Geist oder die Dinge selbst bezeichnen. Weder Sokrates, noch Platon oder Aristoteles hatten einen Ausdruck dafür, was wir heute als Begriff bezeichnen. In der Figur des Sokrates der platonischen Dialoge ist uns zum ersten Mal explizit die Frage nach den allgemeinen Merkmalen von Dingen und Handlungen in methodischer Form überliefert.

Gesprächspartnern durch das Aufzeigen von Aporien herauslocken wollte. Anhänger der Ideenlehre aber trennten es ab und nannten dieses Ideen der Dinge. Platon folgt den Lehren Parmenides’ und Heraklits. Sie sind das Medium des Erfassens oder Erkennens alles Seienden und haben von Natur aus an beiden Welten anteil. Die veränderlichen Dinge sind nur seiend, weil sie an den Ideen teilhaben.

Die Frage, was ist, zielt auf die Idee des Seienden. Theaitetos: Ja, das wollen wir sagen. Fremder: wenn er aber, nur um wunder was Schwieriges ausgedacht zu haben, seine Freude daran hat, die Rede bald hierhin, bald dorthin zu ziehen . Aristoteles kritisiert Platons Lehre der Ideen als für sich bestehenden Substanzen oder Entitäten. Er sagt, dass der Gedanke nur einer ist und nicht in verschiedene für sich bestehende Momente auseinanderfallen darf. Die Definition ist so wesentlich für den Begriff, dass er oft ὀριομος mit λόγος und ὅρος gleichsetzt. Von großem Einfluss auf die Späteren ist das, was später als seine Lehre der Begriffe als Intentionen, bzw.