Zur Aktualität des Judentums PDF

Als Sohn seiner jüdischen Eltern Maurice Friedman und Annie Kaufmann ursprünglich in die jüdische Gemeinde New Yorks eingebunden, überwarf sich Freedman mit der aschkenasischen Zur Aktualität des Judentums PDF und warf dieser Missbrauch des Judentums vor. 1918 begleitete er die Verhandlungen zum Versailler Vertrag.


Författare: Hans Erler.
Der Band ist ein für Deutschland einzigartiges Dokument der Annäherung und Identifikation mit jüdischem Denken. Er besteht aus Beiträgen zu vom Autor herausgegebenen Publikationen zum Judentum in Deutschland aus den Jahren 1997 – 2003, der zweite Teil enthält Vorträge aus der Zeit 2004 – 2010. Was alle Texte verbindet ist das Interesse, den politischen Gehalt jüdischen Denkens herauszustellen. Sie unterscheiden sich damit von jeder anderen Art der Auseinandersetzung mit Judentum in Deutschland vor und nach der Vernichtung des europäischen Judentums. Judentum erscheint in allen Texten als eine ganz und gar gegenwärtige autoritäts-, herrschafts- und gewaltkritische Antwort auf die verbrecherischen Irrwege der Geschichte. Ihr Fazit: „Keine Humanität ohne Aufklärung – Keine Aufklärung ohne Humanität“. Der Band zeigt, dass die Aktualität des Judentums darin besteht, dass sein Denken kein Tabu gelten lässt und gerade damit zur Umkehrung des Blicks weg von der Anerkennung jeden irrationalen Geltungs- und Herrschaftsanspruchs verführt. Diese Umkehrung des Blicks verdichtet sich in einem Begriff: Ungehorsam. Er erweist sich als der politische Schlüsselbegriff zu einer dem Menschen angemessenen Welt des Dialogs im Privaten und Gesellschaftlichen, der Wirtschaft und der Politik.

Freedman war von 1925 bis 1937 ein Geschäftspartner von Samuel D. Er behauptete, dass ein Großteil der New Yorker Juden, nicht semitischen Ursprungs sei, sondern lediglich von Konvertiten aus dem Turkvolk der Khasaren abstamme und die ursprünglich aus Asien vertrieben wurden. Diese hätten einen zersetzenden Einfluss auf die amerikanische Politik. Auf eine von Freedman 1961 im Washingtoner Willard Hotel gehaltene Rede wird auf zahlreichen historisch relevanten Internetseiten Bezug genommen. Long John Nebel berichtete im WNBC, dass Freedman antisemitische Töne anschlug.

Freedman wandte sich gegen die Nominierung von Anna M. Rosenberg als Assistant Secretary of Defense im Jahr 1950. Freedman, ein vom Glauben abgefallener Jude, war der Anti-Defamation League und dem American Jewish Committee als aktiver Unterstützer arabischer Interessen im Nahen Osten wohlbekannt. Benjamin Freedman wird in einem Bericht des Komitees für unamerikanische Umtriebe erwähnt. League for Peace With Justice in Palestine.