Zerfall / Herbst Bd.4 PDF

Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Zerfall / Herbst Bd.4 PDF Myon ist ein Elementarteilchen, das in vielen Eigenschaften dem Elektron ähnelt. Myon und Elektron unterliegen der elektroschwachen, jedoch nicht der starken Wechselwirkung.


Författare: David Moody.
Die Folgen der verheerenden Seuche haben das Land nach wie vor fest im Griff. Wiederauferstandene streifen in Massen umher und werden immer aggressiver. Zwei Gruppen von Menschen haben überlebt, jede auf ihre Weise. Während die eine auf Verstohlenheit setzt, um von den wandelnden Toten nicht bemerkt zu werden, schlägt sich die andere mit roher Gewalt durch. Die Umstände führen die gegensätzlichen Überlebenden zusammen, und die ohnehin prekäre Lage spitzt sich bedrohlich zu …

Das Myon hat aber eine rund 200-mal größere Masse. Weiterhin zerfällt es im Unterschied zum Elektron spontan mit einer mittleren Lebensdauer von nur etwa 2,2 Mikrosekunden. Es ist wie das Positron einfach positiv geladen. Myonen wurden 1936 von Carl D. Anderson und Seth Neddermeyer bei der Untersuchung von kosmischer Strahlung entdeckt und unabhängig 1937 von J. Als Leptonen sind Elektron und Myon im Standardmodell verwandte Teilchen.

Das Elektron wird zur ersten und das Myon zur zweiten der drei Leptonenfamilien gerechnet. Das entsprechende Teilchen der dritten Familie ist das 1975 entdeckte τ-Lepton. Früher wurde das Myon als My-Meson bezeichnet. Teilchen, nämlich mit einer Masse zwischen Elektron und Proton. In den 1960er Jahren wurde aber die Bezeichnung Meson auf Teilchen mit starker Wechselwirkung eingeschränkt, zu denen das Myon als Lepton nicht gehört.

Myonen sind ein Hauptbestandteil der sekundären kosmischen Strahlung. Die meisten Myonen entstehen in der äußeren Atmosphäre: In einer Höhe von etwa 10 km sind schon 90 Prozent aller in der gesamten Atmosphäre produzierten Myonen entstanden. Myonen mit ihrer meist hohen kinetischen Energie erzeugen in Materie durch viele aufeinander folgende Stöße lange Ionisationsspuren, die zur Detektion dienen können. Da sie sich meist mit nahezu Lichtgeschwindigkeit bewegen, erzeugen sie z.

Auch Szintillatoren und Halbleiterdetektoren sind auf Myonen empfindlich. Durch Messen längerer Spuren können Ursprungsort und die Bewegungsrichtung der Myonen bestimmt werden. Durch Messen von Spuren in Magnetfeldern kann das Verhältnis von Ladung zu Impuls bestimmt werden. Zusammen mit einer Geschwindigkeitsmessung kann auf die Masse des Teilchens geschlossen werden. Das hohe Durchdringungsvermögen für Materie kann ebenfalls zur Identifikation dienen. Die Lebensdauer von Myonen verschiedener Energie wurde erstmals 1940 durch Bruno Rossi und David B.

Der erhebliche Fluss schneller Myonen aus der sekundären kosmischen Strahlung noch am Erdboden stellt einen störenden Untergrund bei Messungen schwacher Strahlenquellen dar. Er ist einer der Gründe dafür, solche Messungen in unterirdischen Laboratorien in früheren Bergwerken u. In den letzten 50 Jahren wurde in zahlreichen Experimenten die obere Grenze für die Verzweigungsverhältnisse solcher Zerfälle ständig verbessert. Myonen eignen sich besonders gut, um fundamentale Kräfte in der Physik auf höchstem Präzisionsniveau zu studieren.

Nach heutigem Kenntnisstand sind sie wie alle Leptonen punktförmig. Damit lassen sich im Rahmen der Quantenelektrodynamik ihre Eigenschaften sehr präzise berechnen. Eine Präzisionsmessung dieser magnetischen Anomalie wurde am Brookhaven National Laboratory von einer weltweiten Kollaboration um das Jahr 2000 durchgeführt. Beide Größen bieten die Möglichkeit zum Vergleich mit experimentell ermittelten Werten. Bisher stimmen die Messungen mit den Berechnungen innerhalb der Fehlertoleranzen überein, wobei die Werte beim Myon leicht abweichen.