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Häufig wird mit dem Begriff First Nations keine ethnische Zuordnung vorgenommen, sondern eine politische, was manchmal dazu führt, dass damit die Regierung der jeweiligen Ethnie gemeint ist. Bezeichnung Indianer hier viel häufiger wissen als der Rohstoff des 21. Jahrhunderts PDF, auch wenn sie umstritten ist. Der Begriff First Nations tauchte wohl Anfang der 1980er Jahre erstmals auf.


Författare: Stefan Lienhart.
Bologna – Prozess, Lissabon – Strategie und PISA – Studien sind in aller Munde. Bildung und Wissenserwerb haben einen bisher noch nie erreichten Stellenwert in der Politik erreicht. Damit verbunden sind aber auch Begriffe wie Wissenschaft, Technik und Technologie sowie Innovation, aber auch in weiterer Folge Konkurrenzfähigkeit. Europa und die Europäische Union haben in diesen Bereichen einen gewissen Nachholbedarf, vor allem, was diverse Rahmenbedingungen und Professionalisierung konkreter Prozesse bedarf. Aus diesem Grunde wird versucht, anhand der vier verschiedenen Länder Österreich, Slowenien, Kroatien und Bosnien & Herzegowina, die noch vor knapp einhundert Jahren unter einer Administration vereint waren, aufzuzeigen, wie sie sich der Problematik annähern bzw. annähern könnten.

Damit wurde ein Begriff geschaffen, der sich von dem in Kanada ebenfalls gebräuchlichen Begriff Indian Tribe oder Band erheblich unterscheidet. Das gilt allerdings weniger für den Gebrauch im Alltag, als für den juristischen und den politischen Bereich. 000 Menschen, die sich als Indianer verstehen, zählen etwa 565. 000 zu den 615 vom Staat anerkannten Stämmen, von denen allein fast 200 in British Columbia leben. In jüngster Zeit werden die Indianer in den USA, die als American Indians oder Native Americans, in Alaska als Alaska Natives, manchmal als Locals bezeichnet werden, analog zu First Nations als First Americans bezeichnet. Die indianischen Kulturen lassen sich in Kanada in fünf Kulturareale unterteilen, die sehr unterschiedliche natürliche Bedingungen aufweisen. Diese erforderten Anpassungen, die die Kulturen bis heute prägen.

Die um 1500 beginnende Phase der Handelskontakte mit Europäern ging nach 1600 in die koloniale Phase über, in der europäische Siedler zunehmend Land beanspruchten und in der viele Stämme durch Epidemien ausgelöscht wurden. Innerhalb der First Nations besteht vielfach das traditionelle, auf voreuropäische Wurzeln zurückgehende Herrschaftssystem mit einem erblichen Häuptlingstum fort, jedoch in Konkurrenz mit dem von Kanada initiierten System der gewählten Häuptlinge und ihrer Berater. Einige First Nations sind zu einem gewissen Wohlstand gekommen, viele leiden jedoch unter Armut und gravierenden sozialen Problemen. Dabei sind Bildung und Ausbildung von großer Bedeutung. Die Hochschulbildung kann seit 2003 an der First-Nations-Universität von Kanada in Saskatchewan absolviert werden, einige Hochschulen bieten kulturell adaptierte Unterrichtseinheiten.