Wirtschaftsfaktor Bildung und Wissenschaft PDF

Wirtschaftsfaktor Bildung und Wissenschaft PDF Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Wirtschaft oder Ökonomie ist die Gesamtheit aller Einrichtungen und Handlungen, die der planvollen Befriedigung der Bedürfnisse dienen.


Författare: Wilhelm Pfähler.
Bildung und Wissenschaft sind auch ein Wirtschaftsfaktor. Die regionalwirtschaftliche Bedeutung dieses Wirtschaftsfaktors läßt sich anhand der Nachfrage-, Produktivitäts- und Standorteffekte der Sach- und Personalausgaben für die Hochschulbildungs- und Wissenschaftseinrichtungen empirisch ermitteln. Das erfolgt in dieser Studie für die Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen in Bremen. Die Ergebnisse zeigen, daß der laufende Wissenschaftsbetrieb Bremens in der Region Bremen und in der übrigen Bundesrepublik zusätzliche Einkommen und Arbeitsplätze sichert, die Produktivität der Bremer Wirtschaft merklich verbessert und die Standortattraktivität der Region für mobile Faktoren (Kapital und qualifizierte Arbeitskräfte) erhöht.
Aus dem Inhalt: Regionalwirtschaftliche Bedeutung der Hochschulbildungs- und Wissenschaftseinrichtungen in Bremen – Untersuchung anhand einer Input-Output-Analyse der Nachfrageeffekte – Ökonometrische Analyse der Produktivitätseffekte – Analyse der Standorteffekte.

Das Wort Wirtschaft wird von Wirt im Sinne von Gastgeber und bewirten abgeleitet. Das Fremdwort Ökonomie leitet sich von altgriech. Unter Wirtschaften werden alle menschlichen Aktivitäten verstanden, die mit dem Ziel einer bestmöglichen Bedürfnisbefriedigung planmäßig und effizient über knappe Ressourcen entscheiden. Produktion und die sozialen Bedingungen, unter denen produziert wird. Dient das Wirtschaften weitestgehend der Selbstversorgung mit Gütern, spricht man von Subsistenz- oder Bedarfswirtschaft. Demgegenüber stehen die Wirtschaftsformen, die vorwiegend vom Warenaustausch geprägt werden.

Ihre Entwicklung hat zu den modernen, kapitalistischen Wirtschaftssystemen geführt. Die politische und rechtliche Form, die den Rahmen für die wirtschaftlichen Tätigkeiten innerhalb einer Wirtschaft vorgibt, wird als Wirtschaftsordnung bezeichnet. Die Wirtschaftswissenschaft teilt die Wirtschaft in Wirtschaftssektoren ein. Dies findet seine Grundlage in der Drei-Sektoren-Hypothese der Volkswirtschaftslehre.

Dies sind Gruppen von Unternehmen, die ähnliche Produkte herstellen oder ähnliche Dienstleistungen erbringen. Wirtschaftspolitik ist die Gesamtheit aller politischen, vor allem staatlichen Bestrebungen, Handlungen und Maßnahmen, die darauf abzielen, den Ablauf des Wirtschaftsgeschehens in einem Gebiet oder Bereich zu ordnen, zu beeinflussen, zu gestalten oder unmittelbar festzulegen. Die Wissenschaft der Wirtschaftspolitik ist die Finanzwissenschaft. Die Wirtschaftspolitik wird meist in Ordnungspolitik, Strukturpolitik und Prozesspolitik unterteilt. Zur Strukturpolitik gehören Infrastrukturpolitik, Regionalpolitik und sektorale Strukturpolitik. Zur Prozesspolitik gehören Arbeitsmarktpolitik, Finanzpolitik, Fiskalpolitik, Geldpolitik, Handelspolitik, Konjunkturpolitik. Traditionell werden hier Volkswirtschaftslehre und Betriebswirtschaftslehre unterschieden.

Die Wirtschaftsgeschichte ist eine Brückendisziplin zwischen den Wirtschaftswissenschaften und der Geschichtswissenschaft. Sie untersucht die historische Wirtschaftsentwicklung im Zusammenhang mit anderen Kulturveränderungen. Die Wirtschaftswissenschaften haben eine Reihe von Wirtschaftstheorien hervorgebracht. Das Wirtschaftsrecht besteht aus drei Elementen: Wirtschaftsverfassungsrecht, Wirtschaftsverwaltungsrecht und Wirtschaftsprivatrecht. Teilweise hinzugezählt wird auch das Wirtschaftsstrafrecht, also die Rechtsvorschriften gegen Wirtschaftskriminalität.