Wille und Intellekt bei Schopenhauer und Spinoza PDF

Dieser Artikel behandelt das Welträtsel in der Metaphysik. Zum Sachbuch des Biologen und Philosophen Ernst Haeckel aus dem Wille und Intellekt bei Schopenhauer und Spinoza PDF 1899 siehe Die Welträtsel. Welträtsel ist eine Bezeichnung, die im 19.


Författare: Ortrun Schulz.
Schopenhauers Zentralthese der Divergenz von Wille und Intellekt sowie der Independenz des Willens von der Vorstellung bildet dem Wortlaut nach die Antithese zu Spinozas gleichermaßen systemfundierender Behauptung der Identität von Wille und Intellekt. Die Arbeit sucht in diesem Konflikt Orientierung zu vermitteln. Schopenhauers Kritik an Spinoza richtet sich gegen die Reduktion des Willens auf Denken. Unter Berücksichtigung des Strebensbegriffes Spinozas kann aber dieser Vorwurf abgeschwächt werden. Heraus stellt sich sogar eine spinozistische Grundansicht Schopenhauers. Gleichwohl geht Schopenhauer auf allen Betrachtungsebenen über Spinoza hinaus, indem er willensfreie Erkenntnis einräumt, der Weltbasis die Rationalität entzieht, die Wurzel der Leidexistenz im Willen lokalisiert und die Identität von Intelligenz und ethischer Gesinnung aufbricht.

Jahrhundert gebräuchlich wurde und sich später zum Schlagwort entwickelte. Mit ihr bezeichnete man metaphysische Fragen, die sich vielleicht nie beantworten lassen. Rätsel wird dabei in einem weiten Bedeutungsspektrum zwischen Geheimnis und Puzzle verwendet. Jahrhundert wurde das Ganze der Welt, bestimmte ihrer Bereiche oder der Mensch selbst als ein dauerhaftes Rätsel bezeichnet. David Hume stellte die Gewissheit apriorischer Urteile in Zweifel, verwarf die Metaphysik, betrachtete die Naturwissenschaft als Anhäufung von Wahrscheinlichkeiten und verwies auf die Macht der Gewohnheit. Das Ganze der Welt ist ein Rätsel. Arthur Schopenhauer: Der Philosoph bleibt vor der großen Sphinx des Daseins selbst verwundert stehen.

Für Arthur Schopenhauer erscheint die Welt als Wille und Vorstellung. Die Sphinx selbst wurde vielfach als Symbol des Welträtsels betrachtet. Weisheit halber in einen verwirrenden Strudel von Untaten stürzen. Friedrich Nietzsche des Welträtsels Lösung im Willen zur Macht entdeckt zu haben. Die ersten drei Welträtsel bezeichnete Du Bois-Reymond im Kantischen Sinne als transzendent, mithin prinzipiell unlösbar. Die der Entstehung des Lebens und der zweckmäßigen Einrichtung der Natur hielt Du Bois-Reymond dagegen für prinzipiell lösbar, wenn auch noch nicht für gelöst.

Fragen, nicht aber auf die Existenz der Welt überhaupt. Du Bois-Reymonds Standpunkt metaphysischen Fragen gegenüber ist der des Agnostizismus. Ausspruch Ignoramus et ignorabimus und führte zu heftigen Kontroversen. Ernst Haeckel hielt die Welträtsel für lösbar.

Im Gegensatz zu Du Bois-Reymonds hielt der deutsche Zoologe Ernst Haeckel die Welträtsel für lösbar. Er machte den Ausdruck Ende des 19. Haeckels Naturphilosophie erklärte die Entstehung des Universums aus einer einzigen Ursubstanz, die sich nach dem Prinzip der Entwicklung entfaltete. Nach Haeckel kann die Wissenschaft prinzipiell alle Welträtsel lösen. Frage die nach der Herkunft des Menschen bleibe.