Wien als Festungsstadt im 16. Jahrhundert PDF

Dieser Artikel beschreibt den Wien als Festungsstadt im 16. Jahrhundert PDF Stephansplatz. Für die gleichnamige Wiener U-Bahn-Station siehe U-Bahn-Station Stephansplatz.


Författare: Ferdinand Opll.
Das kartografische Œuvre dreier Mailänder Militärarchitekten – Natale, Nicolò und Paolo Angielini – gibt einen hervorragenden Überblick zum habsburgischen Festungsbau im 16. Jahrhundert. Betrachtungen zur frühen Kartografie zu Ungarn und Wien wie zur Entwicklung des Festungsbaus im 15. und 16. Jahrhundert stecken den Rahmen ab. Im Fokus steht die Fortifikation von Wien, die als eines der frühen Beispiele der Militärarchitektur dieser Epoche zu charakterisieren ist. Die Auswertung zahlreicher Bild- und Schriftquellen ermöglicht es, die Umgestaltung der habsburgischen Residenzstadt zur Festung präzise nachzuzeichnen. Ergänzend werden 49 weitere von den Angielinis dargestellte Festungen analysiert, die Zeugnis von den Maßnahmen der Türkenabwehr nach 1529 geben.

Der Wiener Stephansplatz ist sowohl das städtische wie auch das geographische Zentrum der österreichischen Bundeshauptstadt. Höhe von 14,6 m über dem Wiener Null, demnach auf 171,28 m ü. Punkt liegt an der Churhausgasse mit 15,4 m ü. Zu Beginn des Baus der späteren Domkirche im 12.

Erst mit der Stadterweiterung um 1200 gelangte St. Stephan in den Schutz der Ummauerung. Als Bebauung des Stephansplatzes im 13. Die Kirche war damals von einem Friedhof umgeben. Sie und damit auch der Platz wurden um die Mitte des 13. Jahrhunderts von mehreren Stadtbränden in Mitleidenschaft gezogen. Ab 1301 ist am Stephansplatz die Maria Magdalenenkapelle nachweisbar.

Jahrhundert wurde unter anderem der Füchselhof errichtet, im 15. Passionsspielen, Schaustellungen, Märkten und wahrscheinlich auch Gerichtsprozessen. Um 1500 waren Dom und Domplatz bereits als Zentrum der habsburgischen Residenz- und Festungsstadt etabliert. Das Grundstück, auf dem der Dom steht, gehört jedoch nicht zum Stephansplatz, sondern zum Vermögen des Doms selbst.

Aus dieser Funktion des Stephansplatzes als Zentrum Wiens ergaben sich in den folgenden Jahrhunderten zahlreiche Umgestaltungen, die im Wesentlichen aus Rücksichtnahme auf die Erfordernisse des Verkehrs und des Dienstleistungssektors erfolgten: So wurde 1699 der Heiltumsstuhl abgerissen, zu Ende des 18. Jahrhunderts die einstöckige Häuserzeile vor dem Riesentor beseitigt und 1732 der Friedhof aufgelassen. Förderung der Zentralität der Inneren Stadt und damit einem U-Bahn-Kreuz beim Stephansdom ablehnend gegenübergestanden war, kam es um die Mitte der 1960er-Jahre zu einem Umdenken. Der Fläche des Platzes wurde im Lauf der Jahre 2016 und 2017 komplett saniert, die Installationen erneuert und die Pflasterung neu gelegt. Dazu wurden 14 cm starke Granitplatten aus Schrems im Waldviertel verwendet.

Um den Dom selbst wurde bei der Neugestaltung 2017 ein Übergangsfries aus kleinteiligeren Steinen gelegt und die Flächen vor den Hauptzugängen zum Dom farblich abgehoben. Der Grundriss der ehemaligen Magdalenenkapelle, der davor mit breiten roten Steinen im Pflaster des Stephansplatzes nachgezeichnet worden war, ist nur mehr mit einer schmalen Linie von dunklen Steinen bezeichnet. Stephansschule den Bürgern der Stadt Wien. Neben dieser spätmittelalterlichen Bürgerschule befand sich an dieser Stelle auch die Dombauhütte von St.

Bei beiden Türen ist das Kardinalswappen von Graf Kollonitsch angebracht. Disziplinen Kasuistik, Liturgik, Kirchengeschichte und Bibelkunde dar. Auch das Churhaus bildet ein selbständiges Vermögen: Das Chur- und Chorhaus zu St. Der Bischofshof, seit 1723 Erzbischöfliches Palais genannt, im Norden des Stephansplatzes gelegen, hat Fassaden zum Stephansplatz, zur Rotenturmstraße sowie zur Wollzeile.

Sonderausstellung Historisches Museum der Stadt Wien, Dom- und Metropolitankapitel Wien, 24. Grundbuch Bezirksgericht Innere Stadt Wien, Katastralgemeinde 01004 Innere Stadt. Einlagezahl 1234, Grundstücke 817 und 818. Waldviertler Granitsteine für Stephansplatz auf ORF vom 12. Spatenstich für den neuen Stephansplatz orf.

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Eine Festung ist im Allgemeinen ein durch Wehranlagen stark befestigter Ort. Grundriss und Profil einer Festung richteten sich nach den Schusslinien der zur Verteidigung verwendeten Feuerwaffen, wodurch die weitgehende Vermeidung toter Winkel erreicht wurde. Festungen wurden nach individuellen Befestigungssystemen erbaut, die als Manieren bezeichnet werden. Viele erhaltene Festungsanlagen weisen Elemente verschiedener Manieren auf, da waffentechnische Fortschritte wiederholt zu baulichen Anpassungen zwangen. Das einzige bedeutende Definitionskriterium einer Festung ist die systematisch durchgeführte Ausrichtung auf die Kampfführung mit und gegen Artillerie.

Neben Städten konnten auch Burgen, Schlösser und Klöster zu Festungen ausgebaut werden. Bis in das Spätmittelalter hinein hing das Defensivpotenzial von Burgen und befestigten Städten zum Großteil von der Höhe ihrer Mauern und Türme ab. Jahrhundert wurde dieses wehrbauliche Grundprinzip in Frage gestellt, da zu dieser Zeit schwere Bombarden aufkamen, die große Steinkugeln verschossen. Die europäischen Baumeister reagierten auf diese Entwicklung zunächst nur mit einer Modifikation der mittelalterlichen Wehranlagen. Die Mauern wurden niedriger und durch einen breiten Wall verstärkt, der als Geschützplattform diente. Die verstärkten Befestigungsanlagen, die gegen Ende des Spätmittelalters errichtet wurden, erhöhten in erster Linie die passive Verteidigung und zögerten den Fall einer Stadt oder Burg nur hinaus. In den Rondellen konnten nur wenige Kanonen platziert werden, da sich der Pulverdampf in den Kasematten relativ lange hielt und Sicht und Atmung erschwerte.