Wie man Gespenster verjagt PDF

Fortsetzung von Johann Wolfgang von Wie man Gespenster verjagt PDF Faust I. Nachdem Goethe seit der Fertigstellung des ersten Teils im Jahr 1805 zwanzig Jahre lang nicht mehr am Fauststoff gearbeitet hatte, erweiterte er ab 1825 bis Sommer 1831 frühere Notizen zum zweiten Teil der Tragödie.


Författare: Stefan Gemmel.
Endlich ohne Gespenster einschlafen
(Endlich gut einschlafen
Für guten Schlaf
Alle Kinder können Einschlafen
So geht Einschlafen
Entspannt Einschlafen
Da hauen die Gespenster ab
Und weg sind die Gespenster
Weg mit den Gespenstern!)

Das Werk wurde 1832, einige Monate nach Goethes Tod, veröffentlicht. Das Drama besteht aus fünf Akten, die in sich abgeschlossene Inhalte haben. Erst der Bezug auf die Gesamtheit der Teile I und II stellt den Sinnzusammenhang der Tragödie her. Faust widmet sich im zweiten Teil aktiv verschiedenen Tätigkeiten und entspricht damit einem Ideal der Klassik: Der Mensch soll alle seine Fähigkeiten ausbilden. Als Künstler schafft er im ersten Akt ein Schauspiel, scheitert aber daran, es in die Wirklichkeit zu übertragen.

Im dritten Akt begibt sich Faust auf eine Zeitreise durch die Epochen. Fausts Tod und Gnade: der 5. Faust, auf blumigen Rasen gebettet, ermüdet, unruhig, schlafsuchend. Geisterkreis, schwebend bewegt, anmutige kleine Gestalten. Der Luftgeist Ariel weist die Elfen an, dem durch die Gretchentragödie schuldig gewordenen Faust den Heilschlaf des Vergessens zu bereiten. Hofgesinde aller Art, prächtig gekleidet tritt vor. Mephisto wird neuer Narr des Kaisers.

Der hört sich, bereits in Karnevalslaune, die Sorgen und Nöte von Kanzler, Heermeister, Schatzmeister und Marschalk an: Es fehlt überall an Geld. In solchem Fall sind alle Männer dumm, Er glaubt wohl auch, dass er der erste wäre. Weitläufiger Saal mit Nebengemächern, verziert und aufgeputzt zur Mummenschanz. Die Berater des Kaisers erscheinen und preisen das von Mephisto neu eingeführte Papiergeld. Der Kaiser beginnt dessen Sinn zu verstehen und es, wie seine Berater, zu verprassen. Faust berichtet Mephisto davon, dass der Kaiser ihm aufgetragen habe, Helena und Paris, die Urbilder der Schönheit, an seinen Hof zu holen.

Kaiser und Fürsten, Hof in Bewegung. Helena und Paris für den Kaiser auf. Deren Geister erweisen sich jedoch als flüchtige Erscheinung. Hochgewölbtes, enges, gotisches Zimmer, ehemals Faustens, unverändert. Indem er ihn aufhebt und zurücksieht, erblickt man Fausten hingestreckt auf einem altväterischen Bette. Mephisto tritt in Fausts alte Stube und erkennt die Feder wieder, mit der Faust sich dem Teufel verschrieb.