Wider die Metaphysik PDF

Zur Navigation springen Zur Suche springen Das Widerstandsrecht ist allgemein ein naturrechtlich bzw. In Deutschland garantiert Artikel 20 des Grundgesetzes Abs. 4 das Recht eines jeden Deutschen, gegen jeden Widerstand zu wider die Metaphysik PDF, der es unternimmt, die dort in Abs. 4 GG gewährte Recht zum Widerstand ist Bestandteil der freiheitlichen demokratischen Grundordnung der Bundesrepublik Deutschland und gilt als grundrechtsgleiches Recht.


Författare: Jürgen Mikschik.

«Metaphysik» umschreibt das Gemeinsame der patriarchalen Religionen, Ökonomie, Politik, Technik und Wissenschaft. Ihr Ziel ist die Transzendenz des natürlich Gegebenen, innerhalb dessen laut Patriarchatslogik Materie und Frauen Synonyma bilden. Da primär Männer Herrschaft mittels Gewalt begründe(te)n, Zerstörung und Aneignung des Anderen theoretisch legitimieren und praktisch ausleben, stellt sich gerade ihnen als vermeintlich Geistiges die Frage nach dem Verhältnis zur (eigenen) Leiblichkeit, Lebens- und Liebesfähigkeit. «Die Reise Jürgen Mikschiks durch zentrale patriarchale Verirrungen von der Antike bis heute ist fesselnd geschrieben, elegant formuliert, voller origineller Vergleiche und ein Genuß für jeden denkenden Menschen.» (Claudia von Werlhof)

Gegen jeden, der es unternimmt, diese Ordnung zu beseitigen, haben alle Deutschen das Recht zum Widerstand, wenn andere Abhilfe nicht möglich ist. Voraussetzung ist, dass ein staatliches Organ oder auch ein Privater es unternimmt, die in Art. 1 bis 3 GG verankerte verfassungsrechtliche Ordnung zu beseitigen, soweit diese Ordnung gemäß Art. GG niedergelegten Grundsätze berührt werden, unzulässig. Es reicht bereits der Versuch aus, diese Ordnung zu beseitigen. Aus vereinzelten Verletzungen der ihr zugrundeliegenden Bestimmungen kann indessen kein Widerstandsrecht hergeleitet werden. Das Widerstandsrecht besteht auch nicht gegen einzelne, Art.

Vielmehr muss es sich um einen Angriff auf die grundlegende Ordnung als solche handeln, um deren Verteidigung und Wiederherstellung es geht, woraus sich der die Ordnung konservierende Charakter eines Widerstandsrechts herleitet. Das Bundesverfassungsgericht hat sich bislang zur Frage eines Widerstandrechts nur in seiner Entscheidung vom 17. Danach stellt das Gericht grundsätzlich in Frage, ob angesichts des grundgesetzlich gewährleisteten Rechtsbehelfssystems überhaupt noch Raum für ein solches Recht sein kann. Liegen die Voraussetzungen des Widerstandsrechts objektiv vor, so sind beliebige Formen des Widerstands, sei es individuell oder kollektiv, möglich, auch wenn sie geltendes Recht verletzen.

Etwaige dabei begangene Straftaten und andere Rechtsverletzungen werden durch das Widerstandsrecht gerechtfertigt. Der den Widerstand Leistende muss aber jeweils das mildeste Mittel einsetzen, wenn ihm dies möglich ist. Das Recht zum Widerstand des Art. 4 GG findet sich auch in einigen Landesverfassungen der Bundesländer, wobei mit ihm zum Teil auch, wie in Art.

19 der Bremer Landesverfassung, eine Pflicht zum Widerstand korrespondiert. Dieser Artikel oder Absatz stellt die Situation in Deutschland dar. Hilf mit, die Situation in anderen Staaten zu schildern. Weltweit ist seine verfassungsrechtliche Regelung nicht sehr verbreitet. In Portugal wurde es nach der Nelkenrevolution unter Art.

2 in die Verfassung von 1976 aufgenommen. Die rechtsphilosophische Auseinandersetzung mit diesem Gedanken wird seit der Antike betrieben und hatte ihren Ausgangspunkt in dem Streit um die Legitimation des Tyrannenmordes. Von da an wurde die Diskussion zusehends abstrahiert und es entwickelte sich der abstrakte Gedanke eines allgemeinen übergesetzlichen Widerstandsrechts. Eine wesentliche Rolle spielte dabei die Auseinandersetzung mit der Legitimation geschriebenen Rechts und die Frage nach einem allgemeinen übergesetzlichen Prinzip, dem sich alles geschriebene Recht unterzuordnen habe. In der Antike erhoben die Sophisten bereits den Einwand, geschriebenes Gesetz sei nur Ausgeburt der Macht und könne für sich gesehen keine Legitimation beanspruchen, nur weil es eben geschrieben stehe.